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         <titleStmt>
            <title>Brief vpn Paul Tillich an Harald Poelchau vom 4. März 1946</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
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               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno><!-- Nachlass Poelchau, Privatbesitz Harald Stephan Poelchau (soll nach Marburg) --></idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, maschinenschriftlich mit handschriflichen Einfügungen</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
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         <projectDesc>
            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <date when="1946-03-04">04.03.1946</date>
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            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1516">Harald Poelchau</persName>
            </correspAction>
         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1516">Korrespondenz mit Harald Poelchau</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1516" target="L10356.xml">Brief von Harald Poelchau an Paul Tillichvom 8. Juli 1937</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1516" target="L11534.xml">Brief von Harald Poelchau an Paul und Hannah Tillich vom 21. September 1946</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10915.xml">Brief von Paul Tillich an Mr. Morris, vermutlich Edward Morris vom 02. März 1946</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11533.xml">Brief von Harald Poelchau an Paul und Hannah Tillich vom 4. März 1946</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1946-03-04"/></creation></profileDesc>
      <revisionDesc status="approved">
         <change who="MI" when="2026-06-28">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
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         <div type="writingSession">
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            <opener>99 Claremont Avenue<lb/>
               <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York 27, N.Y.</rs><lb/>
               <dateline><date when="1946-03-04">March 4, 1946</date></dateline>
               <salute>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1516" type="person">Harald</rs>:</salute>
            </opener>
            <p>Das war eine grosse Freude einmal direkt von Dir zu hoeren und dazu noch von <rs ref="#tillich_person_id__2506" type="person">Gertrud Siemsen</rs>. Uber <rs ref="#tillich_person_id__2506" type="person">Gertrud Siemsen</rs> wusste ich
               nichts mehr seit Kriegsbeginn, dagegen habe ich korrespondiert mit dem andern
                  <q>halben</q>
               <del rend="s">Kollegen</del> Assistenten aus <rs ref="#tillich_place_id__143" type="place">Frankfurt a/M/</rs>, <rs ref="#tillich_person_id__5334" type="person">Franz Steinrath</rs>, der im Kriegsgefangenenlager ist und folgende Adresse hat:
               H 300248, P O W Camp 7. <rs ref="#tillich_place_id__1236" type="place">Great
                  Britain</rs>. Er scheint daselbst seine Haupttaetigkeit aus <rs ref="#tillich_place_id__143" type="place">Frankfurt a/M</rs> fortzusetzen,
               naemlich philosophische Buecher zu lesen, Es ist so merkwuerdig zu erleben, wie sich
               eine verschlossene Welt wieder oeffnet,</p>
            <p>Von Dir habe ich indirekt viel gehoert und nie anders als mit groesster Begeisterung.
            Ich bin sehr stolz darauf. Wie Du hast ertragen koennen, was Du durchgemacht hast mit den
            anderm, das ist mir unverstaendlich. Aber ich weiss aus meiner eignen Erfahrung, dass in
            konkreten Situationen man mehr Kraft in sich vorfindet, als man in vorgestellten Situationen
            glaubt haben zu koennen.
