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            <titleStmt>
                <title>Rundbrief von Paul Tillich mit Zusatz an Harald Poelchauvom 1. Januar 1947</title>
                <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
                <respStmt>
                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933–1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>
                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                        <street>Schenkenstraße 8–10</street>
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                            <settlement>Wien</settlement>
                            <country>Österreich</country>
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                    </address>
                </publisher>
                <availability>
                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative
                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
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                <msDesc type="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <!-- Nachlass Poelchau, Privatbesitz Harald Stephan Poelchau -->
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Brief, maschinenschriftlich; Unterschrift und Zusatz eigenhändig</p>
                    </physDesc>
                    <additional>
                        <listBibl>
                            <biblStruct type="monograph" n="firstPrint">
                                <!-- In der Publikation wurden zwei Rundbriefe (Ende 1946/Anfang 1947 und Juni 1947) zusammengelegt -->
                                <monogr>
                                    <author>Paul Tillich</author>
                                    <editor>Renate Albrecht/Margot Hahl (Hg.)</editor>
                                    <title> Ein Lebensbild in Dokumenten. Briefe, Tagebuch-Auszüge,
                                        Berichte </title>
                                    <edition>Erste Auflage</edition>
                                    <imprint>
                                        <publisher>De Gruyter (Evangelisches
                                            Verlagswerk)</publisher>
                                        <pubPlace ref="#tillich_place_id__143">Frankfurt a. M.
                                            <!-- (Stuttgart (id__420)) --></pubPlace>
                                        <date when="1980">1980</date>
                                        <biblScope>303–305</biblScope>
                                    </imprint>
                                </monogr>
                                <series>
                                    <title> Ergänzungs- und Nachlassbände zu den gesammelten Werken
                                        von Paul Tillich </title>
                                    <biblScope>V</biblScope>
                                </series>
                            </biblStruct>
                        </listBibl>
                    </additional>
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            <projectDesc>
                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
            </projectDesc>
            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
        </encodingDesc>
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            <correspDesc>
                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
                    <placeName ref="#tillich_place_id__319">New York</placeName>
                    <date when="1947-01-01">01.01.1947</date>
                </correspAction>
                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1516">Harald Poelchau</persName>
                </correspAction>
            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1516">Korrespondenz mit Harald Poelchau</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1516" target="L11534.xml">Brief von Harald Poelchau an Paul und Hannah Tillich vom 21. September 1946</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1516" target="L11536.xml">Brief von Harald Poelchau an Paul Tillichvom 16. März 1947</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10892.xml">Rundbrief von Paul Tillich von Dezember 1946</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11034.xml">Brief von Siegfried Marck an Paul Tillich vom 9. Januar 1947</ref></correspContext></correspDesc>
            <langUsage>
                <language ident="de">Deutsch</language>
            </langUsage>
        <creation><date type="sort" when="1947-01-01"/></creation></profileDesc>
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            <change when="2026-05-05" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
        </revisionDesc>
    </teiHeader>
    <text type="letter">
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                <opener>
                    <dateline><hi rend="hand"><rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">N.
                                Y.</rs>
