Althaus, Paul

geboren
1888-02-04, Uetze-Obershagen
gestorben
1966-05-18, Erlangen
Kurzbiographie
Paul Althaus (4. Februar 1888 – 18. Mai 1966) war ein evangelischer Theologe aus Deutschland, bekannt durch seine Eschatologie, Ur-Offenbarungslehre und Schöpfungsethik sowie als Lutherforscher und Prediger. Nach dem Studium in Tübingen und Göttingen, wo er promovierte und sich 1913/14 habilitierte, diente er im Ersten Weltkrieg als Militärpfarrer. Ab 1919 war er Professor für systematische Theologie in Rostock, ab 1925 in Erlangen. Von 1927 bis 1964 stand er der Luther-Gesellschaft als Präsident vor. Umstritten ist er wegen seiner zunächst positiven Haltung zum Nationalsozialismus, seiner antisemitischen Äußerungen und seines Eintretens für einen kirchlichen Arierparagraphen. 1947 wurde er von der amerikanischen Militärregierung seines Amtes enthoben, erhielt jedoch 1948 die Lehrerlaubnis zurück und wirkte bis zu seiner Emeritierung 1957.
Normdaten
https://d-nb.info/gnd/118502271

Erwähnungen