Deißmann, Adolf

Kurzbiographie
Gustav Adolf Deißmann (7. November 1866 – 5. April 1937) war ein deutscher evangelischer Theologe und Papyrologe. Nach Studien an mehreren theologischen Institutionen wirkte er ab 1897 als Professor für Neutestamentliche Exegese in Heidelberg und ab 1908 in Berlin, wo er bis zur Emeritierung 1935 tätig war. Mit seinem Werk zu den Papyrusfunden widmete er sich der Hellenisierung des frühen Christentums. Kirchenpolitisch engagierte er sich in der entstehenden ökumenischen Bewegung und trug zur Stockholmer Weltkirchenkonferenz 1925 bei. 1930/31 amtierte er als Rektor der Berliner Universität. Er förderte die ökumenischen Bestrebungen von Bonhoeffer und organisierte deutsch-britische theologische Begegnungen.
Normdaten
https://d-nb.info/gnd/116056045

Erwähnungen