Bendemann, Margarete von

tätig als
Poetin, Philosophin und Essayistin
Kurzbiographie
Studium der Malerei in Düsseldorf und Paris sowie Philosophie in München und Berlin. In München tw. im Umfeld Stefan Georges, in Berlin gehörte sie zum Simmel-Kreis. 1906 heiratete sie den Maler Eduard von Bendemann (1928 Scheidung), ab 1907 Tätigkeit als Essayistin unter anderem für die Frankfurter Zeitung und die Neue Zürcher Zeitung. Seit der von ihr unterstützten Revolution von 1918 verstärkte Beschäftigung mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft. In den 1920ern tw. Lehrtätigkeit am Freien Jüdischen Lehrhaus in Frankfurt/Main, seit 1929 lebte sie auch in Frankfurt. 1933 Emigration in die Schweiz, wo sie ihr restliches Leben verbrachte. Sie bewegte sich im religiös-sozialistischen Kreis um Leonhard Ragaz und schrieb ab 1935 für seine Zeitschrift Neue Wege. 1939 Publikationsverbot wegen Verdacht auf Linksextremismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg u.a. publizistische Auseinandersetzung mit der Shoa sowie der Gründung Israels.
Normdaten
https://d-nb.info/gnd/118620096

Erwähnungen