Der editierte Text

|

Lieber Herr Rosenstock (Details anzeigen), |:lesen u. an Heimann (Details anzeigen) 1155 East 57th Street Chicago (Details anzeigen) (Ill–:|

drei gewichtige Briefe von Ihnen liegen vor mir: kurze Zeit auch die Korrekturbogen Ihres Briefwechsels mit Rosenzweig (Details anzeigen): es ist aber vielleicht besser, dass ich auf sie nicht Bezug nehme, da sie einer anderen Periode angehören, und nach dem kurzen Blick, den ich auf sie werfen konnte, für mich sehr schwer zugänglich sind. So beschränke ich mich auf die Briefe, die ja auch so gefüllt mit Gedenken sind, dass die Antwort eine wissenschaftliche Arbeit ist, die ich auf die Ruhe meiner Chicagoer (Details anzeigen) Wochen verschieben musste.

Ich würde mich freuen, wenn wir in einen Briefwechsel kämen, da ich glaube, dass ich zu der Zwischensphäre zwischen Theologie und Philosophie ––– die für mich der wirkliche Lebensraum ist, während jene Worte für mich nur polare Grenzbegriffe bezeichnen –––– viel von der Fülle und Konkretheit Ihrer Gesichte lernen kann, während ich vielleicht imstande bin, sie zu zwingen, meinem durch die philosophische Tradition vorgeformten Bewusstsein die Gesichte durch begriffliche Umgrenzung zu vermitteln. In diesem Satze liegt zugleich die Antwort auf eine persönliche Bemerkung Ihrerseits. Sie schreiben von einem zweiten Wechsel zwischen Theologie und Philosophie, bei Ihnen und bei mir. Ich bin mir eines solchen Wechsels so wenig bewusst, wie es Thomas (Details anzeigen) gewesen sein mag, als er nach den Aristoteles (Details anzeigen)-kommentaren (Details anzeigen) und der Summa contra gentiles (Details anzeigen) die Summa theologica (Details anzeigen) schrieb. Und auch die Tatsache des mehrfachen mindestens dreifachen Fakultätswechsels beweist keinen realen Wechsel.–– So weit ich Ihre Idee der deutschen Universität verstanden habe, nicht einmal für Sie. Denn wenn die ganze Universität das autoritative paulinische Lehramt repräsentiert, so muss die theologische Fakultät als Exponent der universitas litterarum verstanden werden, nicht aber im Sinne von Barth (Details anzeigen) als das "Ganz–Andere", das ein Fremdkörper
|:Von mir an Rosenstock. Rosenstocks Brief leider nicht verfügbar. Bitte zurück!:|1| in der Universität ist und bleiben soll. Demgegenüber habe ich mich z.b. in Frankfurt (Details anzeigen), wo es keine theologische Fakultät gab,––– was von allen Fakultäten als sinnwidrig empfunden wurde ––– als protestantischer Theologe in philosophischem Material gefühlt und dem in jeder Diskussion deutlich Ausdruck gegeben. –––– Es ist ja merkwürdig und spricht sehr für Ihre These vom paulinischen Lehramt, dass die Universitäten nur so weit führen, als sie manifeste oder latente Theologie vermitteln, und zwar vor allem als Grundloge volkserziehender Praxis (So wirkt Columbia-University jetzt durch die pragmatistisch begründete Pädagogik Dewey's (Details anzeigen)). Dass diese Möglichkeit in Deutschland (Details anzeigen) zerstört ist, glaube auch ich.Barth (Details anzeigen) hatte seine Führerstellung nicht als wissenschaftlicher Theologe, sondern als prophetischer Kritiker von Theologie und Kirche. Theologisch blieb er immer ein Fremdkörper auf der Universität, ein Schweizer Landpfarrer. Aber selbst dieser Rest von Autorität führte zu seiner Vertreibung von der Universität.Heidegger (Details anzeigen), der die Nazibewegung von der Universität her interpretieren wollte wurde in den Schwarzwald zurückgeschickt. Die Hofphilosophen wie Bäumler (Details anzeigen) und Kriek (Details anzeigen) –––– von den neueren Ernennungen zu schweigen –––– sind unter Universitätsdurchschnitt; und eine Scene wie die in Köln (Details anzeigen), wo ein Herr Dietrich (Details anzeigen), Pressechef, Hunderten von Professoren die philosophischen Leviten liest und sie sich das dumme Zeug –– reiner historischer Unsinn nach allen Berichten –––– schweigend mit anhören, und denn in Deutschland (Details anzeigen) ein grosses Rumoren über die bedeutungsvolle Rede losgeht,–––– zeigt allerdings klar, dass der deutschen Universität alle Vollmacht genommen ist. Entscheidender Ausdruck dieser Tatsache war das Versagen der Rektorenkonferenzen im März 1933, wo es noch möglich gewesen wäre, die Unantastbarkeit des Lehramtes durchzusetzen. Nachdem das infolge des mangelnden Bewusstseins um die Funktion des Lehramtes versäumt ist, gibt es kein Halten mehr: Der Professor ist zum autoritätslosen höheren Lehrbeamten geworden.–– Nun aber eine Frage: Gab es nicht| neben dem Lehramt immer die Lehrfunktion, die sich nicht nur im Amte, sondern ebenso und wichtiger im unbeamteten, charismatischen Lehrer ausdrückte? Die weitaus wirksamste Verwirklichung fand die Lehrfunktion in unbeamteten oder ––– charakteristischer Weise ––– von der intendierten Beamtenlaufbahn ferngehaltenen charismatischen Lehrern wie Marx (Details anzeigen), Schopenhauer (Details anzeigen), Nietzsche (Details anzeigen), George (Details anzeigen), Wiechern (Details anzeigen), Bismark (Details anzeigen). Die Spannung zwischen Geist, der charismatisch ist, und Lehramt, das auf den Geist angewiesen, selbst aber nicht des Geistes mächtig ist,–– es sei denn in glücklichen Zufällen,––– beherrscht die Geschichte des ursprünglichen wie des säkularisierten Christentums. Meine Frage ist nun: Meinen Sie, dass auch der charismatische Lehrer in die Anonymität der Stammesexistenz hineingesogen werden soll? Braucht nicht der charismatische Führer den charismatischen Lehrer, oder ist er es selbst, wie es zur Zeit aussieht? Jedenfalls vermisse ich diesen Typ in Ihrer Dreiheit von Priester, „Levit“– Beamteter Lehrer, und „Samariter“. Denn der Samariter ist doch von Ihnen nicht als der Charismatiker gemeint!

