Brief von Paul Tillich an Margot Müller vermutlich aus dem Zeitraum 31. Oktober bis 2. November 1921

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Der editierte Text

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Liebe Margot Müller (Details anzeigen)!

Sie würden mir eine große Freude machen, wenn Sie am Freitag Abend zu mir kommen könnten, je nach Ihrer Zeit, gleich nach dem Kolleg oder später. Frl. Walter würde sich auch freuen, wenn Sie bei uns Abendbrot äßen. Nach unserer Aussprache im Juli drängt es mich, Ihnen einiges von Dingen zu sagen, die mein persönliches Leben belasten, weitaus mehr als alles Damalige. Ob es mir möglich sein wird, weiß | ich freilich nicht. Aber Sie werden es auch verstehen, wenn ich schweige. Ich fahre am Sonnabend zu einem Vortrag nach Leipzig (Details anzeigen)1 und wäre dankbar, wenn ich Sie vorher gesprochen hätte.

Sollte es Ihnen möglich und Sie willens sein, zu kommen, so bitte ich Sie, mich im Laufe des Donnerstag Vormittag anzuklingeln. Ich habe einen neuen Hauptanschluß Rheingau (Details anzeigen) 8347. Sonst bitte ich um sofortige Absage.

Herzliche Grüße!

Ihr P. Tillich (Details anzeigen)


Fußnoten, Anmerkungen

1Die Hochschulblätter der Vossischen Zeitung Nr. 502 (25. Oktober 1921) berichten: „An der Leipziger (Details anzeigen) Universität findet vom 1. bis zum 5. Nov. die „Soziale Woche“ statt. Als Referenten werden Gertrud Bäumer, Sigmund Schultze, Hermann Gramm und Paul Tillich vertreten sein. Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit der Ferientagung des Akademischen Sozialen Verbandes in Benneckenstein, die vom 6. bis 11. Oktober eine Reihe akademisch-sozialer Vereine zur Beratung zusammengeführt hat.“

Register

aBerlin-Friedenau
bHahl, Margot
cLeipzig
dLeipzig
eRheingau
fTillich, Paul

Überlieferung

Signatur
Deutschland, Marburg, Philipps-Universität Marburg, Universitätsbibliothek Marburg, Nachlass Margot Hahl (Tillichiana 1), Ms. 1041/1
Typ

Brief, eigenhändig

Postweg
Berlin - unbekannt

Entitäten

Personen

Orte

Zitiervorschlag

Brief von Paul Tillich an Margot Müller vermutlich aus dem Zeitraum 31. Oktober bis 2. November 1921, in: Paul Tillich, Korrespondenz. Digitale Edition, hg. von Christian Danz und Friedrich Wilhelm Graf. https://tillich-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L01526.html, Zugriff am ????.

Für Belege in der Wikipedia

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L01526.pdf