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                <title>Brief von Hans Christoph von Hase an Paul Tillich vom 8. Juli 1947</title>
                <author ref="#tillich_person_id__819">Hans Christoph von Hase</author>
                <respStmt>
                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
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                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933–1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
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                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                        <street>Schenkenstraße 8–10</street>
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                            <settlement>Wien</settlement>
                            <country>Österreich</country>
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                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
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                    <msIdentifier>
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                        <settlement ref="#tillich_place_id__37">Berlin</settlement>
                        <institution>Diakonie</institution>
                        <repository>Archiv für Diakonie und Entwicklung</repository>
                        <collection>HCH – Hans Christoph von Hase</collection>
                        <idno>ADE, HCH 788</idno>
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                        <p>Brief, maschinenschriftlich; Unterschrift eigenhändig; adressiert:
                                <q>Herrn Professor D.Dr. TILLICH, Union Theological Seminary,
                                Broadway 122nd Street, <hi rend="g">New York</hi> City, New
                                York.</q></p>
                    </physDesc>
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                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933–1951.</p>
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            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
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                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__819">Hans Christoph von Hase</persName>
                    <placeName ref="#tillich_place_id__279">Marburg an der Lahn</placeName>
                    <date when="1947-07-08">08.07.1947</date>
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                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
                    <placeName ref="#tillich_place_id__319">New York</placeName>
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            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__819">Korrespondenz mit Hans Christoph von Hase</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11091.xml">Brief von Kurt von Fritz an Paul Tillichvom 19. Juni 1947</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11096.xml">Brief von Paul Tillich an Nina Baring vom 29. Juli 1947</ref></correspContext></correspDesc>
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                <language ident="deu">Deutsch</language>
            </langUsage>
        <creation><date type="sort" when="1947-07-08"/></creation></profileDesc>
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            <change when="2026-05-02" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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    <text type="letter">
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                <opener><rs ref="#tillich_person_id__819" type="person">Pfarrer lic. Hans Christoph
                        von Hase</rs>. <dateline><rs ref="#tillich_place_id__279" type="place">Marburg-Lahn</rs>, <date when="1947-07-08">8.7.47</date><lb/>Marbacherweg 10.</dateline><salute>Sehr verehrter lieber
                            <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Herr
                        Professor</rs>!</salute>
                </opener>
                <p>Es tut mir leid, dass wir seit unserm Abschied 1934 in <rs ref="#tillich_place_id__279" type="place">New York</rs> so ganz die Fühlung
                    verloren haben. Sie wissen ja selbst, wie es seither bei uns zugegangen ist und
                    dass wir in jenen Jahren des kirchlichen Strassenkampfes wenig dazu kamen, die
                    Fühlung nach draussen aufrechtzuerhalten und aus naheliegenden Gründen auch
                    nicht wagen konnten, wirklich das zu schreiben, was wir gern berichtet hätten.
                    Ich habe aber doch indirekt manches von Ihnen gehört und freue mich von Herzen,
                    dass Sie, der Sie damals noch ein wenig fremd in Union waren, inzwischen so
                    festen Fuss gefasst und so grossen Einfluss auf die amerikanische theologische
                    Jugend gewonnen haben. Hoffentlich ist Ihrer Familie inzwischen Union Seminary
                    auch eine rechte Heimat geworden. Es wäre mir eine grosse Freude, wenn ich Sie
                    gelegentlich eines Deutschlandbesuches einmal wiedersehen und von Ihnen hören
                    könnte, wie sich das Seminary inzwischen entwickelt hat und was Sie in der
                    Zwischenzeit erlebt haben.</p>
                <p>Den unmittelbaren Anlass zu diesem Brief gibt mir eine Sorge, die mir schon lange
                    auf dem Herzen liegt. Es handelt sich um <rs ref="#tillich_person_id__5014" type="person">Professor Dr. Rudolf <hi rend="g">Richter</hi></rs>, <rs ref="#tillich_place_id__1491" type="place">Frankfurt a.