            </p>
            <p>Ich habe Deine Berliner Adresse meinem Freunde <rs ref="#tillich_person_id__394" type="person">Gerhard Colm</rs> gegeben, ein hoher Beamter aus <rs ref="#tillich_place_id__554" type="place">Washington</rs> der fuer 3 Monate
               heruebergefahren ist und mit dem Du so offen wie mit mir sprechen kannst. Er wird
               versuchen, sich mit Dir in Verbindung zu setzen, aber vielleicht kannst Du ihm auch
               direkt im office von <rs ref="#tillich_person_id__5008" type="person">General Lucius
                  Clay</rs> erreichen. Er ist Civil- Finanz Sachverstaendiger. Er hat auch die
               Adresse meiner Schwester <rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Elisabeth</rs>. Seht Ihr Euch manchmal? Auf alle Faelle gebe ich sie Dir noch
               einmal: <rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Frau Pfarrer Seeberger</rs>,
                  <rs ref="#tillich_place_id__49" type="place">Berlin-Tempelhof</rs>, Friedrich
               Franz St. 10. Ich hoffe, dass wir bald wieder ein Paket schicken koennen, eventuell
               durch eine Gruppe von hiesigen Studenten, die an meine Freunde schicken, so weit es
               technisch moeglich ist. – Die Hoffnung, Euch wiederzusehen, wird wohl auf lang nicht
               erfuellt werden koennen. Es ist ausserordentlich schwer, selbst in dringenden Faellen
               einen Pass zu bekommen und unsereins koennte so wie so nur herueber, wenn er einen
               wichtigen Auftrag von hier oder einen dringenden Ruf von drueben hat. Das gilt fuer
               amerikanischen Buerger, die wir seit 1940 sind, ebenso wie fuer Nichtbuerger. Ich bin
               Dir besonders dankbar fuer Deinen Bericht ueber Fritzens in <rs ref="#tillich_place_id__48" type="place">Teltow</rs>, ueber die ich mir oft Sorgen
               mache. Wenn Du Pakete kriegst, waere ich Dir dankbar, wenn Du etwas an meine
               Schwester <rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Seeberger</rs> und meinen
               Schwager <rs ref="#tillich_person_id__641" type="person">Fritz</rs> geben koenntest.
               Ich habe keinen andern Weg zu ihnen. Solltest Du meine <rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Schwester</rs> sehen, sage ihr doch,
               dass ihr und meines <rs ref="#tillich_person_id__1763" type="person">Schwagers
                  Seeberger</rs>
               <add place="right"><hi rend="hand">Briefe<note type="ea">liegen nicht
                  vor</note></hi></add>angekommen sind und dass wir dankbar, wenn auch tief
               erschuettert ueber jedes Wort sind, das sie geschrieben haben. Sage doch auch <rs ref="#tillich_person_id__641" type="person">Pfarrer Fritz</rs>, dass ich gern
               einmal eine Nachricht von ihm haette.</p>
            <p>Ich habe viele Aufsaetze, alle in englisch geschrieben, sie wuerden manche Baende
               ausmachen, und vielleicht wird bald ein Band herauskommen. Aber ich weiss nicht, ob
               ich Euch etwas davon schicken soll, da ich nicht weiss, wer von Euch englisch kann
               (Ich meine so, dass das Lesen keine Qual ist) Bitte schreib mir doch ueber all diese
               Dinge sobald Du Zeit und Gelegenheit hast. Ich habe nichts dagegen, wenn Du meine
               <rs ref="#tillich_person_id__2506" type="person">alte Sekretaerin</rs><!-- Zuordnung unklar --> benutzt, falls Ihr
               noch eine Schreibmaschine habt. Gruess sie auf alle Faelle sehr herzlich.</p><closer>
               <salute>Herzlich Dein,</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person"><hi rend="hand">Paulus</hi></rs></signed>
            </closer>
            <postscript><p>P.S. Unseren Kindern geht es sehr gut, <rs ref="#tillich_person_id__570" type="person">Erdmuthe</rs> ist eine schoene College Studentin con 20 Jahren, <rs ref="#tillich_person_id__1927" type="person">Rene</rs> ein hochaufgeschossener,
                  kluger Junge von 10 Jahren.</p></postscript>
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                  <placeName>Großbritannien</placeName>
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                  <placeName>Frankfurt am Main</placeName>
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                  <placeName>Berlin-Tempelhof</placeName>
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                  <placeName>Teltow</placeName>
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                  <placeName>New York City</placeName>
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               </listPlace><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__641">
                  <persName>Fritz, Alfred</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-09-26</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__420">Stuttgart</placeName>
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                  </birth>
                  <death>
                     <date>1963</date>
                  </death>
