Der editierte Text

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26. VIII.

So mein Paulchen (Details anzeigen)!

Dazu bemerke ich noch folgendes:

1) Der Termin war auf den 27. VIII angegeben.

2) Die Arbeit ist ein hundsgemeines Elaborat, deren Dasein meinen Lebensweg verdunkelt – Du hast die Aufgabe auf Orthografie u. Logik Einkehr zu halten. Ich weiß z. B. einen groben Schlußfehler bei Gelegenheit des νους begriffs. –

3) Dein Vater (Details anzeigen) darf sie mit keinem Auge sehen oder ein Wort von ihrer Existenz hören...

4) Die Historiografie zur gleichen | Durchsicht.

5) ohne das Schweigegebot deinem Vater (Details anzeigen) gegenüber.

6) Die Fingerabdrücke möglichst unsichtbar gestalten.

7) Schämen sollst Du Dich, daß Du – obschon Du mir den ersten Brief versprachst nicht antwortetest auf meinen langen Brief!!

Im übrigen, also schreibe schnell. Was von {lieb. Bodern} gehört?

Ein kleinwenig über Dich zürnend wegen Schreibfaulheit

Dein Hermann (Details anzeigen)

PS 8) Die Historiographie muß gar bald zurück sein – z. 3. IX.

9) Über die Arbeit wünsche ich natürlich eine auch in die Tiefe gehende Kritik. –


Fußnoten, Anmerkungen

Register

aTillich, Paul
bTillich, Johannes Oskar
cTillich, Johannes Oskar
dSchafft, Hermann

Überlieferung

Signatur
Deutschland, Marburg, Philipps-Universität Marburg, Deutsches Paul-Tillich-Archiv, 008G
Typ

Brief, eigenhändig

Postweg
unbekannt - unbekannt

Entitäten

Personen

Zitiervorschlag

Brief von Hermann Schafft an Paul Tillich vom 26. August 1906, in: Paul Tillich, Korrespondenz. Digitale Edition, hg. von Christian Danz und Friedrich Wilhelm Graf. https://tillich-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00120.html, Zugriff am ????.

Für Belege in der Wikipedia

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L00120.pdf