<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="L11158.xml" xml:base="https://tillich-briefe.acdh.oeaw.ac.at" prev="L11157.xml" next="L11164.xml">
    <teiHeader>
        <fileDesc>
            <titleStmt>
                <title>Brief von Karl Stoevesandt an Paul Tillichvom 15. Juni 1948</title>
                <author ref="#tillich_person_id__1868">Karl Stoevesandt</author>
                <respStmt>
                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933–1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>
                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
                    <address>
                        <street>Schenkenstraße 8–10</street>
                        <postCode>1010</postCode>
                        <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                            <settlement>Wien</settlement>
                            <country>Österreich</country>
                        </placeName>
                    </address>
                </publisher>
                <availability>
                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative
                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
            <sourceDesc>
                <msDesc type="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <country>USA</country>
                        <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                        <institution>Harvard University</institution>
                        <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                        <collection>Tillich, Paul, 1886–1965. Papers, 1894–1974.</collection>
                        <idno>bMS 649/190 (23)</idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Brief, maschinenschriftlich; Unterschrift eigenhändig; Briefkopf am
                            oberen linken Blattrand: <q>Dr. med. Karl Stoevesandt, Kohlhökerstraße
                                56, Fernsprecher 27317</q></p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
            </sourceDesc>
        </fileDesc>
        <encodingDesc>
            <projectDesc>
                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933–1951.</p>
            </projectDesc>
            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
        </encodingDesc>
        <profileDesc>
            <correspDesc>
                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1868">Karl Stoevesandt</persName>
                    <placeName ref="#tillich_place_id__74">Bremen</placeName>
                    <date when="1948-06-15">15.06.1948</date>
                </correspAction>
                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
                </correspAction>
            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1868">Korrespondenz mit Karl Stoevesandt</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1868" target="L11164.xml">Brief von Paul Tillich an Karl Stoevesandtvom 21. Juni 1948</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11157.xml">Brief von Paul Tillich an Dolf Sternbergervom 14. Juni 1948</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11164.xml">Brief von Paul Tillich an Karl Stoevesandtvom 21. Juni 1948</ref></correspContext></correspDesc>
            <langUsage>
                <language ident="deu">Deutsch</language>
            </langUsage>
        <creation><date type="sort" when="1948-06-15"/></creation></profileDesc>
        <revisionDesc status="approved">
            <change when="2026-05-24" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
        </revisionDesc>
    </teiHeader>
    <text type="letter">
        <body>
            <div type="writingSession">
                <pb n="1"/>
                <opener><dateline><hi rend="print"><rs ref="#tillich_place_id__74" type="place">Bremen</rs>, den</hi>
                        <date when="1948-06-15">15. Juni 1948</date></dateline><salute>Lieber Freund
                            <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Tillich</rs>!</salute>
                </opener>
                <p>Gerüchtweise hatten wir gehört, daß Sie nach <rs ref="#tillich_place_id__122" type="place">Deutschland</rs> kämen. In der Göttinger Universitätszeitung
                    fand ich, daß Sie in <rs ref="#tillich_place_id__279" type="place">Marburg</rs>
                    schon lesen,<note type="ea">In dem Teil <q><rs type="work" ref="#tillich__A7IEIUGD">Von den Hochschulen des In- und
                                Auslandes</rs></q> der Göttinger Universitäts-Zeitung vom <date when="1948-06-11">11. Juni 1948</date> wird gemeldet, dass <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Tillich</rs> in <rs ref="#tillich_place_id__279" type="place">Marburg</rs> eine
                        Gastvorlesungen halten wird, jedoch nicht, dass diese schon begonnen
                        haben.</note> und gleichzeitig schickte mir <del rend="s">Er</del> oder
                    vielmehr <rs ref="#tillich_person_id__1868 #tillich_person_id__5142" type="person">uns</rs>
                    <rs ref="#tillich_person_id__2442" type="person">Erika Stoevesandt</rs> Ihren
                    Gruß, der uns sehr freute. Denn wie oft haben wir, mindestens seit dem
                    Zusammenbruch, davon gesprochen, daß wir mit Ihnen jetzt einmal die Dinge dieser
