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                <title>Brief von Harald Poelchau an Paul Tillichvom 23. Mai 1948</title>
                <author ref="#tillich_person_id__1516">Harald Poelchau</author>
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                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
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                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933–1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>
                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                        <street>Schenkenstraße 8–10</street>
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                        <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                            <settlement>Wien</settlement>
                            <country>Österreich</country>
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                    </address>
                </publisher>
                <availability>
                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative
                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
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                <msDesc type="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <!-- Nachlass Poelchau, Privatbesitz Harald Stephan Poelchau -->
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Brief, maschinenschriftlich</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
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        <encodingDesc>
            <projectDesc>
                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933–1951.</p>
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            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
        </encodingDesc>
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                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1516">Harald Poelchau</persName>
                    <placeName ref="#tillich_place_id__52">Berlin-Zehlendorf</placeName>
                    <date when="1948-05-23">23.05.1948</date>
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                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
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            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1516">Korrespondenz mit Harald Poelchau</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1516" target="L11540.xml">Rundbrief von Paul Tillich an Harald Poelchauvom 19. April 1948</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1516" target="L11542.xml">Brief von Paul Tillich an Harald Poelchauvom 30. Mai 1948</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11138.xml">Brieffragment von Emil Fuchs an Paul Tillichvom 22. Mai 1948</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11140.xml">Brief von J. Konrad an Paul Tillichvom 27. Mai 1948</ref></correspContext></correspDesc>
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                <language ident="deu">Deutsch</language>
            </langUsage>
        <creation><date type="sort" when="1948-05-23"/></creation></profileDesc>
        <revisionDesc status="approved">
            <change when="2026-05-23" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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    <text type="letter">
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                <opener><dateline><rs type="place" ref="#tillich_place_id__52">Bln Zehlendorf</rs>,
                        am Heidehof 30, <date when="1948-05-23">23.5.48</date></dateline><salute>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paulus</rs>,</salute>
                </opener>
                <p>wie schön ist es, dass Du hergekommen bist und wir nun die Hoffnung haben können,
                    Dich auch in <rs type="place" ref="#tillich_place_id__37">Berlin</rs> zu sehen.
                    Wann kommst Du? Wirst Du für die theol. Fakultät oder für die kirchliche
                    Hochschule oder für die religiösen Sozialisten sprechen.<!-- sic --> Ist alles
                    mit den Einladungspapieren in Ordnung oder soll ich eine der drei Stellen noch
                    einmal anstossen und für welchen Termin? – <rs ref="#tillich_person_id__846" type="person">Heimanns</rs> Besuch hier war schön und etwas Wehmütig, weil
                    soviel zwischen jetzt und damals liegt. Er wurde leider so lanciert, dass ihn
                    keiner der für die Ostzonen verantwortlichen Männer gehört hat. Da der Grundsatz <choice>
                        <abbr><foreign xml:lang="lat">cuius regio, eius religio</foreign></abbr>
                        <expan>Wessen Land, dessen Religion.</expan>
                    </choice> d. h. Amerikaner gleich Sozialdemokrat schon zu viel angewandt wird,
                    tat mir das leid. Das Gespräch zwischen Ost und West wird ja sowieso immer
                    spärlicher. Da ich viel auf Dienstreisen bin, bitte ich Dich, mir sobald wie
                    möglich zu schreiben, wann Du hier bist, damit ich disponieren kann.</p>
                <closer><salute>Herzlich</salute><signed>Dein</signed>
                </closer>
            </div>
        </body>
    <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__846">
                  <persName>Heimann, Eduard</persName>
                  <occupation>Deutscher Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Eduard Heimann (11. Juli 1889 – 31. Mai 1967) war ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Gesellschaftstheoretiker. Nach Studien an mehreren europäischen Universitäten wurde er Anfang der 1920er Jahre in Kommissionen zu Verstaatlichungsfragen tätig. Ab 1925 lehrte er in Hamburg, verließ Deutschland jedoch 1933 und wirkte danach bis 1963 an einer New Yorker Hochschule. Sein theoretisches Werk konzentrierte sich auf die Analyse von Arbeitnehmerschutz, Versicherungssystemen und Tarifverträgen als Mechanismen zur Einkommensumverteilung und Innovation, die zugleich kapitalistische Strukturen stabilisieren, ohne sie zu zerstören. Er deutete Sozialpolitik nicht als Armenfürsorge, sondern als freiheitliche Gestaltung der Arbeitswelt mit paradoxer Doppelfunktion. Heimann entwickelte zudem ein Konzept der freiheitlichen Vergesellschaftung als Gegenmodell zu sowjetischen Systemen. Religionssoziologisch interpretierte er Glaubenssysteme als gesellschaftlich integrierende Kraft und rationalistisches Denken als desintegrierend.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__52">
                  <placeName>Berlin-Zehlendorf</placeName>
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