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                <title>Brief von Jacob Taubes an Paul Tillichvom 31. Oktober 1951</title>
                <author ref="#tillich_person_id__1890">Jacob Taubes</author>
                <respStmt>
                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933–1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>
                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
                    <address>
                        <street>Schenkenstraße 8–10</street>
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                        <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                            <settlement>Wien</settlement>
                            <country>Österreich</country>
                        </placeName>
                    </address>
                </publisher>
                <availability>
                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative
                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
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                <msDesc type="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <country>USA</country>
                        <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                        <institution>Harvard University</institution>
                        <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                        <collection>Tillich, Paul, 1886–1965. Papers, 1894–1974.</collection>
                        <idno>bMS 649/208 (12)</idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Brief, eigenhändig</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
            </sourceDesc>
        </fileDesc>
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            <projectDesc>
                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933–1951.</p>
            </projectDesc>
            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
        </encodingDesc>
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                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1890">Jacob Taubes</persName>
                    <placeName ref="#tillich_place_id__1496">Rochester</placeName>
                    <date when="1951-10-31">31.10.1951</date>
                </correspAction>
                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
                </correspAction>
            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1890">Korrespondenz mit Jacob Taubes</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1890" target="L11134.xml">Brief von Jacob Taubes an Paul Tillichvom 2. Mai 1948</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11477.xml">Brief von Paul Tillich an Dolf Sternbergervom 1. September 1951</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L01571.xml">Postkarte von Paul Tillich an Fräulein Maria und Lisa Klein</ref></correspContext></correspDesc>
            <langUsage>
                <language ident="deu">Deutsch</language>
            </langUsage>
        <creation><date type="sort" when="1951-10-31"/></creation></profileDesc>
        <revisionDesc status="approved">
            <change when="2026-05-07" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
        </revisionDesc>
    </teiHeader>
    <text type="letter">
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            <div type="writingSession">
                <pb n="1"/>
                <opener><dateline><rs type="place" ref="#tillich_place_id__1496">Rochester</rs> den
                            <date when="1951-10-31">31. Okt. 1951</date></dateline><salute>Sehr
                        verehrter <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Herr
                            Professor</rs>,</salute>
                </opener>
                <p>als wir vor zweieinhalb Monaten nach <rs type="place" ref="#tillich_place_id__684">den Staaten</rs>
                        zurückkehrten<supplied>,</supplied> versuchten wir einige Male, Sie zu
                    erreichen. Endlich erfuhren wir<supplied>,</supplied> dass dieses Jahr für Sie
                    ein Jahr der Ruhe sein soll, das Sie ausserhalb <rs type="place" ref="#tillich_place_id__319">New York</rs> verbringen wollen. So dachten
                    wir, es sei ein Freundschaftsdienst<supplied>,</supplied> Sie nicht zu stören
                    und Ihnen, der Sie ja sonst so eingespannt sind in das Getriebe der
                        Metropolis<supplied>,</supplied> Ruhe zu gönnen.</p>
                <p><rs ref="#tillich_person_id__5020" type="person">Susan</rs> schrieb und erzählte
