Der editierte Text

|

Lieber Herr Tillich (Details anzeigen)

ich entnehme dem beigefügten Schriftstücke mit Befremden, daß Sie unter Vorspiegelung einer Taufe meinen Sohn Anselm (Details anzeigen) kirchlich getraut haben.1 Meine Frau (Details anzeigen) legt begreiflicherweise Wert darauf, wenigstens den Namen ihrer Schwiegertochter zu erfahren und bittet Sie, den Trauschein in dieser Richtung zu vervollständigen. Sollten Sie etwa auf diesem ungewöhnlichen Wege Ihre zukünftige Tochter vorsorgend an den Mann gebracht haben? Das ginge entschieden zu weit!


Fußnoten, Anmerkungen

1Da Anselm Radbruch (Details anzeigen) am 9. Dezember 1918 geboren wurde, ist anzunehmen, dass Paul Tillich (Details anzeigen) versehentlich einen Trauschein anstelle eines Taufscheins an die Familie Radbruch geschickt hat.

Register

aCharlottenburg
bTillich, Paul
cRadbruch, Anselm
dRadbruch, Anselm
eTillich, Paul
fRadbruch, Lydia
gRadbruch, Gustav

Überlieferung

Signatur
USA, Cambridge, MA, Harvard University, Harvard Divinity School Library, Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974, bMS 649/176(52)
Typ

Brief, eigenhändig

Postweg
Charlottenburg - unbekannt
nächster Brief in der Korrespondenz
Postkarte von Gustav Radbruch an Paul Tillich vom 1. Juni 1919

Entitäten

Personen

Orte

Zitiervorschlag

Brief von Gustav Radbruch an Paul Tillich vom 7. Mai 1919, in: Paul Tillich, Korrespondenz. Digitale Edition, hg. von Christian Danz und Friedrich Wilhelm Graf. https://tillich-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00605.html, Zugriff am ????.

Für Belege in der Wikipedia

{{Internetquelle |url=https://tillich-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00605.html |titel=Brief von Gustav Radbruch an Paul Tillich vom 7. Mai 1919 |werk=Paul Tillich, Korrespondenz. Digitale Edition. |hrsg=Christian Danz, Friedrich Wilhelm Graf |sprache=de | datum=07.05.1919 |abruf=???? }}
L00605.pdf