Der editierte Text

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M. l. S (Details anzeigen).!

Gottlob, daß d. Verlauf bisher gut ist1, wie wir nach Deinen Telegrammen2 hoffen dürfen. – Vielleicht reisen wir (Details anzeigen) der Hitze wegen schon Sonntag Abend ab u. fahren d. Nacht durch, würden dann im Lauf d. Montags dort sein. Jedenfalls telegraphiere am Sonntag schon eine {Mitteilung}! Genaure Nachricht sende ich noch, auch von Fuchs (Details anzeigen).3 – Gott helfe weiter.

Gr. u. Kuß

D. tr. V. (Details anzeigen)

28/6. 05.


Fußnoten, Anmerkungen

1Paul Tillich (Details anzeigen) hatte sich während des Sommersemesters 1905 in Tübingen (Details anzeigen) zweier Ohrenoperationen unterziehen müssen. Vgl. GW XIII, 541 (Details anzeigen); EW V, 26 (Details anzeigen). Patientenakten aus diesem Zeitraum sind nicht erhalten. Adressiert ist die hier wiedergegebene Karte an die „Ohrenklinik“. Schon als 14-jähriger litt Tillich an einer schwereren Ohrenerkrankung. Hinweise darauf geben eine Postkarte vom 9. Oktober 1900 an seine Eltern (Details anzeigen) und die Postkarte an die Großeltern Tillich vom 17. Oktober 1900 (Details anzeigen).
2Diese Telegramme und Depeschen – teils von Studienkollegen an die Familie geschickt – sind nicht überliefert.
3Zum Sommersemester 1905 wechselte Tillich (Details anzeigen) für ein Semester von der Kgl. Friedrich-Wilhelms Universität zu Berlin (Details anzeigen) an die Kgl. Württembergische Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Details anzeigen). Zum Wintersemester 05/06 immatrikulierte er sich an der Kgl. Friedrichs-Universität Halle (Details anzeigen)-Wittenberg. In Tübingen (Details anzeigen) wohnte er bei dem Schuhmacher Heinrich Fuchs (Details anzeigen) in der Kirchgasse 11.

Register

aTillich, Paul
bTillich, Paul
cTübingen
dTillich, Impressionen und Reflexionen, 1972
eTillich, Ein Lebensbild in Dokumenten: Briefe, Tagebuch-Auszüge, Berichte, 1980
fPostkarte von Paul Tillich an Wilhelmina Mathilde und Johannes Tillich vom 9. Oktober 1900 [PS]
gPostkarte von Paul Tillich an Marie und Oskar Tillich vom 17. Oktober 1900 [PS]
hTillich, Johannes Oskar; Dürselen, Paul Rudolf
iFuchs, Heinrich
jTillich, Paul
kBerlin
lTübingen
mHalle (Saale)
nTübingen
oFuchs, Heinrich
pTillich, Johannes Oskar

Überlieferung

Signatur
USA, Cambridge, MA, Harvard University, Harvard Divinity School Library, Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974., bMS 649/205(16)
Typ

Postkarte, eigenhändig

Postweg
Berlin - Tübingen
voriger Brief in der Korrespondenz
Postkarte von Johannes Tillich u. a. an Paul Tillich vom 24. Juni 1905 [PS]
nächster Brief in der Korrespondenz
Postkarte von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 9. Juli 1905

Entitäten

Personen

Orte

Literatur

Erwähnte Briefe

Zitiervorschlag

Postkarte von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 28. Juni 1905, in: Paul Tillich, Korrespondenz. Digitale Edition, hg. von Christian Danz und Friedrich Wilhelm Graf. https://tillich-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L00070.html, Zugriff am ????.

Für Belege in der Wikipedia

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L00070.pdf
erwähnte Briefe