                    mir, wie ausserordentlich freundlich und freundschaftlich Sie zu ihr waren; sie
                    berichtete mir auch, dass meine Zeilen an Sie aus <rs type="place" ref="#tillich_place_id__225">Jerusalem</rs> Sie nicht erreicht haben. Ich
                    kann nur vermuten, dass mein Brief an Sie zu denen gehört, die bei einer
                    Notlandung eines Postflugzeugs in <rs type="place" ref="#tillich_place_id__723">Aegypten</rs> von den Behörden beschlagnahmt wurden und die – wie es die
                    Presse berichtete – vernichtet sind<supplied>.</supplied></p>
                <p>Wenn wir es auch vorzogen Sie nicht zu stören, so haben wir beide doch an Sie oft
                    gedacht, ja viel Zeit <q>mit Ihnen</q> verbracht<supplied>,</supplied> mit Ihrem
                        Werke<note type="ea">Vgl. <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul Tillich</rs>: <rs ref="#tillich__IUGJQLWM" type="work">Systematic
                            Theology. Volume One</rs> (1951).</note> nämlich, das uns viel Anregung
                    und Anlass zum Gespräch gab.<pb n="2"/></p>
                <p>Es ist wirklich ein Wagnis <foreign xml:lang="lat">anno</foreign> 1951 mit einem
                        <q>System</q>
                    <q>der</q>
                    <q>Theologie</q> aufzutreten und Sie haben es sich wahrscheinlich nicht leicht
                    gemacht. Schon dafür herzlichen Dank.</p>
                <p>Der Band ist wirklich schön ausgestaltet, man würde darum
                        wünschen<supplied>,</supplied> dass zu einer Neuauflage die Druckfehler
                    verschwinden würden. Ich notiere einen Teil derer, die ich bemerkt habe, es
                    waren noch etliche, die ich im Moment nicht mehr präsent habe.</p>
                <p>S. 31 statt anwering theology lese: answering</p>
                <p>S<supplied>.</supplied> 233 " monoism " monism (zweimal in einem
                    Abschnitt was bei manchen Schülern als neue Gattung von Monismus <q>genommen</q>
                    werden kann!)</p>
                <p>S. 237 statt <q>jump.</q> lese: <q>jump</q>. (es scheint mir der Punkt gehört
                    logisch nicht zwischen die Anführungszeichen, dies kam öfters im Buche
                        vor<supplied>)</supplied></p>
                <p>S. 261 " Wetsern lese Western</p>
                <p>S. 274 <del rend="s">ol</del> statt olim " olam</p>
                <p>und ein Fehler, hinter dem sich eine ganze Geschichte verbirgt: Wenn ich S. 19
                    recht verstanden habe: <rs ref="#tillich_person_id__839" type="person">Hegel</rs> worked from <q>above</q> ... <rs ref="#tillich_person_id__2106" type="person">Wundt</rs> worked from <q>below</q> so scheint <rs ref="#tillich_person_id__2106" type="person">Wilh. Wundt</rs> gemeint zu
                    sein. Im Register aber findet sich <rs ref="#tillich_person_id__2105" type="person">Wundt Max</rs> 19!! Wie es zu einem solchen <q>Fehler</q> kam,
                    erkläre ich mir so: Einer Ihrer Assistenten, dessen Bildung in mod. Philosophie
                    zu wünschen übrig lässt und der nie von <rs ref="#tillich_person_id__2106" type="person">Wundt</rs> gehört hatte, ging zum<pb n="3"/> berühmten Orakel
                    in <rs type="place" ref="#tillich_place_id__319">NY</rs>: der Katalog der
                    Bibliothek, entweder Columbia oder Union Theol<supplied>.</supplied> Seminary
                    und hatte – Pech, dass auch der Sohn <rs ref="#tillich_person_id__2106" type="person">Wilh. Wundts</rs> sich auf das Glatteis der Metaphysik (als
                    Historiker) begeben hat (bekannt ist sein Buch: die sechs grossen Themen der
                    abendl. Metaphysik<note type="ea">Es findet sich kein Werk von <rs ref="#tillich_person_id__2105" type="person">Max Wundt</rs> mit diesem
                        Titel. <rs ref="#tillich_person_id__1890" type="person">Taubes</rs>
                        verwechselt vermutlich <rs ref="#tillich_person_id__4313" type="person">Heinz Heimsoeth</rs>'s <q><rs ref="#tillich__FDJWEAQ3" type="work">Die sechs großen Themen der abendländischen Metaphysik und der
                                Ausgang des Mittelalters</rs></q> (1922) mit <rs ref="#tillich_person_id__2105" type="person">Max Wundt</rs>'s
                                <q><rs ref="#tillich__DM285N7A" type="work">Geschichte der
                                Metaphysik</rs></q> (1931) oder <q><rs ref="#tillich__ZB7W22TS" type="work">Die deutsche Schulmetaphysik des 17.
