Lommatzsch, Erhard

tätig als
Romanist und Mediävist
Kurzbiographie
Erhard Lommatzsch (2. Februar 1886 – 20. Januar 1975) war ein deutscher Romanist, Mediävist und Lexikograf, geboren in Dresden. Ab 1905 studierte er in Berlin, promovierte dort 1910 und habilitierte sich 1913. Nach der Ernennung zum Professor 1917 wurde er 1921 nach Greifswald berufen, ab 1928 lehrte er bis 1956 in Frankfurt am Main. Zu seinen Schülern zählte Erich Auerbach. Sein Hauptwerk ist das Altfranzösische Wörterbuch, das er aus dem Nachlass Adolf Toblers erarbeitete und in Faszikeln herausgab. Von 1934 bis 1939 gehörte er der SS als förderndes Mitglied an. Mehrere Akademien nahmen ihn auf.
Normdaten
https://d-nb.info/gnd/118574167

Erwähnungen