                            <date when="1947-01-01">Jan. 1, 1947</date>
                        </hi></dateline>
                    <salute><hi rend="hand">Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1516" type="person">Harald</rs>!</hi></salute>
                </opener>
                <p>Nachdem ich weiß, daß manche von Euch meinen <rs ref="#L11015" type="letter">Rundbrief über unser Ergehen in den letzten Jahren</rs> erhalten haben,
                    möchte ich, unter dem Eindruck des Jahresendes, versuchen, einiges über meine
                    Gedanken niederzuschreiben und Euch zu senden.</p>
                <p>Der tiefste Eindruck, den wir alle in den letzten Monaten hier erhalten haben,
                    ist die Wiedereröffnung <rs ref="#tillich_place_id__736" type="place">Europas</rs> und die Wirklichkeit, die dadurch für uns sichtbar geworden
                    ist. Es ist eine Wirklichkeit, die im Persönlichen oft gespensterhaft aussieht,
                    weil sie uns in Perioden des Lebens zurückwirft, die alle Realität für uns
                    verloren hatten. Entweder hatten wir sie, bis auf gelegentliche wehmütige
                    Erinnerungen, verdrängt, als wir auswanderten (sonst hätten wir die Auswanderung
                    nicht überstanden). Oder wir hatten die Verbindung mit fast allen verloren, die
                    jene Zeiten für uns repräsentierten. Nun sind sie wieder da, und es ist
                    psychologisch oft wie eine schwere, unterminierende Analyse, die wir
                    durchmachen. Daher die zögernden Antworten von hier, die Angst, ins Leere zu
                    reden, das Fehlen der Worte zu dem, was von drüben kommt. (Und diejenigen, denen
                    die Worte leicht wurden, haben erfahren müssen, daß kein Widerhall kam oder daß
                    sie abgelehnt wurden.) Ich bin langsam in allen Reaktionen, und es dauerte 1 ½
                    Jahre, ehe ich fühlte, daß sich irgend etwas Sagbares in mir entwickelt hat; und
                    auch jetzt rede ich nur mit Furcht und Zittern. Dies Gefühl wurde verstärkt
                    durch zwei Briefe.<note type="ea">Liegen nicht vor.</note> Der eine von ihnen
                    berichtet von dem Eindruck, den mein Beitrag zu dem Buch <q><rs ref="#tillich__ZATSNTWD" type="work">The Christian Answer</rs></q>,<note type="ea">Gemeint ist der Artikel: <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul Tillich</rs>: <q>The World Situation</q>
                        (1946).</note> der in Deutsch in der <q>Auslese</q> erschienen ist,<note type="ea">Vgl. <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul
                            Tillich</rs>: <q><rs ref="#tillich__ZR5SRAXS" type="work">Christentum,
                                Wirtschaft und Demokratie</rs></q> (1946).</note> auf eine Leserin
                    gemacht hat: Ein Abgrund trenne uns, obgleich alles, was ich dort gesagt habe,
                    richtig sei. Ich glaube, so ist es. Der andere Brief reagiert heftig gegen die
                    Art, wie manche Emigranten ihr Hierbleibenwollen begründen. Anstatt klar zu
                    sagen, daß sie Amerikaner geworden sind und es bleiben wollen, sie und ihre
                    Familie, machen sie teils eine Metaphysik daraus, teils suchen sie in
                    sentimentaler Weise nach Kompromissen. Ich stimme mit dem Schreiber auch dieses
                    Briefes überein. Um so schwerer wird es dann freilich, selbst zu schreiben oder
                    gar Entscheidungen zu treffen.</p>
                <p><rs ref="#tillich_place_id__736" type="place">Europa</rs> sieht von hier aus wie
                    der Titel eines Buches, das ich zu Weihnachten bekommen habe:
                        <q>Kaputt</q>.<note type="ea"><rs ref="#tillich_person_id__3393" type="person">Curzio Malaparte</rs>: <rs ref="#tillich__7DW7A8JT" type="work">Kaputt</rs> (1944).</note> Es ist so Ungeheures,
                    Grauenvolles, Satanisches geschehen, das Gesicht des geliebten Erdteils und
                    aller seiner Teile hat sich so geändert, daß meine Vorstellungskraft einfach
                    nicht mehr zurückfindet. Ich habe auch nicht bemerkt, daß das bei denen anders
                    ist, die drüben waren und das gleiche Entsetzen von dort mitbrachten, das unsre
                    durch 1000 Berichte genährte Einbildungskraft ständig in uns hervorruft. Es ist
                    nicht etwas Bestimmtes, der Hunger, die Armut, die Ruinen, die Ideen, die
                    Blutschuld, das Dunkel der Zukunft. Es ist etwas von alledem. Und dies Entsetzen
                    verläßt uns seit Kriegsende nicht. Es wird gemildert durch die tapferen und oft
                    sogar humoristischen Briefe, die wir erhalten, durch die Berichte über ein
                    erstaunliches reiches geistiges Leben, durch Artikel, Manuskripte und Briefe,
                    die von einer Tiefe des Erlebens zeugen, deren sich niemand hier rühmen kann.
