Loofs, Friedrich

tätig als
Kirchenhistoriker
Kurzbiographie
Friedrich Armin Loofs (19. Juni 1858 – 13. Januar 1928) war ein bedeutender evangelischer Gelehrter im Bereich der Kirchengeschichte. Geprägt durch seine Studienzeit bei einflussreichen protestantischen Denkern, begann er seine akademische Tätigkeit in Leipzig, wo er zunächst als Dozent tätig war, bevor er 1886 eine außerordentliche Professur erhielt. Ein Jahr später versetzte es ihn an die Universität Halle, wo er kurz darauf ordentlichen Lehrstuhlinhaber wurde und 1907/08 das Rektorat bekleidete. Sein bleibender Ruf gründet sich auf ein dogmengeschichtliches Handbuch, das ab 1889 in sieben überarbeiteten Auflagen bis 1968 Verbreitung fand und zu den maßgeblichen Werken seiner Disziplin zählt. Sein Forschungsgebiet konzentrierte sich auf die frühen Kirchenväter sowie auf Studien zur Reformationsepoche. Überdies initiierte er eine einflussreiche protestantische Zeitschrift mit und nahm in theologischen Debatten seines Zeitalters energisch Stellung.
Normdaten
https://d-nb.info/gnd/117213381

Erwähnungen