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                <title>Brief von Paul Tillich an Nina Baring vom 29. Juli 1947</title>
                <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
                <respStmt>
                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933–1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>
                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                        <street>Schenkenstraße 8–10</street>
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                            <settlement>Wien</settlement>
                            <country>Österreich</country>
                        </placeName>
                    </address>
                </publisher>
                <availability>
                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative
                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
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                <msDesc type="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <country>USA</country>
                        <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                        <institution>Harvard University</institution>
                        <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                        <collection>Tillich, Paul, 1886–1965. Papers, 1894–1974.</collection>
                        <idno>bMS 649/122(57)</idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Brief, maschinenschriftlich; Unterschrift eigenhändig</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
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                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933–1951.</p>
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            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
        </encodingDesc>
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                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
                    <date when="1947-07-29">29.07.1947</date>
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                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__133"> Nina Baring</persName>
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            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__133">Korrespondenz mit  Nina Baring</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__133" target="L11022.xml">Brief von Paul Tillich an Nina Baring vom 25. November 1946</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__133" target="L11129.xml">Rundbrief von Paul Tillich vom 19. April 1948</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11093.xml">Brief von Hans Christoph von Hase an Paul Tillich vom 8. Juli 1947</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11527.xml">Brief von Paul Tillich an Margot Hahl vom 31. Juli 1947</ref></correspContext></correspDesc>
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                <language ident="deu">Deutsch</language>
            </langUsage>
        <creation><date type="sort" when="1947-07-29"/></creation></profileDesc>
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            <change when="2026-05-04" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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                <opener><dateline><date when="1947-07-29">July 29,
                        1947</date></dateline><salute>Liebe <rs ref="#tillich_person_id__133" type="person">Nina</rs>:</salute>
                </opener>
                <p>Alle Deine Briefe sind
                    angekommen,<!-- <note type="ea">Liegen nicht vor?</note> --> habe herzlichen
                    Dank, auch für die Berichte die Du eingelegt hast. Alles ist brennend
                    interessant für mich. Ich freue mich, dass Dir das Care Paket so viel Freude
                    gemacht hat. Könnte ich doch mehr tun! Alles Persönliche und meine Probleme in
                    Bezug auf die Lage wirst Du aus beiliegendem <rs ref="#L11086" type="letter">Rundbrief</rs> ersehen. Ich bin selbst in meinen Ferien so überlastet mit
                    Korrespondenz und anderen Dingen, dass ich einfach nicht mehr schreiben kann und
                        <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> geht es noch
                    schlimmer. Der <q>menschliche</q> Brief gehört zu einer bestimmten Zeitperiode
                    die längst vorbei ist. Wir können uns nur noch Mitteilungen machen, persönliche
                    oder sachliche. Mich interessiert sehr Deine veränderte Stellung zum
                    Autoritätsprinzip und ich wünschte, ich könnte mehr darüber hören.</p>
                <closer><salute>In alter Freundschaft,</salute><signed><hi rend="hand"><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paulus</rs></hi><lb/><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paulus</rs>.</signed>
                </closer>
            </div>
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                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__133">
                  <persName>Baring, Nina</persName>
                  <occupation>Dozentin, Lehrerin, Fürsorgerin</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/116057122</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Nina Baring (1899–1972) war eine deutsche Übersetzerin, Dozentin und Fürsorgerin. Sie studierte Philosophie und hörte dabei unter anderem Heidegger sowie, in Dresden, Paul Tillich. Beruflich war sie in der Fürsorge tätig und unterrichtete an mehreren Volkshochschulen. 1936 erschien ihre Arbeit über Wilhelm Diltheys Geschichtsphilosophie. In den 1930er Jahren trat sie zum Katholizismus über; zu ihren Kontakten zählte Edith Stein. Nach dem Zweiten Weltkrieg übertrug sie zeitweilig englischsprachige Schriften Tillichs ins Deutsche.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><list xml:id="mentioned_letters"><head>erwähnte Briefe</head><item xml:id="L11086">Rundbrief von Paul Tillichvon Juni 1947</item></list></back></text>
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