                            Jahrhunderts</rs></q> (1939).</note>) und dass Max im Katalog vor
                    Wilhelm erscheint. So kam <rs ref="#tillich_person_id__2105" type="person">Max
                        Wundt</rs> wohl zur Ehre<supplied>,</supplied> in Ihrem Register erwähnt zu
                    werden! Sie sehen, lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Professor Tillich</rs>, man liest auch heute noch ein Buch, wenn es
                    interessant ist, <q>from cover to cover</q>!</p>
                <p>Was den Inhalt angeht, so hat jede Seite zum Nachdenken und Überdenken veranlasst
                    – wenn auch das Resultat ein etwas abweichendes ist.</p>
                <p>Die Krisis der Theologie seit <rs ref="#tillich_person_id__839" type="person">Hegel</rs>-<rs ref="#tillich_person_id__586" type="person">Feuerbach</rs>
                    <rs ref="#tillich_person_id__839" type="person">Hegel</rs>-<rs ref="#tillich_person_id__1275" type="person">Marx</rs><note type="ea">Im
                        Original sind <q>Feuerbach</q> und <q>Marx</q> je mit demselben Wort
                            <q>Hegel</q> verbunden.</note> einerseits, <rs ref="#tillich_person_id__1394" type="person">Nietzsche</rs>-<rs ref="#tillich_person_id__1439" type="person">Overbeck</rs> andererseits hat
                    z. B. <rs ref="#tillich_person_id__137" type="person">Karl Barth</rs>, wie mir
                    scheint, zu vollkommener Waffenbrechung veranlasst. Wenn <rs ref="#tillich_person_id__137" type="person">Barth</rs> sich von der
                        <q>Theologie</q> auf die <q>Dogmatik</q> und in der Dogmatik von der
                        <q>christlichen</q> auf die <q>kirchliche</q> zurückzog (dort allerdings
                    unangreifbar! Aber wer wollte schon 1930–1950 eine <q>kirchliche</q> Dogmatik
                    angreifen!!) so heisst das Waffenstreckung, über die das Volumen der Bände nicht
                    hinwegtäuschen kann (und den tieferen Leser nicht hinwegtäuschen
                        will!)<supplied>.</supplied> Denn <rs ref="#tillich_person_id__137" type="person">Barth</rs> hat <rs ref="#tillich_person_id__586" type="person">Feuerbach</rs> und <rs ref="#tillich_person_id__1439" type="person">Overbeck</rs> ernst genommen als "unerledigte Fragen der Theologie –
                    und sie sind es heute noch. Der Anspruch der<pb n="4"/> Theologie als <foreign xml:lang="grc">λόγος</foreign> im göttl. Verstande genommen zu werden, wird
                    immer wieder gedemütigt werden hinein ins <rs ref="#tillich_person_id__586" type="person">Feuerbachs</rs> These<supplied>,</supplied> dass der Theologen
                    eigener Geist eher aus der Theologie redet als der heilige Geist. Den Anspruch
                    der <q>Christlichkeit</q> der christl. Theologie hat ja <rs ref="#tillich_person_id__1439" type="person">Overbeck</rs> als unerledigte
                    Frage der christlichen Theologie als Knochen zurückgelassen, an dem sie sich zu
                        <unclear>Tode nagen</unclear> kann. (Weder <rs ref="#tillich_person_id__586" type="person">Feuerbach</rs> noch <rs ref="#tillich_person_id__1439" type="person">Overbeck</rs> werden in Ihrem Werk erwähnt.)</p>
                <p>Eine Theologie, die sich als <q>Logostheologie</q> des Christentums
                        gibt<supplied>,</supplied> wird Aug in Aug sich stellen müssen mit den zwei
                        <q>Katastrophen</q> der christlichen Theologie. Die eine am Anfang der
                    Logostheologie: <rs ref="#tillich_person_id__1429" type="person">Origenes</rs>,
                    die andere am Ende der Logostheologie: <rs ref="#tillich_person_id__839" type="person">Hegel</rs>. Die Kirche hat nach langen Kämpfen nicht
                        <unclear>¿¿¿</unclear> können <rs ref="#tillich_person_id__1429" type="person">Origenes</rs> auszustossen. Der wahre Grund ist wohl weil jede
                    Logos-Theologie (bis zur Sophientheologie <rs ref="#tillich_person_id__5025" type="person">Bulgakows</rs>) am fleischlichen Christus sich <q>stören</q>
                    muss, über ihn hinaus <hi rend="u">muss</hi>. Die originestischen Streitigkeiten
                    haben deutlich bewiesen<supplied>,</supplied> dass die Logostheologie, auch
                    existenziell, über Christus hinausführen muss. Die Mönche von
                        <unclear>Athos</unclear> später wie die griech<supplied>.</supplied> Mönche
                    überhaupt am Anfang<supplied>,</supplied> haben die mystische Einheit des
                    menschl. und göttlichen Geistes erfahren<supplied>,</supplied> ohne den
                        <unclear>¿¿¿</unclear> zu bedürfen, ja ihn als Hemmung betrachtend zum Weg
                    der Vergottung, die nicht um <q>Spekulation</q><supplied>,</supplied> sondern
                        <q>Wirklichkeit</q>, also <q>existenziell</q> war<supplied>.</supplied><pb n="5"/></p>
                <p>Dann die zweite Katastrophe: die Logosmystik <rs ref="#tillich_person_id__839" type="person">Hegels</rs> im Ereignis ist, mit dem wir noch nicht fertig
                        <del rend="s">ist</del> sind, kann jeder begreifen, der sich die Akten
                    dieses Prozesses vornimmt – <rs ref="#tillich_person_id__1214" type="person">Löwith</rs> hat sie ja in seinem Werk: <rs ref="#tillich__8ZJRBEM2" type="work">Von Hegel bis Nietzsche</rs> zusammengestellt! Dies spart mir
                    jeden besonderen Hinweis. Jedenfalls ist das <q>Ende</q> von dem die christl.