                        Main-Eschersheim</rs>, Kesslerstr. 9, unsern wohl grössten derzeitigen
                        <sic>Paläonthologen</sic>. Ich lernte diesen ungewöhnlichen Mann kennen, als
                    wir zusammen in <rs ref="#tillich_place_id__1272" type="place">Rumänien</rs>
                    zwei Jahre von den Russen interniert worden. Es war keiner in unserm Lager,
                    dessen Persönlichkeit so verehrungswürdig gewesen wäre und der eine so
                    vorbildlich bescheidene, charakterliche Haltung gezeigt hätte wie er. Obwohl er
                    im <sic>Lander</sic> keinerlei helfende Freunde hatte, lehnte er jede besondere
                    Hilfe und Zuwendung ab aus lauter persönlicher Anspruchslosigkeit und
                    Bescheidenheit. Die Russen wollten ihn gern als Forscher nach <rs ref="#tillich_place_id__376" type="place">Russland</rs> verpflichten, nahmen
                    aber davon Abstand wohl auf Grund einer Intervention amerikanischer Freunde, die
                    ihn besonders hoch schätzten. Er hat in <rs ref="#tillich_place_id__684" type="place">Amerika</rs> ein aussergewöhnliches Ansehen, war zum
                    Präsidenten des Internationalen Geologenkongresses gewählt worden und hat sehr
                    viele wissenschaftliche Freunde in seinem Fach, die sich jetzt auch sehr bemüht
                    haben, ihm zu seiner politischen Entlassung zu verhelfen. Als Präsident der
                    Senckenberggesellschaft musste er 1937 in die Partei eintreten, weil er nur so
                    die Gesellschaft dem nazistischen Einfluss entziehen konnte, und er hat unter
                    grösstem Risiko den jüdischen Mitgliedern der Gesellschaft geholfen, die ihn nun
                    durch ihre Fürsprache völlig entlastet haben. Da er aber ein weltfremder
                    Gelehrter und ein so unerhört bescheidener und taktvoller Mann ist, hat er sich
                    bisher nicht entschliessen können, einen seiner vielen Freunde um eine
                    Lebensmittelhilfe zu bitten. Ich weiss, wie sehr er und <rs ref="#tillich_person_id__5014" type="person">seine Frau</rs>, die sich auch
                    ganz der Wissenschaft widmet, hungern müssen und wie bitter es für ihn ist, dass
                    er mit seinen 65 Jahren seine Kraft nicht voll<pb n="2"/> einsetzen kann, um
                    sein Lebenswerk zu vollenden, von dem für die Wissenschaft so viel abhängt. Nun
                    hatte er meinen dringenden Rat, sich an seine wissenschaftlichen Freunde um
                    Hilfe zu wenden, immer wieder abgelehnt, wie Sie aus seinem letzten beigefügten
                    Brief sehen.<!-- <note type="ea">Liegt nicht vor.</note> --> Seine Freunde
                    setzten aber offenbar voraus, dass ihm bereits geholfen wird. Ich habe ihm schon
                    einmal trotz seines Widerstrebens aus den Spenden eines Hilfswerks etwas
                    geholfen, kann aber eine grössere Zuwendung für einen Mann schlecht
                    verantworten, dem zu helfen gewiss Dutzende von Kollegen gern bereit wären. Darf
                    ich mich deshalb mit der Bitte an Sie wenden, dem Präsidenten oder einem andern
                    Mitglied der Paläontological Society oder vielleicht dem Direktor des Museum of
                    Natural History einen Wink zu geben, dass, wenn irgendwo, hier eine Hilfe mit
                    Lebensmitteln wirklich am Platze wäre. Ich kenne leider persönlich die Namen der
                    Herren nicht, und <rs ref="#tillich_person_id__5014" type="person">Prof.