Zum „Samariter“ zunächst einen kurzen Bericht: Etwa im Jahre 1924 haben Rudolf Otto (Details anzeigen) und ich in Marburg (Details anzeigen) eine Konferenz jüngerer Theologen abgehalten, in denen wir die Möglichkeit erwogen haben, dass einige von ihnen als voll ausgebildete Theologen nicht ins Pfarramt, sondern in die Betriebe oder in die soziale Arbeit als Kerne latenter christlicher Gemeinden gehen, sozusagen das petrinische und paulinische Amt in profaner Verhüllung auszuüben. Das ist z.T. auch geschehen. Doch gelang es nicht, eine feste Form dafür zu finden, wie Sie sie im „Arbeitslager“ gefunden haben. Von mir selbst kann ich nur sagen, dass mein Beitritt zur S.P.D. ganz gleichen Motiven entsprang und dass der einzige Vorwurf, den ich mir mache ist, dass ich nicht noch radikaler menschlich in sie einging. Dann hätte die geistige Kritik noch radikaler und wirksamer sein können. Ich war mir immer bewusst, dass ich dadurch an reiner Lehrautorität im Sinne der Universität viel ein| büsste und habe mich darum lange dagegen gesträubt (bis 1929)[.]

Nun aber sind alle, die in dieser Weise einen Teil ihrer Lehrautorität opferten, diffamiert und vertrieben, nachdem man ihre Gaben angenommen und verunstaltet hat! Was nun? Die Frage hat zwei Seiten: Einmal bezüglich der Vertriebenen, das Emigrantenproblem als geistiges Problem, und dann bezüglich der Gebliebenen: Stammesmythos und Lehre.

Zunächst zum zweiten: Ich habe Berichte aus Privat–dozenten–arbeitslagern, in denen irgend ein Nazi–„Feldwebel“ nationalsozialistische Weltanschauung do{z}iert, eine gerechte aber grauenvolle Antwort auf die Tatsache, dass in Deutschland (Details anzeigen) jeder sozialistisch erzogene Arbeiter politisch unvergleichlich gebildeter war als die Masse der Universitätsprofessoren, von den brüllenden Studienräten gar nicht zu reden. Aber so kann doch Lehre auf die Dauer nicht existieren. Es blieben also die „Samariter“ vom Typus Hirsch (Details anzeigen) oder gar Bäumler (Details anzeigen); aber niemand will sie, teils weil sie nichts zu geben haben, teils weil niemand sich als bedürftig fühlt, da im Führer ja alle Lehre inkarniert ist, „voller Gnade und Wahrheit“. Die älteren Lehrer aber, wie Feder (Details anzeigen), Rosenberg (Details anzeigen), Hitler (Details anzeigen) (1, Auflage) werden beseitigt oder sekretiert (Verbot über Rosenberg (Details anzeigen) zu diskutieren, Hitlers (Details anzeigen) spätere Auflagen)[.] Die Stellung suchenden Privatdozenten aber, die zu ihrer Untersuchung "Ueber den Gebrauch des |:ds":| bei Herodot (Details anzeigen) ein Bekenntnisvorwort zur nationalen Erhebung schreiben und den deutschen Geist in der Welt stinkend machen, stehen noch unter dem „Feldwebel“ der recht und schlecht das befohlene geistige Reglement ausführt. So würde ich sagen: Der „Lehr–Feldwebel“ ist der Erbe der Universität im dritten Reich oder was das gleiche ist: Lehre hat aufgehört und ist in Instruktionsstunde (die Nachfolge und Institutialisierung der Propaganda) verwandelt worden. Das entspricht ganz dem militanten Charakter dieser Stammesreligion. Sie braucht Instruktion, um die Massen sturmreif zu machen, aber nicht Lehre, die immer Dialog und Dialektik einschliesst. Daher gibt es Lehre allein noch in der Opposition.|