                    Botschaft sprach in der Logosmystik <hi rend="u" resp="#tillich_person_id__1928">Hegels</hi> höchst zweideutig zum Ende <hi rend="u" resp="#tillich_person_id__1928">des Christentums</hi> geworden. Jeder
                    Versuch einer neuen <q>Vermittlung</q> wird sich doch <unclear>messen</unclear>
                    müssen am Ausmass des Einbruchs und Zusammenbruchs der grossen Versöhnung und
                        Vermittlung<supplied>,</supplied> die <rs ref="#tillich_person_id__839" type="person">Hegels</rs> Theologie u. Philosophie erlebt hat und sich
                    fragen müssen: kann einer neuen Vermittlung ein besseres Ende beschieden sein?
                    muss nicht ganz anders jetzt, wenn überhaupt, Theologie aufgebaut werden?</p>
                <p>Es wird mich nicht wundern, wenn von kirchlicher Seite her das Urteil über den
                    neuen systematischen Versuch lauten wird: Gnosis, verdünnte Gnosis, aber doch
                    Gnosis. Für mich ist der Name Gnosis ein Ehrenname und kein <q>Todesurteil</q>,
                    aber ich gebe zu<supplied>,</supplied> dass die Kirche (wenn es überhaupt
                        <q>die</q> Kirche als <foreign xml:lang="lat">corpus mysticum</foreign> im
                    protest. Raum gibt) sich wehren wird, sich wehren muss.</p>
                <p>Ich als <q>Gnostiker</q>, wenn ich so sagen darf, würde sagen: zu wenig
                        Gnosis<supplied>.</supplied> Das Gericht <unclear>sieht</unclear> besonders
                    darauf, dass Sie die Theologie einzirkeln in den Raum der Kirche und unter das
                        <hi rend="u">materiale</hi> Apriori von <rs ref="#tillich_person_id__981" type="person">Jesus<pb n="6"/> Christus</rs> stellen wollen. Dass Sie sich
                    auf die Logik des Zirkels (<rs ref="#tillich_person_id__465" type="person">Dilthey</rs>, <rs ref="#tillich_person_id__841" type="person">Heidegger</rs>) berufen, hilft nicht. Denn nie lässt sich der Zirkel der
                    Erkenntnis (ontologisch!) auf den ontischen Bereich beziehen (materiale
                    Aussage). Sonst könnte ja ein jeder den Ansatz des <foreign xml:lang="grc">λόγος</foreign> anders (d. h. beliebig!) setzen und wir wären eingespannt
                    in eine private Welt des Traumes, des Schlafes, der Umnachtung. Derjenige, der
                    den <foreign xml:lang="grc">λόγος</foreign> zum Prinzip erhob, hat auch das
                    Nötige über die Anwendung und die <hi rend="u" resp="#tillich_person_id__1928">Gemeinsamkeit des <foreign xml:lang="grc">λόγος</foreign></hi> gesagt. Der
                        <foreign xml:lang="grc">λόγος</foreign> ist allen gemeinsam, gerade weil er
                    das Eigenste eines jeden Einzelnen ist. Ist <hi rend="u" resp="#tillich_person_id__1928"><rs ref="#tillich_person_id__879" type="person">Heraklit</rs></hi> nicht existenziell?</p>
                <p>Ich sehe ich muss Schluss machen, sonst wird der Brief sich zu einer Epistel
                    dehnen. Es ist viel leichter<supplied>,</supplied> sich mündlich über solche
                    Fragen zu verständigen. Auf dem Wege nach <rs type="place" ref="#tillich_place_id__225">Jerusalem</rs> bleiben wir vier Tage (<date from="1951-11-02" to="1951-11-05">2. Nov. – 5. Nov</date>) in <rs type="place" ref="#tillich_place_id__319">NY</rs> und werden unser Glück
                    versuchen, ob wir Sie erreichen können. Sonst sehen wir uns, hoffe
                        ich<supplied>,</supplied> nächstes Jahr. <rs ref="#tillich_person_id__5020" type="person">Susan</rs> kehrt mit gemischten Gefühlen zurück, sie liebt die
                    Landschaft, hat sich aber in die Gesellschaft gar nicht finden können. Und dies
                    wird uns, wie ich fürchte<supplied>,</supplied> zwingen wieder packen zu müssen
                    und zurück zu kommen<supplied>.</supplied></p>
                <p>In diesem Jahr halte ich eine Marxvorlesung und werde dabei Gelegenheit haben,
                    das Problem aufzurollen, welches wir durch Sie sehen gelernt haben: Kairos. Eine
                    Frage noch: was ist aus der proletarischen Situation für Sie geworden?