                  <occupation>Evangelischer Pfarrer und Heimleiter</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1162904755</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Alfred Fritz (1886 – 1963) war ein deutscher reformierter Pfarrer und kirchlicher Funktionsträger. Von 1904 bis 1908 studierte er Theologie in Tübingen und Halle, wo er sich mit seinem Mitstudenten Paul Tillich anfreundete und wie dieser im Wingolf engagiert war. Seit 1912 wirkte er als Pfarrer in Butterfelde; im selben Jahr heiratete er Johanna Tillich, die Schwester Paul Tillichs, die jedoch 1920 bei der Geburt des dritten Kindes verstarb. Von 1916 bis 1922 war Alfred Fritz als Missionsinspektor in Bremen tätig, anschließend von 1922 bis 1927 Pfarrer der französisch-reformierten Gemeinde in Frankfurt am Main sowie Leiter des dortigen Magdalenenstifts. Ab 1927 arbeitete er im Diakonissenhaus Teltow, wo er die Leitung des Magdalenenstifts und der Fürsorgeabteilung übernahm. In zweiter Ehe war er mit der Pastorentochter Gertrud „Trude“ Fritz, geborene Horn, verheiratet.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1762">
                  <persName>Seeberger, Elisabeth</persName>
                  <birth>
                     <date>1893-06-17</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1986</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">Keine GND-Nummer</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Elisabeth Seeberger (17. Juni 1893 – 1986) war die Schwester des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Im Jahr 1917 heiratete sie Erhard Seeberger, der über viele Jahre als Pfarrer in Berlin-Tempelhof tätig war.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1927">
                  <persName>Tillich, René Johannes Stefan</persName>
                  <birth>
                     <date>1935</date>
                  </birth>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631653</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
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                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
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                  <persName>Steinrath, Franz</persName>
                  <death>
                     <date>vor 1.11.1949</date>
                  </death>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__5008">
                  <persName>Clay, Lucius Dubignon</persName>
                  <occupation>General der US Army</occupation>
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               <person xml:id="tillich_person_id__1516">
                  <persName>Poelchau, Harald</persName>
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                  <note type="bio">
                     <p>Harald Poelchau (5. Oktober 1903 – 29. April 1972) wirkte als Gefängnisseelsorger, Anhänger eines christlich geprägten Sozialismus und Gegner des NS-Regimes in Deutschland. Während seines Theologiestudiums prägte ihn der 1924 in Marburg lehrende Paul Tillich nachhaltig in Richtung des religiösen Sozialismus und wurde ein lebenslanger Freund. Bei Tillich promovierte er 1931 in Frankfurt. 1933 trat er als erster vom NS-Regime eingesetzter Geistlicher seinen Dienst als Gefängnisseelsorger an, unter anderem in Tegel und Plötzensee, und begleitete bis 1945 etwa tausend Menschen zur Hinrichtung. Heimlich schmuggelte er Nachrichten und verhalf gemeinsam mit seiner Frau zahlreichen verfolgten Juden zu Unterkünften im Untergrund. Ab 1941 gehörte er dem Kreisauer Kreis um Helmuth James Graf von Moltke an. Nach dem Krieg baute er das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen mit auf und wurde 1951 erster Sozial- und Industriepfarrer der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg.</p>
                  </note>
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               <person xml:id="tillich_person_id__394">
                  <persName>Colm, Gerhard</persName>
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               <person xml:id="tillich_person_id__1763">
                  <persName>Seeberger, Erhard</persName>
                  <birth>
                     <date>1891-11-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Aschbach b. Bamberg</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1969</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/12680446X</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Georg Seeberger (1891–1969) war ein deutscher protestantischer Geistlicher, Dekan und Kirchenrat in Bamberg. Er war mit Elisabeth, der Schwester des Theologen Paul Tillich, verheiratet. Er verfasste mehrere Publikationen, darunter ein Handbuch zur Amtsführung für protestantische Geistliche im Königreich Bayern.</p>
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               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__570">
                  <persName>Farris, Erdmuthe</persName>
                  <birth>
                     <date>1926-02-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__126">Dresden</placeName>
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                  </birth>
                  <death>
                     <date>2016-03-26</date>
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                  <note type="bio">
                     <p>Erdmuthe Farris (17. Februar 1926 – 26. März 2016), geborene Tillich, war die Tochter des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Ihr familiärer Rufname lautete Mutie.</p>
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                  <persName>Siemsen, Gertrud</persName>
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