                    Aber auf dem Grunde von all dem fühlen wir eine Verzweiflung, die ansteckend
                    wirkt, weil wir uns ja nicht völlig von der Gemeinsamkeit der Schuld und des
                    Unglücks loslösen können. Ich weiß, daß viele von Euch die Situation religiös
                    bewältigt haben, oft in Formen, die <hi rend="u">uns</hi> nicht nur als ein
                    Gewinn, sondern auch als ein Verlust erscheinen lassen (z. B. Orthodoxie oder
                    rein jenseitige End-Erwartungen.<pb n="2"/></p>
                <p>Und doch ist diese <q>vertikale</q> Linie heute vielleicht die einzige, in der
                    die wenigen, die nicht bitter oder stumpf geworden sind, einen Lebenssinn finden
                    können. Aber bedeutet das nicht den Verzicht auf jede Gestaltung, das einfache
                    Waltenlassen der Zwangsläufigkeiten, die aus dem gegenwärtigen Moment das
                    Gegenteil eines Kairos machen? Wir hören hier, dass Menschen, die all dies sehen
                    heute, wie vor 25 Jahren, sich als Fremdlinge fühlen und dass, wie vor 25 Jahren
                    schon wieder die gleichen Kräfte am Werk sind, die das Unheil heraufbeschworen
                    haben. Wir wissen wie viel dazu jene welthistorischen Zwangsläufigkeiten
                    beitragen, gegen die zu kämpfen sinnlos erscheint. Und doch kann das nicht die
                    letzte Antwort sein, nicht einmal jetzt.</p>
                <p>Was ich in diesem Briefe sagen will, ist nur, dass wir nach einer Antwort suchen,
                    nicht für Euch – das wäre arrogant und ist unmöglich – – aber für eine Begegnung
                    von Euch und uns, in der wir uns verstehen und einander etwas geben können.</p>
                <closer><signed><hi rend="hand">Dein <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paulus</rs></hi><lb/><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul
                    Tillich</rs></signed></closer>
                <postscript>
                    <p><hi rend="hand">Dies ist irgendwie eine Antwort auf einen Brief meines Neffen
                                <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Ernst
                                Tillich</rs>,<note type="ea">Liegt nicht vor.</note> von dem Du wohl
                            weisst. Er soll manchen der Freunde erklären, warum wir hier nicht reden
                            können. Ich wünschte Deine Antwort!</hi></p>
                </postscript>
            </div>
        </body>
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                  <placeName>Europa</placeName>
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               </place>
               </listPlace><listBibl><biblStruct type="book" xml:id="tillich__ZATSNTWD" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/ZATSNTWD" n="Van Dusen (Hg.), The Christian Answer, 1946">
          <monogr>
            <title level="m">The Christian Answer</title>
            <editor>
              <forename>Henry P.</forename>
              <surname>Van Dusen</surname>
            </editor>
            <imprint>
              <pubPlace>New York</pubPlace>
              <publisher>Scribner</publisher>
              <date>1946</date>
            </imprint>
          </monogr>
        </biblStruct>
        <biblStruct type="journalArticle" xml:id="tillich__ZR5SRAXS" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/ZR5SRAXS" n="Tillich, Christentum Wirtschaft und Demokratie, 1946">
          <analytic>
            <title level="a">Christentum Wirtschaft und Demokratie</title>
            <author>
              <forename>Paul</forename>
              <surname>Tillich</surname>
            </author>
          </analytic>
          <monogr>
            <title level="j">Neue Auslese aus dem Schrifttum der Gegenwart.</title>
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              <biblScope unit="volume">1</biblScope>
              <biblScope unit="issue">7</biblScope>
              <biblScope unit="page">2–6</biblScope>
              <date>1946</date>
            </imprint>
          </monogr>
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        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__7DW7A8JT" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/7DW7A8JT" n="Malaparte, Kaputt, 1946">
          <monogr>
            <title level="m">Kaputt</title>
            <author>
              <forename>Curzio</forename>
              <surname>Malaparte</surname>
            </author>
            <imprint>
              <pubPlace>New York</pubPlace>
              <publisher>E. P. Dutton</publisher>
              <date>1946</date>
            </imprint>
          </monogr>
        </biblStruct>
        </listBibl><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__3393">
                  <persName>Malaparte, Curzio</persName>
                  <occupation>Italienischer Schriftsteller und Journalist</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118781383</idno>
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                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1516">
                  <persName>Poelchau, Harald</persName>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118595318</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Harald Poelchau (5. Oktober 1903 – 29. April 1972) wirkte als Gefängnisseelsorger, Anhänger eines christlich geprägten Sozialismus und Gegner des NS-Regimes in Deutschland. Während seines Theologiestudiums prägte ihn der 1924 in Marburg lehrende Paul Tillich nachhaltig in Richtung des religiösen Sozialismus und wurde ein lebenslanger Freund. Bei Tillich promovierte er 1931 in Frankfurt. 1933 trat er als erster vom NS-Regime eingesetzter Geistlicher seinen Dienst als Gefängnisseelsorger an, unter anderem in Tegel und Plötzensee, und begleitete bis 1945 etwa tausend Menschen zur Hinrichtung. Heimlich schmuggelte er Nachrichten und verhalf gemeinsam mit seiner Frau zahlreichen verfolgten Juden zu Unterkünften im Untergrund. Ab 1941 gehörte er dem Kreisauer Kreis um Helmuth James Graf von Moltke an. Nach dem Krieg baute er das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen mit auf und wurde 1951 erster Sozial- und Industriepfarrer der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><list xml:id="mentioned_letters"><head>erwähnte Briefe</head><item xml:id="L11015">Rundbrief von Paul Tillich vom 12. Oktober 1946</item></list></back></text>
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