Daraus scheint mir die geistige Aufgabe derjenigen Emigranten sich zu ergeben, die nicht einfach die Heimat gewechselt haben, sondern geistig zwischen den Räumen geblieben sind. Sie hat die opponierenden Vertreter der Lehre gegenüber der Instruktion zu unterstützen, und zwar im Sinne eines Typus, der auch in Ihrer Typologie nicht erwähnt ist: Des Geistes in der Verbannung und im Verfolgungszustand. Er ist dem Charismatiker verwandt, aber er hat ein neues entscheidendes Merkmal, das Märtyrertum, das ihn zum Zeugen in besonderem Sinne macht. Es ist nicht zufällig, dass die Apostellegende alle Apostel als Märtyrer endigen lässt. Ihr Märtyrertum war die entscheidende Bekräftigung ihrer Zeugenschaft. So gibt es heute in Deutschland (Details anzeigen) ein Märtyrertum für die Wahrheit, an dem die Emigration insofern teilhaben kann, als sie selbst um der Wahrheit willen Heimat und Sprache aufgeben musste und zwar grundsätzlich, nicht im Sinne eines blossen Heimatwechsels. Dieser Typus, mag er ursprünglich wie die meisten, Träger des Lehramtes gewesen sein, mag er sich dem Samaritertypus genähert haben, mag er Charismatiker gewesen sein, der Typus, der nun Zeuge geworden ist unter leiblichem oder seelischem Märtyrertum, ist gegenwärtiger Träger der Lehre.

Es scheint mir nun sehr klar zu sein, wo heut die Wahrheit liegt, die Märtyrertum in einem Ausmasse verlangt, wie es vielleicht nie in der christlichen Geschichte da war. Wenn wir in Ihrer Typologie bleiben, so würde ich sagen, dass das römische Reich heut durch die kapitalistische Gesellschaftsordnung und ihre relativ funktionierende Balance repräsentiert ist. Die Pax Britannics, deren Grundvoraussetzung die Balance Deutschland (Details anzeigen)Frankreich (Details anzeigen) und Japan (Details anzeigen)U.S.A (Details anzeigen) ist, entspricht der pax Augustans. Und es ist interessent, dass die Träger dieses kapitalistischen Friedens der Balance ––– die Arbeiterparteien sind, vor allem die englische, die, wie die S.P.D. nach dem Krieg, in der Alternative: kapitalistischer Friede oder kommunistische Revolution für das erste votierte. Der deutschen Oberschicht entsprechen| die Sadducäer als herrschende nationale Gruppe, die mit „Rom (Details anzeigen)“ paktiert und die kapitalistische Balance benutzt, um ihre Herrschaft zu sichern, dabei bereit ist, jedes religiöse, nationale und geistige Ideal zu verraten, wenn um ihre Herrschaft geht. Sie wissen, dass ein Krieg gegen „Rom (Details anzeigen)“, d.h. gegen die vereinte Front der kapitalistischen Mächte erfolglos ist, sind aber jederzeit bereit, gegen „Stammesbewegungen“ von innen und aussen, gegen Revolutionäre und Barbaren zu Felde zu ziehen,z.B. gegen die „National-Bolschewisten“ in Deutschland (Details anzeigen) und gegen Russland (Details anzeigen).

Die religiöse Stammesbewegung, wie sie mit wesentlicher Zustimuung von mir die national-sozialistische Bewegung charakterisieren, ist repräsentiert durch den „Pharisäismus“ eine radikal-nationalistische Gruppe kleinbürgerlicher Herkunft mit religiösem Fanatismus, Hass gegen die Oberschicht und Verachtung des bäurischen Proletariats. Diese Gruppe hat das jüdische Volk in den Vernichtungskrieg gegen Rom (Details anzeigen) gestürzt, weil die Oberschicht zu zersetzt war, um Widerstand leisten zu können. Vor allem fehlte eine widerstandsfähige von Rom (Details anzeigen), wie heut vom Kapitalismus begünstigte Unterschicht, wie sie heute in den konsolidierten Arbeiterparteien vorliegt. (In Deutschland (Details anzeigen) freilich durch die politische Kurzsichtigkeit der Oberschicht der Zerstörung seitens der Stammesbewegung preisgegeben ist)

Der soziologische Boden des Christentums war keine dieser Gruppen, sondern das ländliche Proletariat, das von Rom (Details anzeigen) und der sadduzäischen Oberschicht ausgesogen und von dem mittelständischen, theokratischen Nationalismus ausgeschlossen war. Es ist selbstverständlich falsch, das Christentum einfach als eine Klassenbewegung dieser Gruppe zu bezeichnen. Aber die Fehlerhaftigkeit dieser primitiven Identifizierung kann ja an der Tatsache nichts ändern, dass die eschatologischen Bewegungen, aus denen das Christentum hervorging, sehr deutliche soziologische Voraussetzungen haben, die auch in der ursprünglichen Legenden -und Dogmenbildung ausgedrückt sind.| Die Armen im Geiste, die bei Matthaeus (Details anzeigen) und die Armen schlechthin, die bei Lukas (Details anzeigen) selig gepriesen werden, sind bekanntlich die gleiche Gruppe, nämlich das von den theokratischen Gütern, geistlichen wie ökonomischen, ausgeschlossene „an ha-svez“ „Volk des Landes“. Es ist klar, dass der Anspruch, der in dieser Seligpreisung enthalten ist, nämlich in einer gerade durch die religiöse und ökonomische Negativität der Existenz bevorzugten Position gegenüber dem „Himmelreich“ zu sein, die Theokratie beider Gruppen, der römisch–kapitalistisch gesinnten und der jüdisch–nationalistisch gesinnten gegen die Christen aufbringen musste. Und so wurden alle ihre Zeugen Blutzeugen.