                    Welt und dann auch wohl der jenseitigen besprechen möchten. Denn daß Sie uns
                    entschwunden waren, haben wir immer wie einen Schicksalsschlag empfunden. Sie
                    haben ja nun schon einiges Wesentliche von uns gehört. Wir können es nicht so
                    bezeichnen, als habe der Krieg oder <rs ref="#tillich_person_id__910" type="person">Hitler</rs> uns die 3 Söhne genommen. Sie sind eine köstliche
                    Leihgabe an uns gewesen, und Gott ist es, der sie zu sich zurückgefordert hat,
                    denn sie haben alle aus seiner Kraft gelebt und den Krieg ertragen, besonders
                    der Älteste ist sich immer über den Ausgang des Krieges klar gewesen und hat
                    sein wahrscheinliches Schicksal <del rend="s">in la</del> als Tod oder
                    langjährige Gefangenschaft vorausgesehen, ohne darüber zu klagen. Etwas
                    endgültig Bestimmtes wie über die beiden anderen wissen wir über ihn nicht. Aber
                    alles deutet darauf hin, daß er ganz am Schluß des Krieges in hoffnungsloser
                    Situation trotz Abratens seiner Kameraden bei seinen Verwundeten zurückgeblieben
                    ist – er war Stabsarzt – und dabei den Tod gefunden hat.</p>
                <p>Aber dies jetzt nur am Rande. Wenn es Ihnen irgend möglich ist, dann kommen Sie
                    doch zu uns! Für einen Amerikaner sind doch die paar km in dem so klein
                    gewordenen <rs ref="#tillich_place_id__122" type="place">Deutschland</rs>
                    überhaupt nichts. Ein einziger Abend schon wäre etwas Herrliches, obwohl er
                    gewiß in Wirklichkeit nicht ausreichen würde. Aber abgesehen von allem andern
                    müßte ich auch durchaus mit Ihnen den Plan einer <q>internationalen
                        Universität</q> besprechen, die hier in <rs ref="#tillich_place_id__74" type="place">Bremen</rs> über kurz oder lang eröffnet werden soll. Es ist
                    nicht bremischer Größenwahn, sondern der Motor sind die Amerikaner, wenn auch
                    einige Zutaten dazu von hier ausgegangen sind. Diese haben besonders eine
                    medizinische Akademie, dann also medizinische Fakultät betroffen, woran ich als
                    Vorsitzender des Ärztlichen Vereins beteiligt bin. Das Wort <q>international</q>
                    pflege ich in kleinem Kreise mit <q>anthropologisch</q> zu verdeutschen, und die
                    Gedanken der Amerikaner und Engländer scheinen in ähnlicher Richtung zu gehen.
                    Das wäre dann eigentlich ein zweiter Abend, zu dem ich ein paar meiner
                        Kampfgenossen<pb n="2"/> auf diesem Gebiete einladen möchte.</p>
                <p>Um Ihren Überlegungen gleich ein Knochengerüst zu geben, muß ich Ihnen sagen, daß
                        <rs ref="#tillich_person_id__5142" type="person">meine Frau</rs> hoffentlich
                    Anfang August zu einer dringend gewordenen Badekur wegen chronischer Arthritis
                    und zu einer ebenso dringlichen allgemeinen Erholung in die <rs ref="#tillich_place_id__397" type="place">Schweiz</rs> reist. Am <date from="1948-07-13" to="1948-07-15">13.–15. Juli</date> werde ich hier durch
                    einen amerikanischen Kirchenmann gebunden sein, den man mir aus <rs ref="#tillich_place_id__707" type="place">Genf</rs> vom Ökumenischen Rat
                    gemeldet hat mit der Bitte, ihm hier die nötigen Hilfen zu geben. Ende August
                    soll ich – falls es dazu kommt – nach <rs ref="#tillich_place_id__503" type="place">England</rs> zu einer ärztlich-fürsorgerischen Tagung. In der
                    2. Hälfte September hoffe ich auch noch in die <rs ref="#tillich_place_id__397" type="place">Schweiz</rs> zu kommen. Vor Anfang Oktober wird <rs ref="#tillich_person_id__5142" type="person">meine Frau</rs> sicher nicht
                    zurück sein, vielleicht wird das sogar noch einige Wochen später.</p>
                <p>Wie ich dies nun so konkret schreibe, kommt es mir denn doch wie eine Anmaßung
                    vor. Denn Sie werden genug Menschen in <rs ref="#tillich_place_id__122" type="place">Deutschland</rs> haben, die Sie von sich aus sehen möchten, und
                    ebenso viele, die ebenso wie wir danach trachten, Sie zu sehen. Also buchen Sie
                    es nur als <hi rend="g">eine</hi> Bitte mehr in Ihre Pläne und Termine, und
                    nehmen Sie diese Bitte jedenfalls als ein Zeichen, mit welcher Dankbarkeit wir
                    uns freuen würden, Sie wiederzusehen. Ob <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Ihre Frau</rs> mit da ist, haben wir nicht
                        gehört<supplied>.</supplied></p>
                <closer><salute><rs ref="#tillich_person_id__5142" type="person">Meine Frau</rs>
                        grüßt Sie mit mir herzlichst.</salute><signed>Ihr<lb/><hi rend="hand"><rs ref="#tillich_place_id__1868" type="person">Stoevesandt</rs></hi></signed>
                </closer>
            </div>
        </body>
    <back><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__279">
                  <placeName>Marburg an der Lahn</placeName>
