Der editierte Text

|

Lieber Tillich (Details anzeigen).

Sie werden schon von all dem Schweren gehört haben, was vorgefallen ist. – Ich schrieb Ihnen nicht eher, weil ich mich erst etwas beruhigen wollte. Eine Nacht habe ich wieder lange Zeit nicht schlafen können. – Es wäre am besten, ich spräche Sie, wenn auch nur kurz. Seien Sie doch morgen Mittag auf vor dem Anhalter (Details anzeigen) Bahnhof, pünktlich um 3/4 1. (1245) Vorn vor dem Haupteingang. – Sie haben doch nur etwa 10 Min. bis dahin. Ist es Ihnen irgend möglich, so tun Sie es! Ich erwarte Sie und werde bis 1 Uhr warten. Um 138 muß ich schon nach Haus fahren – seien Sie pünktlich. – Falls es nicht möglich ist (es täte mir aber sehr leid) dann schreiben Sie mir, ob Sie Dienstag um die Zeit könnten, oder Montag um ½ 2. Daß ihre Briefe nicht mehr gesehen werden, werde ich bewerkstelligen. – – – – Ach Tillich (Details anzeigen), ich habe es so schwer. Helfen Sie mir ein wenig!

Ihre treue Freundin Maria Klein (Details anzeigen).


Fußnoten, Anmerkungen

Register

aBerlin-Lichtenrade
bTillich, Paul
cAnhalter
dTillich, Paul
eRhine, Maria

Überlieferung

Signatur
USA, Cambridge, MA, Harvard, Harvard Divinity School Library, Tillich, Paul, 1886‒1965. Papers, 1894‒1974, bMS 649/178
Typ

Brief, eigenhändig

Postweg
Lichtenrade - unbekannt

Entitäten

Personen

Orte

Zitiervorschlag

Brief von Maria Rhine an Paul Tillich vom 21. November 1913, in: Paul Tillich, Korrespondenz. Digitale Edition, hg. von Christian Danz und Friedrich Wilhelm Graf. https://tillich-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00379.html, Zugriff am ????.

Für Belege in der Wikipedia

{{Internetquelle |url=https://tillich-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00379.html |titel=Brief von Maria Rhine an Paul Tillich vom 21. November 1913 |werk=Paul Tillich, Korrespondenz. Digitale Edition. |hrsg=Christian Danz, Friedrich Wilhelm Graf |sprache=de | datum=21.11.1913 |abruf=???? }}
L00379.pdf