Ich glaube, wir sind in der gleichen Situation. Die Spiritualisierung der Seligpreisungen und mit ihnen der ganzen Reichsgottesbotschaft, deren sich die späteren christlichen theokratischen Gruppen in voller Uebereinstimmung mit den jüdischen Christenverfolgern schuldig gemacht haben, muss zurückgenommen werden. Darum und nur darum geht das Märtyrertun für die Wahrheit heute und zwar, wie es scheint, in allen Ländern der Welt.

Das Verhängnisvolle ist nun, dass das städtische Proletariat sich ausserhalb der Kirche politisch organisiert und in dieser Form in Russland (Details anzeigen) einen grossen politischen Sieg errungen hat. Das ist verhängnisvoll, weil es den religiösen Sinn der Seligpreisung der „Armen“ verdeckt und aus der Reichsgotteserwartung die politische Utopie macht. Und das wieder gibt den Kapitalisten und Nationalisten die Möglichkeit, mit Hilfe einer Gegenutopie die eschatologische Bewegung überhaupt niederzuschlagen. Und in diesem Falle sind die Opfer der sich dann erhebenden Verfolgung nicht einfach Märtyrer; denn zum Märtyrer gehört nicht nur das Leiden, sondern auch die Wahrheit, für die er leidet. Das Politische reicht aber nur mit einem Teil in die Sfäre der Wahrheit, was sich darin offenbart, dass der Unterlegene in Falle des Sieges ja auch den anderen verfolgt hätte; beide haben sich gleichsam die Verfolgung| vorgegeben. Andererseits reicht das Politische mit einem Teil in die Sfäre der Wahrheit und darum kann in dieser Verfolgung auch echtes Märtyrertum sich ereignen, bei denjenigen, die nicht verfolgt hätten, wenn sie siegreich gewesen wären, sondern die einer neuen Verfolgung preisgegeben sind, nämlich durch die Sieger, mit denen sie gemeinsam gesiegt haben, weil sie durch den Sieg die Wahrheit verwirklichen wollten, während ihre Mitkämpfer die Wahrheit in den Dienst des Sieges stellen und darum verfolgen. „Eine Sache verlassen, wenn sie siegreich ist“, ist nach Nietzsche (Details anzeigen) die Forderung an den „höheren Menschen“.2 Er war sich wohl kaum klar darüber, dass er damit den Unterschied des Märtyrers vom Unterlegenen kennzeichnet.

Dieser Gedanke darf aber nicht formalisiert werden: Der Unterschied in der Realität ist der: Der Sadduzäer und Pharisäer, der Theokrat als Kapitalist und als Nationalist verfolgt per definitionem; sein Prinzip schliesst den Willen zur Verfolgung ein und, damit das echte Märtyrertum als Möglichkeit aus. Der „Christ“ und der „Sozialist“ verfolgt contra definitionem. Sein Prinzip schliesst den Willen zur Verfolgung aus und damit das echte Märtyrertum als Möglichkeit ein. Als die Kirche aufhörte, verfolgt zu sein und Verfolgerin wurde, zeigte sie, dass ihr Kampf gegen den römischen Staats-Sakramentalismus nicht nur ein Kampf für die Wahrheit war und dass nicht alles christliche Märtyrertum echtes Märtyrertum war. Immerhin hat die verfolgende Kirche zu allen Zeiten ein schlechtes Gewissen gehabt. Sie hat dem Staat die Ausführung überlassen mit dem formalen Recht, dass Ketzerei staatsrechtliches Verbrechen war. Dennoch hat sie damit ihre Wahrheit realiter verraten, was der verfolgende römische Staat nicht getan hat.

