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            <title>Brief von Paul Tillich an Margot Hahl vom 31. Juli 1947</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
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               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
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            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
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            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
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                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno><!-- Archiv der Universitätsbibliothek Marburg, Tillichiana 1, Ms. 1041/42 --></idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, maschinenschriftlich</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
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            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
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         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
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            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <date when="1947-07-31">31.07.1947</date>
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               <persName ref="#tillich_person_id__757">Margot Hahl</persName>
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         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__757">Korrespondenz mit Margot Hahl</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__757" target="L11526.xml">Brief von Paul Tillich an Margot Hahl vom 11. Oktober 1946</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__757" target="L11528.xml">Brief von Paul Tillich an Margot Hahl vom 3. Juni 1948</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11096.xml">Brief von Paul Tillich an Nina Baring vom 29. Juli 1947</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11538.xml">Brief von Paul Tillich an Harald Poelchau vom 2. August 1947</ref></correspContext></correspDesc>
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            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1947-07-31"/></creation></profileDesc>
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         <change who="MI" when="2026-07-05">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
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            <opener><dateline> 
               <date when="1947-07-31">July 31, 1947</date></dateline>
               <salute>Liebe <rs ref="#tillich_place_id__279" type="person">Margot</rs>:</salute>
            </opener>
            <p>Nachdem ich Deinen Brief<note type="ea">liegt nicht vor</note> jetzt zum zweiten Mal
               gelesen habe, hat er mich noch mehr bewegt und mir die vielen schoenen Stunden
               unserer gemeinsamen Vergangenheit ins helle Licht des Bewusstseins gestellt. Waehrend
               ich es lese, blicke ich auf einen Apfelbaum und einen blauen Himmel dahinter. Ich
               verstehe so voellig, was Du ueber die Landarbeit schreibst und ueber das Menschliche,
               das geistige Differenzen ueberbruecken kann. Aber ich glaube nicht einmal, dass
               solche Differenzen im Ernst zwischen uns bestehen. Unsere Erlebnis Basis in den
               letzten 14 Jahren ist verschieden. Aber die geistige Deutung kann nicht im letzten
               sein. Du wirst das aus beigefuegtem <rs ref="#L11086" type="letter">Rundbrief</rs> entnehmen, der neben einigem
               Persoenlichen Mitteilungen, auch meine Reaktionen auf Deinen und anderer Freunde
               Briefe zum Ausdruck bringt. Sehr interessiert hat mich Dein Satz ueber die
               Freudlosigkeit der gegenwaertigen Jugend. Was bedeutet das fuer die Zukunft? Kannst
               Du eigentlich englisch lesen. Wenn ja, koennte ich Dir vielleicht ein paar Copien
               einiger meiner Aufsaetze schicken. – Im naechsten Jahr sollen 3 verschiedene Buecher
               von mir erscheinen. Bei zweien ist es ziemlich sicher, bei dem dritten und
               wichtigsten, ersten Band<note>der erste Band der Systematischen Theologie von Paul
                  Tillich erschien 1951 bei The University of Chicago Press</note> der <rs ref="#tillich_work_id__69" type="work">Systematischen Theologie</rs>, ist es
               unsicher. Gibt es heute fuer den normalen Menschen noch geschichtliches Handeln oder
               sind die Zwangslaeufigkeiten allmaechtig geworden? Das letztere ist mein Gefuehl,
               obgleich sich mein ganzer Verstand dagegen wehrt.</p>
            <closer>
               <salute>In alter Freundschaft,</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paulus<lb/><hi rend="hand">Paulus</hi></rs></signed>
            </closer>
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                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
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                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__279">
                  <placeName>Marburg an der Lahn</placeName>
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