Undatierte Postkarte von Paul Tillich an Wilhelm Ruprecht vermutlich von Ende April 1923

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Der editierte Text

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Lieber Herr Ruprecht (Details anzeigen)!1

Heute früh habe ich die {Exempla}re meines Buches erhalten. Ich freue mich {¿¿¿ ... ¿¿¿} und Ausstattung. Ich danke Ihnen auch für die {b}eigelegten Aushängebogen; es fehlen {¿¿¿} Titelei und der letzte Halbbogen. {¿¿¿} für eine Nachsendung derselben sehr dank{bar} ich mir aus diesen Bogen ein durchschosse{nes} {Exem}plar machen will. – Ich beabsichtige, {¿¿¿ ... ¿¿¿} Anzahl von Exemplaren für mich selbst {zum Aut}orenpreis2 zu bestellen und bitte Sie, mir mitzuteilen, wie sich gegenwärtig Ladenpreis und Autorenpreis gestalten.- Endlich bitte ich Sie, ein Rezensionsexemplar3 zu senden an Karl Mennike (Details anzeigen) Berlin (Details anzeigen) N 20. Prinzenallee 25/26, der das Buch in den „Blättern für religiösen Sozialismus (Details anzeigen)“ und in der „Hilfe“4 ausführlich besprechen will.5

Mit ergebenstem Gruß

Dr. P. Tillich (Details anzeigen)


Fußnoten, Anmerkungen

1Textverluste wegen des Abrisses der Briefmarke.
2Dahinter ist das Markierungszeichen „x)“ gesetzt. Es wird unter dem Kartentext wiederholt und wie folgt aufgelöst: „am 3.5.: Gz 6 x Schl. Z. z. Zt. 2500 = 15000 M, nur f. d. Verf. mit 40%“. „GZ“ steht für Grundzahl. Der Börsenverein deutscher Buchhändler und der Deutsche Verlegerverein hatten mit Blick auf die Inflation ein System entwickelt, mit dem sie die Preise ihrer Bücher und Zeitschriften der Geldentwertung so anpassen konnten, dass der Preis de facto stabil blieb: Für jedes Buch wurde ein Grundzahl festgelegt, die sich de facto am Schweizer Franken orientierte: ein Buch mit der Grundzahl 6 kostete in der Schweiz 6 Franken. In Deutschland wurde dieser Grundzahl dann mit der sog. Schlüssel- bzw. Teuerungszahl multipliziert, um den sog. Papier-Preis, d. h. den Bargeld-Preis eines Buches zu bestimmen. Erst am 5. Dezember 1923 konnte der horrenden Geldentwertung Einhalt geboten werden. Die Rentenmark auf Dollarbasis löste die Mark ab und machte so auch die Schlüsselzahlen überflüssig.
3Das Wort ist durch einen Strich mit einer Notiz am unteren Kartenrand verbunden: „ges. 2 / 5“.
4 Die Hilfe war eine liberale Wochenzeitschrift, die von 1895 bis 1941 erschien und bis zu seinem Tod von Friedrich Naumann (Details anzeigen) herausgegeben wurde. Vgl. Ursula E. Koch (Details anzeigen), [Rez.] La Revue 'Die Hilfe', 1894–1944 (Details anzeigen) (2012).
5Am linken unteren Kartenrand ist notiert: „Ex. an die Bh“.

Register

aRuprecht, Wilhelm
bMennike, Carl
cBerlin
dMennicke (Hg.), Blätter für den religiösen Sozialismus, 1920
eNaumann, Friedrich
fKoch, Ursula E.
gKoch, [Rez.] La Revue 'Die Hilfe', 1894-1944. Un laboratoire d'idées en Allemagne..., 2012
hTillich, Paul

Überlieferung

Signatur
Deutschland, Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Staatsbibliothek zu Berlin, Archiv des Verlages Vandenhoeck und Ruprecht, Nachl. 494, G 1888–1936. G 1923. 138; Blatt 493–517 
Typ

Postkarte, maschinenschriftlich; Textverluste wegen des Abrisses der Briefmarke.

Postweg
unbekannt - unbekannt

Entitäten

Personen

Orte

Literatur

Zitiervorschlag

Undatierte Postkarte von Paul Tillich an Wilhelm Ruprecht vermutlich von Ende April 1923, in: Paul Tillich, Korrespondenz. Digitale Edition, hg. von Christian Danz und Friedrich Wilhelm Graf. https://tillich-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00784.html, Zugriff am ????.

Für Belege in der Wikipedia

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