Der Sozialismus verrät seine Wahrheit noch nicht dadurch, dass er kämpft. Da er der christlichen Verkündigung objektiven Ausdruck in Institutionen sozialer Gerechtigkeit geben will, und die Spiritualisierung der Reichsgottesidee ablehnt, so muss er um die Macht kämpfen, solche Institutionen zu schaffen. Die Kirche im Römischen Staat hat für ihre Situation genau| den gleichen Kampf gekämpft: Um die Schaffung einer hierarchischen Institution in der auf religiöser Basis eine politische, ökonomische, rechtliche und kulturelle Organisation geschaffen wurde, die einen Staat im Staate darstellte. Es ist nicht zufällig, dass alle staatlichen Angriffe sich gegen die politische Organisation der Kirche richtet und dass diese Organisation im Zerfalls–Jahrhundert stark genug war, die Funktionen des Staates mitzuübernehmen. Dieser Weg war dem römischen universalen Polizeistaat gegenüber der einzig mögliche. In der Situation der demokratisch erzogenen Nationalstaaten und der kapitalistischen Desintegration kommt dieser Weg nicht infrage. Die Reintegration kann nicht neben dem National–Staat und seinen ökonomisch–rechtlichen Institutionen unter Führung einer unabhängigen Hierarchie erfolgen. Die Mächte der Reintegration können nicht anders als den Staat, der als Nationalstaat Angelegenheit jedes einzelnen ist, für die Reintegration in Anspruch zu nehmen. So hat es die „Stammesbewegung“ getan, so muss es der christliche Sozialismus tun. Nicht dass die Kirche als solche eine politische Bewegung werden soll. Was sie aber leisten muss, ist, der Ort zu sein, in dem die Kräfte auch der sozialen Reintegration konzentriert sind und von der sie in die politischen Bewegungen eindringen. Man kann sich dieser Notwendigkeit nur entziehen, wenn man die Kirche selbst als hierarchischen Organismus mit sozial desintegrierenden Kräften auffasst. Das bedeutet Katholizismus. Mir scheint es aber die Schwäche des Katholizismus in der Gegenwart zu sein, dass er weder wie in der Antike eine eigne soziale Organisation aufbauen, noch wie im Mittelalter die politischen Dinge hierarchisch leiten kann. Sein geistlich–politisches Schwert ist stumpf geworden[,] weil es nur für den Gebrauch in einer anderen Sozialordnung geschmiedet war|:,:| und dem nationalen und sozialem Bewusstsein der autonom gewordenen Völker gegenüber nicht mehr schneiden konnte. Das Luthertum zog die Konsequenz: Es zog sich heraus aus der Weltlichkeit und überliess sie ohne Anspruch auf ein richtendes Schwert sich selbst, d.h. den jeweiligen Mächten. Daher seine Ohnmacht und Gespaltenheit gegenüber dem, was jetzt geschieht| und der Rückzug auf die reine Transzendenz. Der Kalvinismus hat mit Hülfe der bürgerlichen Gesellschaft das Schwert zu gebrauchen versucht, hat sich dabei aber mit eben dieser Gesellschaft so verbunden, dass er die Kraft des Protest gegen sie verloren hat. So drängt alles zu einer neuen Erfassung des Verhältnisses der Kirche zur sozial-politischen Wirksamkeit. Glücklicherweise ist das nicht mehr eine Sache der blossen Forderung und Konstruktion, sondern es vollzieht sich ständig in der Wirklichkeit. Ueberall da nämlich, wo kirchliche Zeugenschaft durchstösst zur Identifizierung mit sozialistischer Zeugenschaft, oder wo sozialistische Zeugenschaft durchstösst zu kirchlicher. Dabei bedeutet „sozialistisch“ die innere Freiheit gegenüber jeder sozialistischen Verwirklichungsform –was nicht gleich Nicht–Zugehörigkeit ist. Und „Kirche“ bedeutet bedeutet die innere Freiheit gegenüber jeder kirchlichen „Verwirklichungsform“ ––was ebenfalls nicht gleich Nicht–Zugehörigkeit ist. Die Verfolgung in der Kirche, die wir heut erleben ist für mich kein echtes Märtyrertum, solange die Märtyrer der sozialen Gerechtigkeit in Konzentrationslagern und Zuchthäusern sitzen. Diese aber sind keine wahren Zeugen, solange sie nicht wissen, dass sie Kirche sind und in einer höheren Einheit stehen, als die ihrer politischen Kampfgemeinschaft. Erst wenn die Verfolgten der Kirche, die dann wahrhaft verfolgt würden, und die Verfolgten der sozialen Gerechtigkeit, die dann wahrhaft Sieger würden, eins wären, hätten wir den Anfang einer neuen Kirche in der Kraft neuer Zeugen. Alles andere halte ich für Romantik, die gern katholisch werden möchte, oder Liberalismus, der vor dem Punkt ausweicht, an dem heut Zeugenschaft verlangt wird.

Ein Wort zu Ihrem Vorwurf betreffend meine Gedanken über die Masse. Wenn ich von der „dynamischen Masse“ oder in höchst paradoxen Formulierungen von der „Heiligkeit der Masse (Details anzeigen)“ gesprochen habe, so meinte ich nie, dass sich der Geist der Masse zu unterwerfen habe: jedes Wort von „Masse und Geist (Details anzeigen)“ sagt das deutlich. Sondern ich meinte, dass Massen, die es ja nicht immer gibt, die| „Schafe ohne Hirten“ genannt werden ––– was ich mit „Desintegration der Massen“ übersetzt habe ––– in ihrem dumpfen Sehnen nach Reintegration die Forderung an den Geist stellen, diesem Sehnen Ausdruck zu geben–vielleicht gerade in scharfem Kampf gegen den Vordergrund–Willen der Massen. Das habe ich damals gesagt und das würde ich auch heut noch denken––– als Gericht über Hitler (Details anzeigen) und Goebbels (Details anzeigen). Aber ohne solche Massenbewegung und sich selbst nur dunkel verstehende Massensehnsucht ist weder die Geschichte der Ausbreitung des Christentums, noch die spätmittelalterlichen Laienbewegungen, noch die Entstehung der nationalen Idee, noch die Gegenkräfte gegen das 19te Jahrhundert zu erklären. Das Dekret romantisierender Intellektueller, dass diese oder jene Periode zuende ist, bedeutet gar nichts, wenn nicht eine reale Massensehnsucht (oder ökonomische oder biologische oder astronomische Konstellation ––– das ist für mich alles dasselbe) vorliegt, die dem an sich leeren Ton der blossen Reflexion die füllende Resonanz gibt. Die paulinische Lehre von der „Fülle der Zeit“ besagt eben dieses.