                    Vielleicht lässt sich die Situation heute gar nicht mehr Klassenmässig
                    fassen?</p>
                <closer><salute>Mit herzlichen Grüssen von uns beiden, von Haus zu
                        Haus</salute><signed>Ihr ergebener<lb/><rs ref="#tillich_person_id__1890" type="person">Jacob Taubes</rs><lb/>Jerusalem Hebrew University</signed>
                </closer>
            </div>
        </body>
    <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1214">
                  <persName>Löwith, Karl</persName>
                  <occupation>Philosoph</occupation>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__5025">
                  <persName>Bulgakow, Sergei Nikolajewitsch</persName>
                  <occupation>Orthodoxer Theologe, Religionsphilosoph und Wirtschaftswissenschaftler</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118664867</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__137">
                  <persName>Barth, Karl</persName>
                  <occupation>Theologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118506803</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Karl Barth (10. Mai 1886 – 10. Dezember 1968) war ein Schweizer reformierter Theologe und einer der bedeutendsten evangelischen Dogmatiker des 20. Jahrhunderts. Nach dem Studium arbeitete er als Pfarrer, später lehrte er als Professor in Deutschland und Basel. 1935 wies ihn das NS-Regime wegen seiner Gegnerschaft aus. Mit der Auslegung des Römerbriefs begründete er die Dialektische Theologie und wandte sich gegen den liberalen Protestantismus. Hauptwerk blieb die Kirchliche Dogmatik. Mit Paul Tillich verband ihn ein anhaltender theologischer Austausch, in dem beide gegensätzliche Positionen vertraten, etwa zur analogia entis.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__879">
                  <persName>Heraklit</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2106">
                  <persName>Wundt, Wilhelm</persName>
                  <birth>
                     <date>1832-08-16</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Neckarau</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1920-08-31</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Großbothen</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/11863562X</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__465">
                  <persName>Dilthey, Wilhelm</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__586">
                  <persName>Feuerbach, Ludwig</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>Ludwig Feuerbach (28. Juli 1804 – 13. September 1872) war ein deutscher Philosoph, der nach Studien bei Hegel und einer akademischen Frühkarriere vor allem durch „Gedanken über Tod und Unsterblichkeit“ (1830) und „Das Wesen des Christentums“ (1841) zum scharfen Kritiker der Theologie und Begründer der Projektionstheorie wurde. Sein Programm, die Religion als Selbstentfremdung des Menschen zu entlarven und die Philosophie „vom Himmel auf die Erde“ zu holen, prägte den linken Hegelianismus und beeinflusste Marx, Engels, spätere Religionskritik sowie moderne Anthropologie. Nach dem Verlust universitärer Perspektiven lebte Feuerbach, unterstützt von seiner Frau Berta Löw, als Privatgelehrter in Bruckberg und Rechenberg, wo er in materieller Enge weiter publizierte und die Idee einer sinnlich-leiblich fundierten „Philosophie der Zukunft“ entwickelte.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__981">
                  <persName>Jesus von Nazaret</persName>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118557513</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Jesus von Nazaret (Anfang des 1. Jhdts.) war ein Wanderprediger und Lehrer aus Galiläa, der mit seiner Verkündigung von Liebe, Umkehr, Gerechtigkeit und dem bevorstehenden Reich Gottes schnell Anhänger fand. Den neutestamentlichen Berichten zufolge durchwanderte er mit zwölf Jüngern Judäa und Galiläa, vollbrachte Heilungen und reizte die religiösen Autoritäten durch seine unkonventionelle Deutung der Tora. Unter dem römischen Präfekten Pontius Pilatus wurde er in Jerusalem unter dem Verdacht des Aufruhrs gekreuzigt. Seine Anhänger verkündeten daraufhin seine Auferstehung, woraus das frühe Christentum entstand. Seine Gestalt prägt bis heute Theologie, Kultur und Geschichte.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1429">
                  <persName>Origenes</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>Origenes (185 Alexandria – 253/254 wohl Tyros) war ein frühchristlicher Theologe, Bibelkommentator und Platoniker. Er leitete zunächst eine Philosophenschule in Alexandria, später eine Schule mit Bibliothek und Skriptorium in Caesarea, wo er die Hexapla schuf. Er verfasste zahlreiche Bibelkommentare, die erste christliche Dogmatik (De principiis) und die Apologie Contra Celsum. Wegen seiner Weigerung, dem Kaiser Opfer darzubringen, wurde er unter Decius gefoltert und starb an den Folgen. Origenes entwickelte die Lehre vom mehrfachen Schriftsinn, diskutierte Reinkarnation und Apokatastasis und prägte die spätere christologische und trinitätstheologische Debatte, blieb aber wegen seiner Präexistenzlehre umstritten und wurde 553 postum verurteilt. Seine Wirkung reichte dennoch weit über die Antike hinaus.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2105">
