Der editierte Text

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d. 5.II.

Lieber Herr Dr. Salomon (Details anzeigen)!

Seien Sie nicht böse, daß ich mich so lange in Schweigen gehüllt habe; aber es hatte wirkliche Gründe, erst die Habilitation, dann einige Vorträge, Besuche bei ca. 20 Professoren; dazu ist meine Frau (Details anzeigen) dauernd nicht wohl aus Gründen, die spekulativ leicht erkennbar sind. Vorläufig liegt sie im Bett. - Ich habe nun vor einiger Zeit mit Frau Dr. Hildebrandt (Details anzeigen) verabredet, daß ich Montag den 10ten einen Vortrag über sozialistische Ethik bei ihr halten soll. Ich habe ihr für die Einladungen auch Ihre Adresse genannt. Mich wundert, daß Sie noch keine

| Nachricht haben. Ich hoffe Sie werden hinkommen: Montag d. 10ten Abends 8 Uhr bei Frau Dr. Hildebrandt (Details anzeigen) Westend, Hölderlinstr. 11 (Station Reichskanzleiplatz) Wir könnten dann eine Zusammenkunft in der nächsten Woche verabreden, wo ich noch ziemlich frei bin. Telephonieren Sie doch bitte in den nächsten Tagen einmal an, am besten dem Mittag herum. Pfalzburg 1965.

Herzlichen Gruß! Auch an Frl. Woitschach (Details anzeigen)!


Fußnoten, Anmerkungen

Register

aSalomon, Gottfried
bTillich, Margarete
cHildebrandt, Else
dHildebrandt, Else
eWoitschach, Frl.
fTillich, Paul

Überlieferung

Signatur
Niederlande, Amsterdam, Koninklijke Nederlandse Akademie van Wetenschappen, Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis, Gottfried Salomon-Delatour Papers, 01231
Typ

Brief, eigenhändig

Postweg
Berlin-Friedenau - unbekannt

Entitäten

Personen

Zitiervorschlag

Brief von Paul Tillich an Gottfried Salomon vom 05. Februar 1919, in: Paul Tillich, Korrespondenz. Digitale Edition, hg. von Christian Danz und Friedrich Wilhelm Graf. https://tillich-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00847.html, Zugriff am ????.

Für Belege in der Wikipedia

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