Sie sind erstaunt über meine bejahende Stellung zur Existential–Philosophie. Soweit ich Sie verstanden habe, interpretieren Sie sie als eine Neuauflage des Idealismus, der gern priesterlich sein möchte. Ich zweifle zunächst an dieser Charakterisierung des Idealismus. Er war––– um in Ihren Kategorieen zu bleiben–' Vollstrecker des paulinischen Lehramtes in profanisierter Form aber mit unverhüllter religiöser Substanz. Infolgedessen hatte er die missionarische Aggressivität des Paulinismus, musste sie haben; und er hatte und musste haben den organisatorischen Willen, der bei Paulus (Details anzeigen) und jeder missionierenden Lehre gegeben ist. Das erste ist besonders an Fichte (Details anzeigen), das zweite an Hegel (Details anzeigen) sichtbar. Priesterliches sehe ich bei beiden schon deswegen nicht, weil die Identitätsphilosophie, die den Idealismus vom Paulinismus substantiell unterscheidet, die priesterliche Vermittlung ausschliesst. Dieser Punkt ist es nun zugleich, von dem aus alle Kritik am Idealismus auszugehen hat; und dieser Punkt ist es zugleich, wo ich den entscheidenden Unterschied der exis| tentialphilosophischen Ansatzes von Idealismus sehe. Darum halte ich Marx (Details anzeigen) in nicht geringerem Masse für einen Existential–Philosophen als Kierkegaard (Details anzeigen). Beide aber fallen unter die Kategorie, die ich vorher entwickelt habe: Die des Zeugen. Wenn ich der Existential–Philosophie zustimme, so deswegen, weil in ihr der Philosoph Zeuge werden kann! Lesen Sie einmal die Jugendschriften von Marx (Details anzeigen) im Vergleich mit Kierkegaards (Details anzeigen) philosophischen Schriften und Sie werden finden, dass in beiden Fällen der Wille zur „Zeugenschaft“ den Angriff gegen Hegel (Details anzeigen) leitet. Dass bei Heidegger (Details anzeigen) nicht mehr viel davon übrig geblieben ist, liegt einmal daran, dass er die historische Existenz idealistisch formalisiert, ferner daran, dass er sich auch von Kierkegaards (Details anzeigen) ethischer und kirchlicher Aggression fern hält und in eine Innerlichkeit zurückkehrt, die dann die Kategorien einer allgemeinen Anthologie abgibt und sich dadurch sozusagen ihrer verantwortlichen Existentialität entzieht. Ich akzeptiere also die philosophische Haltung der Existentialität, verneine aber ihre verstümmelte Durchführung. Was ich fordere ist: Der Philosoph als Zeuge.

In all diesen Ausführungen ist implicite eine Antwort auf Ihre Kritik an meiner Denk–und Sprach–Form gegeben. Lassen Sie mich auch das kurz explizieren.

Das Thema: „Der totalitäre Staat u.s.w“ war mir gegeben. Ich musste also davon reden; und mir ist die Differenz von national–sozialistischem und staatlichem Denken nie zweifelhaft gewesen; ich habe darum vom „Mythos des Volkes oder Volkstums“ gesprochen und die unzutreffende aber unvermeidliche Uebersetzung durch „nation“ mit Hülfe der Klammer „Volk“ zu korrigieren versucht. Ihre Uebersetzung von „Volk“ durch „Stamm“ radikalisiert diese Seite (ich fand übrigens neulich in der „Times“ das Wort„tribe“–movement für die Hitler–Bewegung) und ich akzeptiere diesen Sprachgebrauch, obgleich er den historischen Sinn des Wortes „Stamm“ nicht ganz gerecht wird. Vor allem stimme ich nicht nur zu, sondern habe es als den Nerv meines ganzen Gedanken–ganges empfunden, dass diese Volks–Stammes–Bewegung eine religiöse ist, mit eigenem| Mythos, Ritus und Priester–Führertum. Das alles kann aber die Tatsache nicht verdecken, dass sie zugleich von Anfang an eine machtpolitische Bewegung war, die den Staat erobern wollte, um mit Hilfe der staatlichen Macht Weltanschauung und Lebensform der Stammesbewegung integral durchzusetzen. Mag sein, dass Karl Schmitt (Details anzeigen) den Begriff „totalitärer Staat“ von einer substanzlosen Staatsideologie aus ––– entsprechend meiner eigenen Substanzlosigkeit ––– erfunden hat. Jedenfall hat der Begriff die Funktion gehabt, der Stammesbewegung die ideologische Möglichkeit ihrer politischen Selbstverwirklichung zu geben und hat die Folge gehabt, den schweren Kirchenkonflikt herbeizuführen, an dem der Ansturm der Stammesreligion erstmalig zerbrochen ist. Ob auf die Dauer, hängt davon ab, inwieweit es den Militär und der Bürokratie gelingt, der national–sozialistischen Bewegung nach den meisten übrigen nach den meisten übrigen staatlichen Funktionen auch noch die Erziehungs–Hoheit zu entreissen. Gelingt das nicht, und es scheint wenig ernster Wille dafür da zu sein,––– so ist der ganze Erfolg des Kirchenkampfes zweifelhaft. Es würde sich dann zeigen, dass man nicht zugleich „Heil Hitler“ rufen und christlicher Zeuge sein kann, was meinem Glauben an das kommende echte Zeugentum entsprechen würde.