                  <location type="coords">
                     <geo>50.80904 8.77069</geo>
                  </location>
                  <idno type="geonames">https://sws.geonames.org/2873759/</idno>
                  <idno type="wikidata">http://www.wikidata.org/entity/Q32121710</idno>
               </place>
               <place xml:id="tillich_place_id__74">
                  <placeName>Bremen</placeName>
                  <location type="coords">
                     <geo>53.07582 8.80717</geo>
                  </location>
                  <idno type="geonames">https://sws.geonames.org/2944388/</idno>
                  <idno type="wikidata">http://www.wikidata.org/entity/Q24879</idno>
               </place>
               <place xml:id="tillich_place_id__503">
                  <placeName>England</placeName>
                  <location type="coords">
                     <geo>52.16045 -0.70312</geo>
                  </location>
                  <idno type="geonames">https://sws.geonames.org/6269131/</idno>
               </place>
               <place xml:id="tillich_place_id__707">
                  <placeName>Genf</placeName>
                  <location type="coords">
                     <geo>46.20222 6.14569</geo>
                  </location>
                  <idno type="geonames">https://sws.geonames.org/2660646/</idno>
                  <idno type="wikidata">http://www.wikidata.org/entity/Q30343751</idno>
               </place>
               <place xml:id="tillich_place_id__122">
                  <placeName>Deutschland</placeName>
                  <location type="coords">
                     <geo>51.50000 10.50000</geo>
                  </location>
                  <idno type="geonames">https://sws.geonames.org/2921044/</idno>
                  <idno type="wikidata">http://www.wikidata.org/entity/Q183</idno>
               </place>
               <place xml:id="tillich_place_id__397">
                  <placeName>Schweiz</placeName>
                  <location type="coords">
                     <geo>47.00016 8.01427</geo>
                  </location>
                  <idno type="geonames">https://sws.geonames.org/2658434/</idno>
                  <idno type="wikidata">http://www.wikidata.org/entity/Q39</idno>
               </place>
               </listPlace><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__910">
                  <persName>Hitler, Adolf</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>Adolf Hitler (20. April 1889, Braunau am Inn – 30. April 1945, Berlin) war Vorsitzender der NSDAP, seit 1933 Reichskanzler und ab 1934 als „Führer“ diktatorischer Staats- und Regierungschef des Deutschen Reiches. Er entfesselte 1939 mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg, der über 70 Millionen Menschen das Leben kostete, und trug die Hauptverantwortung für den Holocaust an den europäischen Juden. Als oberster Befehlshaber der Wehrmacht führte er eine totalitäre Herrschaft, die Terror, Propaganda und aggressive Expansion vereinte und große Teile Europas verwüstete. Beim Zusammenbruch des „Dritten Reiches“ beging Hitler am 30. April 1945 in Berlin Suizid; eine Grabstätte gibt es nicht.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__5142">
                  <persName>Stoevesandt, Dorothe</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>Ehefrau von Karl Stoevesandt</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1868">
                  <persName>Stoevesandt, Karl</persName>
                  <birth>
                     <date>1882-08-09</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__74">Bremen</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1977-07-04</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__74">Bremen</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Deutscher Mediziner und Theologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/117266736</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2442">
                  <persName>Stoevesandt, Erika Opelt</persName>
                  <birth>
                     <date>1919-01-16</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Wilhelmshaven</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>2013-03-03</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__74">Bremen</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Pädagogin</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1120268079</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Sie war eine deutsche Pädagogin und Schulgründerin in Bremen.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><listBibl><biblStruct type="newspaperArticle" xml:id="tillich__A7IEIUGD" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/A7IEIUGD" n="o.A., Von den Hochschulen des In- und Auslanes, 1948">
          <analytic>
            <title level="a">Von den Hochschulen des In- und Auslanes</title>
          </analytic>
          <monogr>
            <title level="m">Göttinger Universität-Zeitung</title>
            <imprint>
              <pubPlace>Göttingen</pubPlace>
              <biblScope unit="volume">3</biblScope>
              <biblScope unit="issue">13</biblScope>
              <biblScope unit="chapter">16–20</biblScope>
              <date>1948</date>
            </imprint>
          </monogr>
        </biblStruct>
        </listBibl></back></text>
</TEI>