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         <titleStmt>
            <title>Brief von Paul Tillich an Renate Albrecht vom 14. Februar 1949</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
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               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc type="typescript">
               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 117(14)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, maschineschriftlich</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
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         <projectDesc>
            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <date when="1949-02-14">14.02.1949</date>
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            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__29">Renate Albrecht</persName>
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         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__29">Korrespondenz mit Renate Albrecht</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__29" target="L11156.xml">Brief von Renate Albrecht an Paul Tillich vom 14. Juni 1948</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__29" target="L11305.xml">Brief von Paul Tillich an Renate Albrecht vom 22. November 1949</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11545.xml">Brief von Harald Poelchau an Paul Tillichvom 13. Februar 1949</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11284.xml">Brief von Paul Tillich an Rundbrief (Nina Baring) vom März 1949</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
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      <creation><date type="sort" when="1949-02-14"/></creation></profileDesc>
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         <change who="MI" when="2026-06-11">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
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         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener><dateline><date when="1949-02-14">February 14, 1949</date></dateline>
               <salute>Liebe <rs ref="#tillich_person_id__29" type="person">Renate</rs>:</salute>
            </opener>
            <p>Dieser Brief ist zugleich an Sie und an <rs ref="#tillich_person_id__133" type="person">Nina</rs>. Ihr vor kurzem angekommener Brief <note type="ea">liegt
                  nicht vor</note>zu Weihnachten war die erste Nachricht ueber <rs ref="#tillich_person_id__133" type="person">Nina</rs>'s Krankheit. Als ich in
                  <rs ref="#tillich_place_id__122" type="place">Deutschland</rs> war, kam doch etwas
               derartiges so weit ich mich erinnere nie zur Sprache. Ich kann mir denken wie schwer
               es fuer <rs ref="#tillich_person_id__133" type="person">Nina</rs> ist, bei ihrem
               Temperament und ihrer geistigen Intensitaet diese Zeit zu durchleben und ich freue
               mich, dass sie bei <rs ref="#tillich_person_id__5306" type="person">Frau Hoesch</rs>
               und Ihnen in so guten Haenden ist. Hoffentlich ergeben sich keine weiteren
               Komplikationen. Was mich beruhigt ist, dass ich <rs ref="#tillich_person_id__133" type="person">Nina</rs>'s seelische Staerke und ihre innere Ueberlegenheit
               kenne. Ich werde oft an sie denken und erwarte weitere Nachrichten.</p>
            <p>Was das Buch betrifft, so wird es augenblicklich unter Leitung von <rs ref="#tillich_person_id__1562" type="person">August Rathmann</rs> in <rs ref="#tillich_place_id__37" type="place">Berlin</rs> uebersetzt und in Verbindung
               mit dem Neuherauskommen der <q>Neuen Blaetter</q> in einem Hamburger Verlag
               veroeffentlicht. Die Sache liegt etwas anders mit <q>The Shaking of the
                  Foundations</q> (Ich nehme an, dass Ihr in <rs ref="#tillich_place_id__1534" type="place">Merberich</rs> inzwischen von beiden Buechern ein Exemplar habt). <rs ref="#tillich_person_id__1562" type="person">Rathmann</rs> hat auch darueber
               Verhandlungen angeknuepft und zwar mit dem Wittig Verlag in <rs ref="#tillich_place_id__198" type="place">Hamburg</rs>, dem ich es versuchsweise
               ueberlassen hatte als ich in <rs ref="#tillich_place_id__279" type="place">Marburg</rs> war. Ich habe seitdem nichts mehr darueber gehoert. Der einzige, der
               Bescheid weiss ist <rs ref="#tillich_person_id__1562" type="person">Rathmann</rs>,
               seine Adresse ist: 31 Gielower Strasse, <rs ref="#tillich_place_id__37" type="place">Berlin</rs>-Britz, U.S. Zone. <rs ref="#tillich_person_id__1562" type="person">Rathmann</rs> beabsichtigt aber auch, eine Reihe von Artikeln von mir in einem
               Sammelband herauszugeben und braucht daher Uebersetzer. Ich koennte mir denken, dass
               er, wenn Ihr Euch ihm anbietet (natuerlich unter Berufung auf mich) <del rend="s">er</del> gern bereit waere, Euch einige der Arbeiten zu diesem Zweck zu
               ueberlassen.</p>
            <p>Auf Ihren lieben langen Brief <!-- verm. nicht vorliegend --> mit den wichtigen Mitteilungen
            und der Uebersendung der Debatte von <rs ref="#tillich_person_id__1102">Krueger</rs> und 
            <rs ref="#tillich_person_id__1720" type="person">Schlin<del rend="s">g</del><add place="inline">k</add></rs> danke ich Ihnen herzlich. Ich will spaeter darauf eingehen.</p>
            <closer>
               <salute>In Eile,<lb/>  <hi rend="hand">In Freundschaft</hi></salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person"><hi rend="hand">Paul Tillich</hi><lb/>Prof. Paul Tillich</rs></signed>
            </closer>
            <postscript><p>P.S. Den Brief Ihres <rs ref="#tillich_person_id__5081" type="person">Mannes</rs> habe ich mit grossem Interesse
            gelesen.</p></postscript>
         </div>
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   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__5081">
                  <persName>Albrecht, ?</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1720">
                  <persName>Schlink, Edmund</persName>
                  <occupation>Systematischer Theologe</occupation>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__29">
                  <persName>Albrecht, Renate</persName>
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               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__133">
                  <persName>Baring, Nina</persName>
                  <occupation>Dozentin, Lehrerin, Fürsorgerin</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/116057122</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Nina Baring (1899–1972) war eine deutsche Übersetzerin, Dozentin und Fürsorgerin. Sie studierte Philosophie und hörte dabei unter anderem Heidegger sowie, in Dresden, Paul Tillich. Beruflich war sie in der Fürsorge tätig und unterrichtete an mehreren Volkshochschulen. 1936 erschien ihre Arbeit über Wilhelm Diltheys Geschichtsphilosophie. In den 1930er Jahren trat sie zum Katholizismus über; zu ihren Kontakten zählte Edith Stein. Nach dem Zweiten Weltkrieg übertrug sie zeitweilig englischsprachige Schriften Tillichs ins Deutsche.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__5306">
                  <persName>Hösch</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1102">
                  <persName>Krüger, Gerhard</persName>
                  <occupation>Philosoph und Kulturwissenschaftler</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118724703</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1562">
                  <persName>Rathmann, August</persName>
                  <birth>
                     <date>1895-01-03</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1995-01-05</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Mönkeberg</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Sozialistischer Politiker</occupation>
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                  <note type="bio">
                     <p>August Rathmann (3. Januar 1895 – 5. Januar 1995) war ein Jugendfunktionär, Autor und Politiker aus Deutschland. Nach einer Tischlerlehre und dem Ersten Weltkrieg engagierte er sich in der sozialdemokratischen Arbeiterjugend und im Hofgeismarer Kreis und studierte ab 1926 Rechts-, Volks- und Sozialwissenschaften. Gemeinsam mit dem Theologen Paul Tillich gab er ab 1931 die Neuen Blätter für den Sozialismus heraus und suchte die national gesinnten Sozialisten mit den religiösen Sozialisten um Tillich zu verbinden. Später edierte er auch ein Werk Tillichs. Nach 1945 war er in der Sozialarbeit von Wirtschaftsverbänden tätig und blieb der SPD verbunden.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__279">
                  <placeName>Marburg an der Lahn</placeName>
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                  <placeName>Gut Merberich</placeName>
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