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                <title>Brief von Leo Löwenthal an Paul Tillichvom 11. August 1947</title>
                <author ref="#tillich_person_id__1213">Leo Löwenthal</author>
                <respStmt>
                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933–1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>
                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                        <street>Schenkenstraße 8–10</street>
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                        <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                            <settlement>Wien</settlement>
                            <country>Österreich</country>
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                    </address>
                </publisher>
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                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative
                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
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                <msDesc type="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <!-- Nachlass Löwenthal -->
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Brief, maschinenschriftlich</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
            </sourceDesc>
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            <projectDesc>
                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933–1951.</p>
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            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
        </encodingDesc>
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                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1213">Leo Löwenthal</persName>
                    <placeName ref="#tillich_place_id__319">New York</placeName>
                    <date when="1947-08-11">11.08.1947</date>
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                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
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            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1213">Korrespondenz mit Leo Löwenthal</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1213" target="L10940.xml">Brief von Paul Tillich an Leo Löwenthal vom 27. April 1946</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1213" target="L11101.xml">Brief von Leo Löwenthal an Paul Tillichvom 13. August 1947</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11538.xml">Brief von Paul Tillich an Harald Poelchau vom 2. August 1947</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11101.xml">Brief von Leo Löwenthal an Paul Tillichvom 13. August 1947</ref></correspContext></correspDesc>
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                <language ident="deu">Deutsch</language>
            </langUsage>
        <creation><date type="sort" when="1947-08-11"/></creation></profileDesc>
        <revisionDesc status="approved">
            <change when="2026-05-12" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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    </teiHeader>
    <text type="letter">
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                <opener>
                    <dateline><hi rend="u">90 Morningside Drive</hi><date when="1947-08-11">August
                            11, 1947</date></dateline><salute>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paulus</rs>:</salute>
                </opener>
                <p>Vielen Dank für Ihren lieben <rs type="letter" ref="#L11099">Brief vom 6.
                        August</rs>.<note type="ea">Liegt nicht vor.</note></p>
                <p>Ich freue mich, wieder einmal von Ihnen zu hören. Glauben Sie mir, dass ich oft
                    in den letzten Wochen mit grosser Sehnsucht an unsere gemeinsamen Gespräche
                    denke.</p>
                <p>In der Praxis haben sich die Kurse nicht als ganz so schwierig herausgestellt wie
                    ich es befürchtet hatte, und eigentlich macht es mir Spass und schmeckt nach
                    mehr.</p>
                <p>Voll glühender Bewunderung, dem auch etwas Neid beigemischt ist, nehme ich
                    Kenntnis vom Fortschritt des Buches. Dass Sie die Verlagssorge auch bereits los
                    sind, ist grossartig. Ich gratuliere.</p>
                <p>Ihr Plan mit dem Grundstück scheint mir recht vernünftig zu sein, Ich werde Ihren
                    Brief an <rs ref="#tillich_person_id__1521" type="person">Fritz Pollock</rs>
                    weiterschicken und ihn bitten, Ihnen direkt zu antworten. Vielleicht können wir
                    auf der von Ihnen skizzierten Basis uns verständigen. Jedenfalls werden Sie
                    bestimmt nicht durch uns in eine Situation kommen, in der das Haus für Sie und
                        <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> gefährdet sein
                    könnte. Wir freuen uns viel zu sehr damit, dass es diese schöne Sache für Sie
                    gibt.</p>
                <p>Am Freitag ist das Semester zu Ende und am Montag morgen wollen wir für 14 Tage
                    nach <rs ref="#tillich_place_id__854" type="place">Bar Harbor</rs> fahren. Falls
                    Sie im September noch draussen sind, können wir z. B. ganz leicht an dem
                    Wochenende des <date from="1947-09-06" to="1947-09-07">6. und 7.
                        Septembers</date> zu Ihnen kommen oder auch eine Woche darnach. Bitte
                    schreiben Sie mir doch eine Zeile, ob das geht.</p>
            </div>
        </body>
    <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1521">
                  <persName>Pollock, Friedrich</persName>
                  <occupation>Deutscher Soziologe und Ökonom</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Bereits als Jugendlicher lernte er Max  Horkheimer kennen, mit dem gemeinsam er zeitlebens in Arbeitsteilung und engster Freundschaft zusammenlebte. Ab 1919 Studium der Nationalökonomie und nebenher Philosophie in München, Freiburg und Frankfurt/Main, 1923 Promotion. P. war von Beginn an am Frankfurter Institut für Sozialforschung beschäftigt, hauptsächlich im administrativen Bereich. 1933 Emigration, zunächst nach Genf, 1934 weiter in die USA, wo das übersiedelte Institut in New York in den Räumen der Columbia Universität unterkam. P. war in den Folgejahren weiterhin für die Finanzen und Administration des Instituts zuständig. 1935 heiratete er die geschiedene gebürtige Französin Andrée Marx (1898-1939), geb. Woog, die er bereits seit Jugendtagen kannte. 1950 ging P. zurück nach Deutschland, 1959 zog er gemeinsam mit Horkheimer ins schweizerische Montagnola.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__854">
                  <placeName>Bar Harbor</placeName>
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                     <geo>44.38758 -68.20390</geo>
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