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         <titleStmt>
            <title>Brief von Paul Tillich an August Rathmann vom 20. Mai 1949</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
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               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
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                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno><!-- Aus dem Privatbesitz August Rathmanns, publiziert in seiner Autobiographie „Ein Arbeiterleben“ --></idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, Transkription<!-- Original liegt nicht vor --></p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
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         </sourceDesc>
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      <encodingDesc>
         <projectDesc>
            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
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         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <date when="1949-05-20">20.05.1949</date>
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            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1562">August Rathmann</persName>
            </correspAction>
         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1562">Korrespondenz mit August Rathmann</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1562" target="L01006.xml">Brief von August Rathmann an Paul Tillich vom 3. März 1929</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1562" target="L11302.xml">Brief von Paul Tillich an August Rathmann vom 1. November 1949</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11293.xml">Brief von Werner Wolff an Paul Tillich vom 1. Mai 1949</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11295.xml">Brief von Paul Tillich an Nina Baring vom 17. Juni 1949</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1949-05-20"/></creation></profileDesc>
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         <change who="MI" when="2026-06-28">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
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         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener><dateline><rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York 27.
                     N.Y.</rs>,<date when="1949-05-20">May 20, 1949</date></dateline>
               <salute>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1562" type="person">Rathmann</rs>!</salute>
            </opener>
            <p>Herzlichen Dank fuer Ihren Brief<note type="ea">liegt nicht vor</note> vom 30. Maerz.
               mit den einliegenden Uebersetzungen. Ich schreibe am Tage vor meiner Abfahrt in die
               wenigstens partiellen Ferienwochen wo ich hoffe, die Sachen lesen zu koennen. Hier in
                  <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York</rs> konnte ich acht Tage
               lang nicht einmal ihren Brief lesen bei 18 stuendiger Taetigkeit. Ich werde Ihnen
               dann nicht nur das Manuscript zuruecksenden, sondern auch eine Uebersetzung die hier
               freiwillig gemacht worden ist von meinem Aufsatz <q>Man in society in religious
                  socialism</q><!-- unklar, wo und wann veröffentlicht -->. Ich werde dann auch
               ueber die Organisation der Serien schreiben.</p>
            <p>Ich hoffe, dass mit dem Ende der Blockade Drucksachen und Manuscripte nach <rs ref="#tillich_place_id__37" type="place">Berlin</rs> wieder angenommen werden,
               wenn nicht geben Sie mir eine Hamburger oder Frankfurter Adresse. Die Dinge, von
               denen ich am Ende meines <rs ref="#L11284" type="letter">Rundbrief</rs>s und Sie am
               Ende Ihres Briefes schreiben, scheinen sich inzwischen außerordentlich verschaerft zu
               haben. Ich habe das Gefuehl, dass Ihr gegen dieselben undurchdringlichen Mauern zu
               kaempfen habt wie wir vor 20 Jahren. Es scheint als ob nicht einmal diese
               grauenvollste aller Katastrophen die Deutschen politisch etwas gelehrt haette, und
               dass, wenn die Deutschen etwas gelernt haetten, die Welt-Konstellation Ost-West die
               Anwendung des Gelernten unmoeglich machen wuerde.</p>
            <closer>
               <salute>Bald mehr, mit herzlichem Gruss,<lb/>Ihr</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul Tillich</rs></signed>
            </closer>
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                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1562">
                  <persName>Rathmann, August</persName>
                  <birth>
                     <date>1895-01-03</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1995-01-05</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Mönkeberg</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Sozialistischer Politiker</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118749196</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>August Rathmann (3. Januar 1895 – 5. Januar 1995) war ein Jugendfunktionär, Autor und Politiker aus Deutschland. Nach einer Tischlerlehre und dem Ersten Weltkrieg engagierte er sich in der sozialdemokratischen Arbeiterjugend und im Hofgeismarer Kreis und studierte ab 1926 Rechts-, Volks- und Sozialwissenschaften. Gemeinsam mit dem Theologen Paul Tillich gab er ab 1931 die Neuen Blätter für den Sozialismus heraus und suchte die national gesinnten Sozialisten mit den religiösen Sozialisten um Tillich zu verbinden. Später edierte er auch ein Werk Tillichs. Nach 1945 war er in der Sozialarbeit von Wirtschaftsverbänden tätig und blieb der SPD verbunden.</p>
                  </note>
               </person>
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                  <placeName>Berlin</placeName>
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