                        Richter</rs> würde sie mir aus seiner Grundeinstellung heraus auch nicht
                    nennen, sodass ich Sie bitten möchte, diesen Dienst zu übernehmen.</p>
                <p>Seit ich im letzten Jahr wirklich durch eine Kette von Wundern aus der russischen
                    Gefangenschaft heimgekehrt bin, habe ich hier an der Universitätskirche in <rs ref="#tillich_place_id__279" type="place">Marburg</rs> ein neues Amt
                    gefunden, über das ich sehr froh bin, und vor einigen Wochen auch meine Familie
                    hierher gebracht. Inzwischen habe ich eine arbeitsreiche Zeit im Zentralbüro des
                    Hilfswerks der Evangelischen Kirchen hinter mir und bin mit mannigfachen
                    Aufträgen für die oekumenische Arbeit beschäftigt. Die Aufgaben hier sind so
                    gross, dass man viele Hände haben möchte und vor allem viel Zeit. Ich muss sehr
                    dankbar sein, dass mir durch meine alten Freunde von Union wenigstens die
                    Nahrungssorgen zum guten Teil abgenommen sind. Wir tun, was wir können, um über
                    die Pastorenkirche hinauszukommen und unsere Gemeinden zur lebendigen Mitarbeit
                    heranzuziehen, sodass möglichst viele ein Amt als wirkliche Mitarbeiter erhalten
                    und sich als Träger der mannigfachen Dienste Christi, die in der Gemeinde
                    Christi nötig sind, empfinden. Aber Sie wissen auch, dass wir da einen langen
                    Weg vor uns haben und darum beten müssen, dass uns dazu noch eine Gnadenfrist
                    geschenkt wird, bis unsere Gemeinden für eine Feuerprobe gerüstet sind. Das
                    Kriegsgeschrei im Osten und Westen, die starken Einziehungen ehemaliger
                    deutscher Soldaten und Offiziere in die russische Wehrmacht und dergleichen mehr
                    bekümmert uns zurzeit wenig oder besser gesagt, wir wollen uns davon nicht
                    bekümmern lassen, da wir nach dem gegenwärtigen Stand der militärischen Kräfte
                    durchaus damit rechnen müssten, dass der Rest des Kontinents von den Russen
                    überrannt wird, wenn auch vielleicht nicht auf immer. Ob es sich danach noch
                    lohnen wird, <rs ref="#tillich_place_id__736" type="place">Europa</rs> zu
                    retten, ist freilich zweifelhaft, und es wäre gut, wenn die Grossmächte des
                    Westens sich dessen bewusst wären. Man erlebt es hier im täglichen kirchlichen
                    und politischen Leben immer wieder, dass es doch nur eine kleine Schicht von
                    Menschen ist, die den Willen und die Fähigkeit zum Aufbau einer echten
                    Demokratie hat, und es ist nur allzu sicher, dass diese Schicht durch eine
                    Flutwelle aus dem Osten total ausgewischt werden würde. Wer soll danach aus
                    einem Haufen erschütterter Massenmenschen, die nur noch parieren können, eine
                    organische Gemeinschaft wieder aufbauen?</p>
                <p>Unser altes <rs ref="#tillich_place_id__279" type="place">Marburg</rs> sieht
                    äusserlich und leider auch innerlich noch genau so aus wie vor 20 Jahren. Die
                    unzerstörte Stadt ist wie eine stille Insel zwischen den vielen Ruinen, und es
                    herrscht ein reges geistiges Leben. Aber mir scheint, dass die wilde Flut der
                    Diskussionen, Vorträge und Zeitschriftenaufsätze doch mehr einen Akt der
                    Entspannung als den Beginn eines wirklichen Neuaufbaues darstellt. Die Theologie
                    scheint mir wenigstens an anderen Hochschulen doch wesentlich weiter zu sein und
                    sich mehr darauf einzustellen, wie denn eine lebendige Kirche nach handfesten
                    urschriftlichen Grundsätzen aufgebaut werden sollte. Die Studenten selbst machen
                    einen durchaus erfreulichen Eindruck, aber es fehlt ihnen eine wirklich
                    geistliche Führung, wie sie sich ja in der Kirche selbst auch nur sehr
                    schrittweise entwickelt.</p>
                <closer><salute>Grüssen Sie, bitte, <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Ihre Gattin</rs> und <rs ref="#tillich_person_id__570" type="person">Ihre Tochter</rs> herzlichst ebenso wie die Professoren, bei denen ich
                        1934 hören durfte. Mit herzlichen Grüssen bin ich</salute><signed>Ihr
                        ergebener <hi rend="hand"><rs ref="#tillich_person_id__819" type="person">v.
                                H</rs></hi></signed>
                </closer>
            </div>
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                  <placeName>Rumänien</placeName>
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               </listPlace><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__5014">
                  <persName>Richter, Rudolf</persName>
                  <occupation>Deutscher Paläontologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118818066</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__819">
                  <persName>Hase, Hans-Christoph von</persName>
                  <occupation>Deutscher Pfarrer</occupation>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__570">
                  <persName>Farris, Erdmuthe</persName>
                  <birth>
                     <date>1926-02-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__126">Dresden</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>2016-03-26</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168750431</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Erdmuthe Farris (17. Februar 1926 – 26. März 2016), geborene Tillich, war die Tochter des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Ihr familiärer Rufname lautete Mutie.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson></back></text>
</TEI>