                  <persName>Wundt, Max</persName>
                  <birth>
                     <date>1832-08-16</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Neckarau</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1920-08-31</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Großbothen</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/11863562X</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Der Philosoph Max Wundt (1879–1963), der Sohn des berühmten Physiologen, Psychologen und Philosophen Wilhelm Maximilian Wundt, war ein radikaler Antisemit, lehrte seit 1918 als außerordentlicher Professor in Marburg. 1920 wurde er als Nachfolger Rudolf Euckens nach Jena berufen.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__4313">
                  <persName>Heimsoeth, Heinz</persName>
                  <occupation>Philosoph</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/11854800X</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__841">
                  <persName>Heidegger, Martin</persName>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118547798</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Martin Heidegger (26. September 1889 – 26. Mai 1976) war ein deutscher Philosoph. Er zählt zu den einflussreichsten Denkern des 20. Jahrhunderts und prägte zahlreiche Philosophen wie Jean-Paul Sartre, Hannah Arendt und Hans-Georg Gadamer. In seinem Werk setzte er sich grundlegend mit der abendländischen Philosophie auseinander und entwickelte neue Ansätze zur Analyse von Sein und Existenz.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1275">
                  <persName>Marx, Karl</persName>
                  <occupation>Deutscher Ökonom</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118578537</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Marx, Karl (5.5.1818 Trier – 14.3.1883 London) war ein deutscher Philosoph und Gesellschaftstheoretiker. Er stammte aus einer jüdischen, später evangelisch getauften Familie, studierte in Bonn und Berlin und promovierte 1841 in Jena. Nach journalistischer Tätigkeit in Köln lebte er ab 1843 im Exil, zunächst in Paris, wo er Friedrich Engels begegnete, mit dem er 1848 das Kommunistische Manifest veröffentlichte. Seit 1849 lebte er in London, wo er trotz Krankheit und Armut publizistisch arbeitete und von Engels finanziell unterstützt wurde. Marx entwickelte den historischen Materialismus, analysierte ökonomische Gesellschaftsformationen und prägte die Arbeiterbewegung nachhaltig. Seine Schriften machten ihn zum Haupttheoretiker des Sozialismus und zu einer Schlüsselfigur der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1890">
                  <persName>Taubes, Jacob</persName>
                  <birth>
                     <date>1923-02-25</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__470">Wien</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1987-03-21</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__37">Berlin</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Soziologe und Philosoph</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118756257</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1439">
                  <persName>Overbeck, Franz</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__839">
                  <persName>Hegel, Georg Wilhelm Friedrich</persName>
                  <birth>
                     <date>1770-08-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__420">Stuttgart</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1831-11-14</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__37">Berlin</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118547739</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Georg Wilhelm Friedrich Hegel (27. August 1770 – 14. November 1831) war ein deutscher idealistischer Philosoph. Nach Theologie- und Philosophiestudium in Tübingen, wo er mit Hölderlin und Schelling zusammentraf, arbeitete er als Privaterzieher in der Schweiz und Frankfurt. 1801 habilitierte er sich in Jena und veröffentlichte dort sein Hauptwerk zur Phänomenologie des Geistes. Danach leitete er ein Gymnasium in Nürnberg, bevor er 1816 an die Universität Heidelberg wechselte und 1818 Fichte an der Berliner Universität nachfolgte. Seine Lehrveranstaltungen zu Logik, Recht, Geschichte und Religion gewannen großen Einfluss. Als Zentfigur des deutschen Idealismus formte sein dialektisches Denksystem die Philosophie des 19. Jahrhunderts nachhaltig. Er starb 1831 während einer Cholerapandemie in Berlin.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__5020">
                  <persName>Taubes, Susan</persName>
