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            <titleStmt>
                <title>Brief von Paul Tillich an Kurt von Fritzvom 25. August 1947</title>
                <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
                <respStmt>
                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933–1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>
                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
                    <address>
                        <street>Schenkenstraße 8–10</street>
                        <postCode>1010</postCode>
                        <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                            <settlement>Wien</settlement>
                            <country>Österreich</country>
                        </placeName>
                    </address>
                </publisher>
                <availability>
                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative
                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
            <sourceDesc>
                <msDesc type="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <country>USA</country>
                        <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                        <institution>Harvard University</institution>
                        <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                        <collection>Tillich, Paul, 1886–1965. Papers, 1894–1974.</collection>
                        <idno>bMS 649/201 (19)</idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Brief, maschinenschriftlich</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
            </sourceDesc>
        </fileDesc>
        <encodingDesc>
            <projectDesc>
                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933–1951.</p>
            </projectDesc>
            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
        </encodingDesc>
        <profileDesc>
            <correspDesc>
                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
                    <date when="1947-02-22">22.02.1947</date>
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                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__4922">Kurt von Fritz</persName>
                </correspAction>
            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__4922">Korrespondenz mit Kurt von Fritz</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__4922" target="L11048.xml">Brief von Paul Tillich an Kurt von Fritzvom 22. Februar 1947</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__4922" target="L11091.xml">Brief von Kurt von Fritz an Paul Tillichvom 19. Juni 1947</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11048.xml">Brief von Paul Tillich an Kurt von Fritzvom 22. Februar 1947</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11049.xml">Brief von Paul Tillich an Robert Kempnervom 1. März 1947</ref></correspContext></correspDesc>
            <langUsage>
                <language ident="deu">Deutsch</language>
            </langUsage>
        <creation><date type="sort" when="1947-02-22"/></creation></profileDesc>
        <revisionDesc status="approved">
            <change when="2026-05-13" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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    </teiHeader>
    <text type="letter">
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                <opener>
                    <dateline><date when="1947-08-25">August 25,
                        1947</date></dateline><salute>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__4922" type="person">Herr v. Fritz</rs>:</salute>
                </opener>
                <p>Lange habe ich <rs ref="#L11091" type="letter">Ihren Brief</rs> liegen lassen, da
                    ich so tief in meiner Arbeit war und <rs ref="#tillich_person_id__3339" type="person">meine Sekretärin</rs> nicht zur Hand hatte. Mit meiner
                    Handschrift aber wollte ich Sie verschonen.</p>
                <p>Die Angelegenheit <rs ref="#tillich_person_id__5007" type="person">Fröhlich</rs>
                    hat, da ich nicht in <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York</rs>
                    war, <rs ref="#tillich_person_id__3339" type="person">meine Sekretärin</rs>, die
                    in all diesen Dingen sehr viel besser ist als ich, in die Hand genommen. Ein
                    Mitglied der Familie war bei ihr und <rs ref="#tillich_person_id__5007" type="person">Frau Fröhlich</rs> wird nach ihrer Rückkehr aus den Ferien zu
                    ihr kommen.</p>
                <p>Mit meiner deutschen Reise ist es folgendermassen: Mir wurde vom World Church
                    Relief $ 1.000 zur Verfügung gestellt. Als ich daraufhin die ersten Schritte für
                    Pass und Billett tun wollte, kam eine Mitteilung, dass <q>missions</q> von
                    Emigranten auf unbestimmte Zeit unzulässig sind. Ich mit vielen andern wurde das
                    Opfer dieser Verordnung. Es wurde mir aber gleichzeitig in Aussicht gestellt,
                    dass ich im nächsten Jahr in den Gesamtplan des Military Government mit an
                    erster Stelle in Betracht gezogen werden soll. Was das bedeutet weiss ich nicht,
                    wahrscheinlich nicht sehr viel. Aber ich habe schon Tourist Class Tickets auf
                    einer der Queens bestellt für <date when="1948-05-01">1. Mai</date> nächsten
                    Jahres.</p>
                <p>Ich werde hier bis <date when="1948-02-01">1. Februar</date> bleiben, mit mir <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> und <rs ref="#tillich_person_id__1927" type="person">René</rs>, der für das Quartal
                    hier in die Schule gehen wird. Ich hoffe, dass ich nach dieser Zeit wenigstens
                    mit dem Manuscript wenigstens des ersten Bandes meiner 2 Bände Systematic
                    Theology (Chicago University Press) zurückkommen werde und dann müssen Sie
                    wirklich<!-- sic: worklich --> einmal unser Gast bei einem guten Glase Wein
                    sein.</p>
                <closer>
                    <salute>Viele, herzliche Grüsse</salute>
                    <signed>Ihr,<lb/>
                        <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul Tillich</rs></signed>
                </closer>

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    <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__4922">
                  <persName>Fritz, Kurt von</persName>
                  <occupation>Klassischer Philologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/116825863</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1927">
                  <persName>Tillich, René Johannes Stefan</persName>
                  <birth>
                     <date>1935</date>
                  </birth>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631653</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3339">
                  <persName>Fränkel, Hilde</persName>
                  <occupation>Sekretärin von Paul Tillich</occupation>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__5007">
                  <persName>Fröhlich, ???</persName>
               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__319">
                  <placeName>New York City</placeName>
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               </listPlace><list xml:id="mentioned_letters"><head>erwähnte Briefe</head><item xml:id="L11091">Brief von Kurt von Fritz an Paul Tillichvom 19. Juni 1947</item></list></back></text>
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