Der editierte Text

| D. 5. 2. 30

Lieber Paul Tillich (Details anzeigen),

es ist sehr schön, dass wir noch Freunde sind. Es interessiert mich alles, was Sie schreiben, weil es ausspricht, was ich selbst fühle.

Ich möchte noch etwas Wichtiges sagen: ich habe mir einen Kreis feiner Menschen u. Musiker geschaffen, wir machen alte Musik auf alten Instrumenten.

Und haben ausser Musik noch viele Ideen, denen wir Ausdruck geben wollen[.] Wir nennen uns Spieleinung. Unser Raum ist nicht Podium, sondern Halle, Haus.|

Wir haben gute Kritiken u. sind schon bekannt, trotzdem wir erst ½ Jahr arbeiten.

Es gibt viele herrliche Aufgaben u. in Viel hineinzuwachsen.

Wenn Sie uns helfen können, auch über den Rahmen von Berlin (Details anzeigen) heraus zukommen, so wäre es herrlich.

Übrigens ist Professor Georg Küntzel (Details anzeigen) Frankfurt a. M. (Details anzeigen) mein Vetter (Geschichte)[.] Unsere Väter waren Brüder.

Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute u. grüsse Sie, beglückt über den Zusammenhang trotz Stille u. Entfernung.


Fußnoten, Anmerkungen

Register

aTillich, Paul
bBerlin
cKüntzel, Georg
dFrankfurt am Main
eRiedel, Margarete

Überlieferung

Signatur
USA, Cambridge, MA, Harvard University, Harvard Divinity School Library, Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974., bMS 649/178(31)
Typ

Eigenhändig

Postweg
Berlin - unbekannt

Entitäten

Personen

Orte

Zitiervorschlag

Brief von Margarete Riedel an Paul Tillich vom 5. Februar 1930, in: Paul Tillich, Korrespondenz. Digitale Edition, hg. von Christian Danz und Friedrich Wilhelm Graf. https://tillich-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01053.html, Zugriff am ????.

Für Belege in der Wikipedia

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