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                <title>Brief von Paul Tillich an Ludwig Bendixvom 26. März 1947</title>
                <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
                <respStmt>
                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933–1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>
                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                        <street>Schenkenstraße 8–10</street>
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                            <settlement>Wien</settlement>
                            <country>Österreich</country>
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                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative
                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
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                <msDesc type="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <country>USA</country>
                        <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                        <institution>Harvard University</institution>
                        <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                        <collection>Tillich, Paul, 1886–1965. Papers, 1894–1974.</collection>
                        <idno>bMS 649/124 ()</idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Brief, maschinenschriftlich</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
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            <projectDesc>
                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933–1951.</p>
            </projectDesc>
            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
        </encodingDesc>
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                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
                    <date when="1947-03-26">26.03.1947</date>
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                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__178">Ludwig Bendix</persName>
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            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__178">Korrespondenz mit Ludwig Bendix</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__178" target="L11056.xml">Brief von Ludwig Bendix an Paul Tillichvom 17. März 1947</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11062.xml">Brief von Edith Simon an Paul Tillichvom 23. März 1947</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11067.xml">Brief von John D. Barrett an Paul Tillichvom 3. April 1947</ref></correspContext></correspDesc>
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                <language ident="deu">Deutsch</language>
            </langUsage>
        <creation><date type="sort" when="1947-03-26"/></creation></profileDesc>
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            <change when="2026-04-18" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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    <text type="letter">
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                <opener>
                    <dateline><date when="1947-03-26">March 26, 1947</date></dateline><salute>Lieber
                            <rs ref="#tillich_person_id__178" type="person">Herr
                        Bendix</rs>:</salute>
                </opener>
                <p>Meine herzlichen Glückwünsche zu Ihrer Ankunft in den <rs ref="#tillich_place_id__684" type="place">Verinigten Staaten</rs>. So schwer
                    auch die Übersiedlung gewesen sein mag, Sie kommen doch in den einzigen Hafen,
                    den es zur Zeit in der Welt noch gibt. Wie lange weiss man nicht, aber zunächst
                    ist die Hauptsache, dass Sie hier sind. Selbstverständlich würde ich mich sehr
                    freuen, Sie wiederzusehen und es sollte nicht einmal zu lange herausgeschoben
                    werden, da ich im Mai vermutlich für acht Monate verschwinden werde (sabbatical
                    semester plus Sommer Ferien).<!-- evtl. Absatz, aber nicht eingeschoben --> Sie
                    sollten aber unter keinen Umständen nach <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York</rs> kommen, ohne vorher angerufen zu haben oder durch
                        <rs type="person" ref="#tillich_person_id__4929">Ihre Tochter</rs>, falls
                    sie noch in <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York</rs> ist,
                    eine Verabredung mit mir gemacht zu haben. Ich bin immer am besten zwischen 12
                    und 12,30 Uhr in meinem Office zu erreichen (MO nument
                        2-7100)<supplied>.</supplied> In den Osterferien von Mittwoch bis Montag
                    nach Ostern bin ich nicht in <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New
                        York</rs>.</p>
                <p>Es wird Ihnen sicher schwer fallen, sich an das hiesige Klima zu gewöhnen und
                    besonders nach dem ungeheuren Wechsel von dem sonnigen <rs ref="#tillich_place_id__582" type="place">Palestina</rs> – – und dies ist
                    der einzige Rat, den ich Ihnen im Moment geben kann: Sie sollten mit jeder, auch
                    kleinsten Erkältung überaus vorsichtig sein. Über Ihre Manuskripte und all die
                    andern Dinge müssen wir mündlich sprechen. Ich warte auf Ihre Mitteilung oder
                    auf Ihren oder <rs type="person" ref="#tillich_person_id__4929">Ihrer
                        Tochter</rs> Anruf und freue mich auf das Wiedersehen nach so vielen
                    Jahren.</p>
                <closer>
                    <salute>Herzliche Grüße Ihnen und <rs ref="#tillich_person_id__4928" type="person">Ihrer Frau</rs><lb/>Ihr,</salute>
                    <signed><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Prof. Paul
                        Tillich</rs></signed>
                </closer>

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    <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__4928">
                  <persName>Bendix, Else</persName>
                  <occupation>Schauspielerin</occupation>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__4929">
                  <persName>Bendix, Dorothy</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__178">
                  <persName>Bendix, Ludwig</persName>
                  <occupation>Jurist</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118702033</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Ludwig Bendix (28. Juni 1877 – 3. Januar 1954) wirkte als Jurist, Finanzberater und Nationalökonom in Deutschland. Nach juristischem Studium war er ab 1907 als Rechtsanwalt und ab 1923 zusätzlich als Notar in Berlin tätig und gehörte zu den Mitbegründern der Zeitschrift Die Justiz. Schon 1933 wurde er als Jude von der Anwaltsliste gestrichen und verlor sein Notariat. Es folgten mehrere Phasen der sogenannten Schutzhaft, die ihn von 1935 bis 1937 über das KZ Lichtenburg ins KZ Dachau führten. Unter der Auflage, Deutschland zu verlassen, kam er 1937 frei und übersiedelte nach Palästina, wobei seine umfangreiche juristische Bibliothek verschleudert wurde. Nach zehn Jahren wanderte er 1947 in die USA aus, wo er 1954 starb. Sein Sohn Reinhard Bendix wurde dort als Soziologe bekannt.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__684">
                  <placeName>Vereinigte Staaten von Amerika</placeName>
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                  <placeName>Palästina</placeName>
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