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         <titleStmt>
            <title>Brief von Johannes Kandeler an Paul Tillich vom 17. Juli 1948</title>
            <author ref="#tillich_person_id__4915">Johannes Kandeler</author>
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               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
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            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
                  <postCode>1010</postCode>
                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 157(14)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, eigenhändig</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
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         <projectDesc>
            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
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            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__4915">Johannes Kandeler</persName>
               <date when="1948-07-17">17.07.1948</date>
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            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
            </correspAction>
         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__4915">Korrespondenz mit Johannes Kandeler</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11192.xml">Brief von Christian Herrmann an Paul Tillichvom 17. Juli 1948</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11195.xml">Brief von Georg Tillich an Paul Tillichvom 20. Juli 1948</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1948-07-17"/></creation></profileDesc>
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         <change who="MI" when="2026-04-12">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
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         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener><dateline><date when="1948-07-17">17.7.48</date></dateline>
               <salute>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul</rs>!</salute>
            </opener>
            <p>Heute sollst Du schon wieder <rs ref="#tillich_place_id__37" type="place">Berlin</rs>
               verlassen! Es ist mir schmerzlich, zumal ich leider auch noch erst <hi rend="underline">ein</hi> weiteres Mal in Deinem Kolleg sein konnte. Man wird aber
               schier ausgefressen von der <unclear>Technik</unclear> des Alltags. Ich fühle so
               deutlich, daß ich noch und <unclear>wieder sovieles</unclear> bei Dir lernen müßte u.
               daß ich zu dem <hi rend="underline">Gespräch</hi>, das ich mir wünschte hier Keinen
               habe, mit dem ich mich sachlich – bei allen Unterschieden – so verbunden fühlte.<pb n="2"/> Und das ist doch die Voraussetzung jeden Gesprächs. Ich bin immer
               erschrocken, wenn wir Nein zueinander sagen; aber es bringt mich doch wiederum auch
               nicht außer Fassung, denn "alle Dinge sind Ja u. Amen in Ihm.
                  <unclear>Nur,</unclear> daß wir in Ihm eins sind steht außer Debatte, auch wenn
               das von außen zur Kirche drängt, während ich <hi rend="underline">in</hi> der <hi rend="underline">Un</hi>-Kirche stehe. Anbei – ohne Dich belasten zu wollen – noch
                  <hi rend="underline">einen</hi> kl. <unclear>Erguß</unclear> von mir, der gegen
                  <unclear>Beck</unclear> zu wenig konkret ist, weil er anders
                  <unclear>Vereins</unclear> folgt. Aber ich habe doch nichts für Dich – nicht
               einmal als kl. Dank für Dein wohltuendes Mitgelingen!</p>
            <p>Wärest Du hier, so wollte ich wohl mal arbeiten über die "soziologische Struktur
               einer vernünftigen Pädagogik – falls Du es mir absegnest<add place="left">Aber der
                  2.te Teil Deiner Antwort auf unsere Fragen nach der <unclear>ariana</unclear> war
                  mir aus der Seele gesprochen, ja fast das <unclear>erkorene</unclear> Prinzip für
                  meine entstehende <unclear>Urages</unclear>!. Nun lebe wohl mit allen Deinen und bleibe der
                     <q>Brücken-Bauer.</q></add></p>
            <closer>
               <salute>In Dankbarkeit und Liebe bleib ich Dein</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__4915" type="person">Hans</rs></signed>
            </closer>
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   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__4915">
                  <persName>Kandeler, Johannes</persName>
                  <occupation>Pfarrer</occupation>
               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__37">
                  <placeName>Berlin</placeName>
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