Wenn ich den Begriff der antidemokratischen, autoritativen und totalitären Tendenzen als ein gemeinsames Kennzeichen der spätkapitalistischen Massenintegration hingestellt habe, so ist das nicht mehr, sondern weniger „monistisch“, als wenn Sie vom bürgerlichen 19 ten Jahrhundert als allgemeiner Qualifizierung einer geschichtlichen Epoche sprechen. Ohne allgemeine Begriffe gibt es überhaupt kein Denken und Verstehen; es kommt nur auf die richtige Spezialisierung an, und um die habe ich mich in meinen Aufsatz so konkret wie nur möglich bemüht. Aber im Hintergrund dieser m. E. unzutreffenden Kritik steht ein wirkliches Problem, die Frage der Denk–und Sprach–Methode. Ich würde den Unterschied von uns beiden, als den von dialektischem und intuitivem Denken kennzeichnen, wozu noch das induktive kommt, das für die mir bekannten Amerikaner typisch ist. Als Dialektiker habe ich keine Ruhe, ehe ich nicht eine Sa| che von ihren letzten Prinzipien aus vermittelst dialektischer Ableitung verstanden habe: dialektisch heisst „durch Dialog“ also durch Ja und Nein. So führt mein Denken mich immer wieder zu Dualitäten, Antithesen und möglichen Synthesen.–– Der intuitive Denker sieht qualitativ selbständige Komplexe, die er nicht auflöst, nicht zurückführt, sondern benennt. Seine wichtigsten Denkmittel sind Analogie und Konstellation. Er erzielt dadurch überraschende Wirkungen, wie sie dem Dialektiker versagt sind. Er ist aber wehrlos gegen andere, ebenso überraschende Analogieen und Konstellationen, während der Dialektiker in der kritischen Analyse eine Waffe dagegen in der Hand hat.–Der induktive Denker ist von der „Tatsache“ so in Anspruch genommen, dass er es nur selten und tastend zu allgemeinen Urteilen über Zusammenhänge und Tendenzen bringt. Er kann nie genug Tatsachen bekommen, ist aber wehrlos, wenn ein existentieller Angriff gegen ihn erfolgt, ausgehend von einer ihm ungewohnten Interpretation der Tatsachen.––– was weder bei dem dialektischen noch bei dem intuitiven Denker der Fall ist.

Wenn wir diesen seelischen Typen einen geschichtlichen Ort zuweisen wollen, so hätte es in folgender Weise zu geschehen. Der induktive Denktypus setzt für|:/:| |:s:|ein Existieren eine Sicherheit voraus, die es ihm erspart, existentielle Entscheidungen treffen zu müssen. Die grosse innere und ziemlich grosse äussere Sicherheit der englischen und amerikanischen Existenz hat die Herausbildung dieses Denktypus gefördert und trägt ihn auch heute.–– Der kritisch–dialektische Denker gehört einer kämpferischen und seinem Wesen nach dynamischen Periode an. Darum konnte das Bürgertum die kritisch–dialektischen Methoden ausbilden und die Arbeiterschaft sie übernehmen.–– Die intuitive Methode muss wegen ihres Verzichts auf die Analyse qualitativer Komplexe statischen Perioden oder der Sehnsucht nach neuer Statik zugerechnet werden. Ich habe immer eine Verwandtschaft zwischen Ihnen und der Phänomenologie empfunden deren Ahnenreihe ja auf die mittelalterliche Vorstellung von konstanten qualitativen Hierarchieen zurückweist.

