Reichl, Otto
- tätig als
- Verleger
- Kurzbiographie
- Otto Reichl (27. September 1877 – 13. Januar 1954) war ein Verleger aus Deutschland, Sohn des Schuhfabrikanten Franz Reichl und seiner Frau Marie. Nach einer Lehre bei der Verlagsbuchhandlung Robert Friese und dem Besuch der Buchhändler-Lehranstalt gründete er 1909 den Reichl & Co. Verlag, in dem die rund 200 Bände umfassende Deutsche Bibliothek erschien. In Zusammenarbeit mit dem Berliner Kaufhaus Wertheim legte er damit die Grundlage für den modernen Warenhausbuchhandel. Das Markenzeichen des Verlags wurde der dreiarmige Leuchter. Nach dem Ersten Weltkrieg verlegte er den Firmensitz nach Darmstadt, wo der Verlag unter Graf Hermann Keyserling bedeutende philosophische und geistesgeschichtliche Werke herausgab, darunter die Jahresbände Der Leuchter mit Vorträgen der Darmstädter Schule der Weisheit.
- Normdaten
- https://d-nb.info/gnd/119207834
Erwähnungen
- Brief von Paul Tillich an Oskar Siebeck vom 4. Juni 1926
- Brief von Paul Tillich an Oskar Siebeck vom 23. Juni 1926
- Brief von Paul Tillich an Gustav Ruprecht vom 6. Oktober 1927
- Brief von Paul Tillich an Hannah Tillich ohne Datum, vom 5. Mai 1929
- Brief von Paul Tillich an Oskar Siebeck vom 1. Juni 1930
- Brief von Gräfin Goedela Keyserling-Bismarck an Paul Tillich vom 7. November 1931
- Brief von Kommissionsbuchhandel F. Volckmar (Theodor Frentzel und Johannes Starkloff) an Paul Tillich vom 13. Mai 1932
- Brief von Paul Tillich an Hannah Tillich ohne Datum, vermutlich aus dem Jahr 1931 oder 1932