Rüstow, Alexander

Kurzbiographie
Alexander Rüstow (8. April 1885 – 30. Juni 1963) wirkte als Soziologe und Wirtschaftswissenschaftler in Deutschland. 1938 prägte er auf dem Colloque Walter Lippmann den Begriff Neoliberalismus zur Bezeichnung einer erneuerten liberalen Ordnung, die sich vom Laissez-faire-Liberalismus abgrenzen sollte. Als Hauptvertreter des soziologischen Neoliberalismus gilt er als einer der Gründerväter der Sozialen Marktwirtschaft. Auch das im Grundgesetz verankerte konstruktive Misstrauensvotum geht teilweise auf seine Kritik an der Weimarer Verfassung zurück.
Normdaten
https://d-nb.info/gnd/118750291

Erwähnungen