| Für das Denken im Sinne des Zeugen gibt es keinen besonderen Typus und keine eindeutige Zuordnung zu den genannten Typen. Das Denken des Zeugen enthält zwei notwendige Elemente: Bezeugung und Angriff. Die Wirkung des echten Zeugen ist darum immer zugleich Glaube und Aergerniss. Wenn nun der Zeuge Denker ist, so kann er es in dem einen wie in dem anderen Denktypus sein. Wie Paulus (Details anzeigen) durchaus dem dialektischen, Johannes (Details anzeigen) dem intuitiven Typus angehört. Niemand kann seinen Denktypus, mit dem auch seine Sprache gegeben ist, unmittelbar verlassen. Er kann es nicht und er soll es nicht. Darum kann ich die Forderung, den dialektischen mit dem intuitiven Typus zu vertauschen, nicht anerkennen: Weder für mich noch für unsere Zeit. Ich bin der Ueberzeugung, dass solange der Kampf um die Grundlegung einer besseren sozialen Gerechtigkeit weiter geht, der dialektische Typus im Uebergewicht bleiben muss. Wo er von dem intuitiven abgelöst wird, ist im günstigen Fall auf Sehnsucht, im ungünstigen auf Reaktion zu diagnostizieren. Dass Sie unter dem Vorwurf zu leiden haben, durch Ihr Denken Reaktion zu fördern, wie ich unter dem Vorwurf„liberalistisch“geblieben zu sein, darf uns nicht stören, solange wir uns der Gefahr unseres Typus und unserer Sicht der Dinge bewusst bleiben? Und so lange es unser Ziel bleibt, dem Zeugen den Weg zu bahnen, durch den ein neues „Zeitalter der Kirche“ begonnen wird, ein Zeitalter, in dem die Kirche nicht mehr das falsche Aergernis gibt, um dessetwillen ihr der Mühlstein ihrer Staats– und Gesellschaftsgebundenheit um den Hals gehängt ist: Das Aergernis, sich abseits oder im Gegensatz zum Kampf um die soziale Gerechtigkeit zu halten; sondern dass sie das echte Aergernis gibt; das darin liegt, dass sie ihre Ueberweltlichkeit nicht in Bestätigung oder gar Weihung der jeweilig herrschenden sozialen Ungerechtigkeits–Formen betätigt, sondern in dem Aergernis und Märtyrertum schaffenden Kampf gegen sie. Der Denker, der an diesem Kampf teilnimmt, wird als Denker zum Zeugen. Ihm den Weg zu bereiten, ist der Sinn, den ich meinem Denken heute geben muss.


Fußnoten, Anmerkungen

1Handschriftliche Notiz, seitlich den linken Blattrand aufwärts geschrieben.
2Dies könnte eine Anspielung auf Nietzsches: „Oder ist es das: von unserer Sache scheiden, wenn sie ihren Sieg feiert? Auf hohe Berge steigen, um den Versucher zu versuchen?“ aus „Dann sprach Zarathustra (Details anzeigen)“ (S.29) sein.

Register

aRosenstock- Huessy, Eugen
bHeimann, Eduard
cChicago, Illinois
dRosenzweig, Franz
eChicago, Illinois
fThurneysen, Eduard
gvon Aquin, Kommentar zu Aristoteles Metaphysik, None
hAristoteles
ivon Aquin, Summa contra gentiles, None
jvon Aquin, Summa theologica, None
kBarth, Karl
lFrankfurt am Main
mDewey, John
nDeutschland
oBarth, Karl
pHeidegger, Martin
qBäumler, Alfred
rKrieck, Ernst
sKöln
tDietrich, Otto
uDeutschland
vMarx, Karl
wSchopenhauer, Arthur
xNietzsche, Friedrich
yGeorge, Stefan
zWichern, Johann Hinrich
aaBismarck, Otto von
abOtto, Rudolf
acMarburg an der Lahn
adDeutschland
aeHirsch, Emanuel
afBäumler, Alfred
agFeder, Gottfried
ahRosenberg, Alfred
aiHitler, Adolf
ajRosenberg, Alfred
akHitler, Adolf
alHerodot
amDeutschland
anDeutschland
aoFrankreich
apJapan
aqVereinigte Staaten von Amerika
arRom
asRom
atDeutschland
auRussland
avRom
awRom
axDeutschland
ayRom
azMatthäus
baLukas
bbRussland
bcNietzsche, Friedrich
bdNietzsche, Also sprach Zarathustra, 1891
beTillich, Masse und Geist. Studien zur Philosophie der Masse, 1922
bfTillich, Masse und Geist. Studien zur Philosophie der Masse, 1922
bgHitler, Adolf
bhGoebbels, Joseph
biPaulus
bjFichte, Johann Gottlieb
bkHegel, Georg Wilhelm Friedrich
blMarx, Karl
bmKierkegaard, Sören
bnMarx, Karl
boKierkegaard, Sören
bpHegel, Georg Wilhelm Friedrich
bqHeidegger, Martin
brKierkegaard, Sören
bsSchmitt, Carl
btPaulus
buJohannes
bvTillich, Paul

Überlieferung

Signatur
USA, Cambridge, MA, Harvard University, Harvard Divinity School Library, Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974., bMS 649/180(7)
Typ

Brief, maschinenschriftlich mit wenigen handschriftlichen Korrekturen und Zusätzen

Postweg
unbekannt - unbekannt
voriger Brief in der Korrespondenz
Brief von Paul Tillich an Eugen Rosenstock-Huessy vom 11. Mai 1928
nächster Brief in der Korrespondenz
Brief von Eugen Rosenstock–Huessy an Paul Tillich vom 5. Februar 1935

Entitäten

Personen

Orte

Literatur

Bibelstellen

Zitiervorschlag

Brief von Paul Tillich an Eugen Rosenstock–Huessy 1935, in: Paul Tillich, Korrespondenz. Digitale Edition, hg. von Christian Danz und Friedrich Wilhelm Graf. https://tillich-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L10086.html, Zugriff am ????.

Für Belege in der Wikipedia

{{Internetquelle |url=https://tillich-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L10086.html |titel=Brief von Paul Tillich an Eugen Rosenstock–Huessy 1935 |werk=Paul Tillich, Korrespondenz. Digitale Edition. |hrsg=Christian Danz, Friedrich Wilhelm Graf |sprache=de | datum=1935 |abruf=???? }}
L10086.pdf