                  <occupation>Religionswissenschaftlerin, Kulturwissenschaftlerin und Schriftstellerin</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119477793</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Ehefrau von Jacob Taubes</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1394">
                  <persName>Nietzsche, Friedrich</persName>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118587943</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Friedrich Nietzsche (15. Oktober 1844 – 25. August 1900) war ein deutscher Philosoph und Autor. Nach altphilologischem Studium wirkte er ab 1869 als Professor in Basel. Sein Frühwerk zur Tragödie führte zum Bruch mit dem Komponisten Wagner und zum Austritt aus dem akademischen Lehramt. Als unabhängiger Schriftsteller – geprägt von chronischen Leiden – verfasste er mehrere Hauptwerke, in denen er metaphysische und christliche Traditionen attackierte und Konzepte wie Machtwirksamkeit, zyklische Zeit und eine posthumane Existenzform entwickelte. 1889 erlitt er einen psychischen Kollaps und verbrachte seine letzten Jahre in Weimar.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__319">
                  <placeName>New York City</placeName>
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            <title level="m">Von Hegel bis Nietzsche</title>
            <author>
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              <surname>Löwith</surname>
            </author>
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              <pubPlace>Zürich</pubPlace>
              <publisher>Europa Verlag</publisher>
              <date>1941</date>
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          </monogr>
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        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__IUGJQLWM" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/IUGJQLWM" n="Tillich, Systematic Theology, Volume One, 1951">
          <monogr>
            <title level="m">Systematic Theology, Volume One</title>
            <author>
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              <surname>Tillich</surname>
            </author>
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              <pubPlace>Chicago</pubPlace>
              <biblScope unit="volume">1</biblScope>
              <publisher>Chicago University Press</publisher>
              <date>1951</date>
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          </monogr>
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        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__ZB7W22TS" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/ZB7W22TS" n="Wundt, Die deutsche Schulmetaphysik des 17. Jahrhunderts, 1939">
          <monogr>
            <title level="m">Die deutsche Schulmetaphysik des 17. Jahrhunderts</title>
            <author>
              <forename>Max</forename>
              <surname>Wundt</surname>
            </author>
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              <pubPlace>Tübingen</pubPlace>
              <biblScope unit="volume">29</biblScope>
              <publisher>J. C. B. Mohr (Paul Siebeck)</publisher>
              <date>1939</date>
            </imprint>
          </monogr>
          <series>
            <title level="s">Heidelberger Abhandlungen zur Philosophie und ihrer Geschichte</title>
          </series>
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        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__DM285N7A" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/DM285N7A" n="Wundt, Geschichte der Metaphysik, 1931">
          <monogr>
            <title level="m">Geschichte der Metaphysik</title>
            <author>
              <forename>Max</forename>
              <surname>Wundt</surname>
            </author>
            <imprint>
              <pubPlace>Berlin</pubPlace>
              <biblScope unit="volume">2</biblScope>
              <publisher>Junker &amp; Dünnhaupt</publisher>
              <date>1931</date>
            </imprint>
          </monogr>
          <series>
            <title level="s">Geschichte der Philosophie in Längsschnitten</title>
          </series>
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        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__FDJWEAQ3" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/FDJWEAQ3" n="Heimsoeth, Die sechs großen Themen der abendländischen Metaphysik und der Ausgang des ..., 1922">
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            <title level="m">Die sechs großen Themen der abendländischen Metaphysik und der Ausgang des Mittelalters</title>
            <author>
              <forename>Heinz</forename>
              <surname>Heimsoeth</surname>
            </author>
            <imprint>
              <pubPlace>Berlin</pubPlace>
              <publisher>G. Stilke</publisher>
              <date>1922</date>
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