Undatiertes Brieffragment von Maria Klein an Paul Tillich, vermutlich aus dem Jahr 1913

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Der editierte Text

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bewußt schon die Liebe zu Greti (Details anzeigen) in Ihnen. – – – – – Warum darf ich nicht einmal noch meinen Kopf in Ihren Schoß legen und zu Ende weinen? Denken Sie doch, Sie hätten ein kl. Kind, das mit einem gr. Leid zu Ihnen, zu seinem Vater, käme, was würden Sie wohl mit ihm machen, um es zu beruhigen? Sie verlangen zu viel von mir! – An dem Tage, wo Sie mir zuerst von Ihrer Verlobung mit Greti (Details anzeigen) erzählten, da sagten Sie: „Jetzt könnte ich Sie Tag u. Nacht herbeirufen, immer wären Sie nun für mich da.“ War das wieder nur so hingeredet? – – – Ich würde das ja auch nie von Ihnen verlangen, ich fordere ja überhaupt nur noch so wenig von Ihnen! Ich kann meinen Kopf nun bloß auf den harten Schreibtisch legen. Ich bin doch jetzt so müde, müde. – – – – Noch einmal bitte ich Sie, Tillich (Details anzeigen), lassen Sie mich mit Greti (Details anzeigen) bekannt werden. – – – – Ich kann nicht auch noch Muttis (Details anzeigen) Vorwürfe mit anhören. – – – Nur einmal bis Weihnachten möchte ich noch eine ruhige Stunde mit Ihnen zusammen verleben ohne die beständige Angst, daß jemand kommt. Schreiben Sie mir doch bis Sonntag Antwort auf meinen letzten Brief. Es wäre so lieb von Ihnen.

Gedanken sind ja doch immer bei Ihnen. – – Ich liebe Sie! Ihre Maria R. (Details anzeigen)


Fußnoten, Anmerkungen

Register

aTillich, Margarethe
bTillich, Margarethe
cTillich, Paul
dTillich, Margarethe
eKlein, Elisabeth
fRhine, Maria
gRhine, Maria

Überlieferung

Signatur
USA, Cambridge, MA, Harvard University, Harvard Divinity School Library, Tillich, Paul, 1886‒1965. Papers, 1894‒1974, bMS 649/178
Typ

Brieffragment, eigenhändig

Postweg
unbekannt - unbekannt
nächster Brief in der Korrespondenz
Postkarte von Paul Tillich an Maria Klein vermutlich aus dem Jahr 1913

Entitäten

Personen

Zitiervorschlag

Undatiertes Brieffragment von Maria Klein an Paul Tillich, vermutlich aus dem Jahr 1913, in: Paul Tillich, Korrespondenz. Digitale Edition, hg. von Christian Danz und Friedrich Wilhelm Graf. https://tillich-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00317.html, Zugriff am ????.

Für Belege in der Wikipedia

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