Jung, Carl Gustav

Kurzbiographie
Carl Gustav Jung (26. Juli 1875 – 6. Juni 1961) war ein Psychiater und Begründer der Analytischen Psychologie. Zunächst enger Mitarbeiter Freuds und 1911 Präsident der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung, löste er sich 1913 von der Psychoanalyse und entwickelte in einer Phase intensiver Selbstbefragung den Begriff der Individuation, demzufolge der Mensch das Unbewusste ins Bewusstsein integrieren muss, um seelisch gesund zu bleiben. In der Folge schuf er eine eigene tiefenpsychologische Lehre, deren Kern die Theorie des kollektiven Unbewussten und seiner archetypischen Symbolik bildet, die er in Träumen, Religionen und Mythen aufzeigte. Ab 1935 wirkte er als Titularprofessor in Zürich und wurde zu einem der einflussreichsten Vertreter der modernen Psychologie.

Erwähnungen