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                <title>Brief von Ludwig Bendix an Paul Tillichvom 17. März 1947</title>
                <author ref="#tillich_person_id__178">Ludwig Bendix</author>
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                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
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                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933–1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>
                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                        <street>Schenkenstraße 8–10</street>
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                            <settlement>Wien</settlement>
                            <country>Österreich</country>
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                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
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            </publicationStmt>
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                <msDesc type="manuscript">
                    <msIdentifier>
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                        <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                        <institution>Harvard University</institution>
                        <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                        <collection>Tillich, Paul, 1886–1965. Papers, 1894–1974.</collection>
                        <idno>bMS 649/124 ()</idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Brief, maschinenschriftlich; Unterschrift eigenhändig; Briefkopf: <q>DR.
                                JUR. LUDWIG BENDIX</q></p>
                    </physDesc>
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            <projectDesc>
                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933–1951.</p>
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            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
        </encodingDesc>
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                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__178">Ludwig Bendix</persName>
                    <placeName ref="#tillich_place_id__773">Newark, NJ</placeName>
                    <date when="1947-03-17">17.03.1947</date>
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                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
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            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__178">Korrespondenz mit Ludwig Bendix</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__178" target="L11064.xml">Brief von Paul Tillich an Ludwig Bendixvom 26. März 1947</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11536.xml">Brief von Harald Poelchau an Paul Tillichvom 16. März 1947</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11057.xml">Brief von Karl Mahr an Paul Tillichvom 17. März 1947</ref></correspContext></correspDesc>
            <langUsage>
                <language ident="deu">Deutsch</language>
            </langUsage>
        <creation><date type="sort" when="1947-03-17"/></creation></profileDesc>
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            <change when="2026-04-18" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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    <text type="letter">
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                <opener>
                    <dateline>26 Osborne Terrace den <date when="1947-03-17">17.3.47</date>.<lb/>
                        <rs ref="#tillich_place_id__773" type="place">NEWARC</rs>, <rs ref="#tillich_place_id__867" type="place">N. J.</rs> Tel: BI
                        2-9179</dateline><salute>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Herr TILLICH</rs>,</salute>
                </opener>
                <p>nachdem meine Frau und ich kürzlich hier eingewandert sind, und wir wieder
                    beginnen, etwas zu Kräften zu kommen, soll es mir und hoffentlich auch Ihnen
                    eine Freude sein, Ihnen unsere Anwesenheit und Adress<supplied>e</supplied> zu
                        <q>nostrifizieren</q>.<!--<note type="ea">Der vorliegende Brief ist am rechten
                        Rand leicht abgeschnitten, wodurch in einigen Zeilen je das letzte Zeichen
                        nicht mehr lesbar ist.</note>--></p>
                <p>Sie können sich denken, daß wir noch eine ganze Weile unter den Nachwirkungen
                    dieser zweiten Umsiedelung mit ihren Aufregungen und Schlaflosigkeiten in
                    unserem Alter von bald 70 und <rs ref="#tillich_person_id__4928" type="person">meine Frau</rs> als Sechzigerin leiden, und deshalb eine Reise in Ihr <add place="superlinerar">uns</add> unbekanntes Land New York noch nicht wagen
                    können, um so weniger, als wir die englische Sprache nicht beherrschen. Immerhin
                    möchte ich gerne wissen, zu welchen Tag<add place="superlinear"><hi rend="hand">es</hi></add>zeiten, und wo Sie Sprechstund oder so etwas Ähnliches für
                    uns haben.</p>
                <p>Wie ich in <rs ref="#tillich_place_id__1446" type="place">Tel Aviv</rs> ein
                    bescheidener hebräischer Schriftsteller ohne Kenntnis der hebräischen Sprache
                    war, so möchte ich hier ein englische<add place="superlinear"><hi rend="hand">r</hi></add> Schriftsteller ohne Beherrschung der englischen Sprache
                    werden. Ich weiß, daß das nicht so leicht ist und wäre Ihnen doppelt dankbar,
                    wenn Sie es sich einmal durch den Kopf gehen ließen, was ich hier mit meinen
                    vielen deutschen Manuskripten anfangen kann. Das Lesen englischer Texte macht
                    mir übrigens keine Schwierigkeiten.</p>
                <closer>
                    <salute>In alter guter <supplied>G</supplied>esinnung<lb/>grüßen Sie</salute>
                    <signed><rs ref="#tillich_person_id__178" type="person">BENDIX</rs> und <rs ref="#tillich_person_id__4928" type="person">Frau</rs><lb/>
                        <hi rend="hand"><rs ref="#tillich_person_id__178" type="person">Bendix</rs></hi></signed>
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    <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__4928">
                  <persName>Bendix, Else</persName>
                  <occupation>Schauspielerin</occupation>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
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                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
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                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__178">
                  <persName>Bendix, Ludwig</persName>
                  <occupation>Jurist</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118702033</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Ludwig Bendix (28. Juni 1877 – 3. Januar 1954) wirkte als Jurist, Finanzberater und Nationalökonom in Deutschland. Nach juristischem Studium war er ab 1907 als Rechtsanwalt und ab 1923 zusätzlich als Notar in Berlin tätig und gehörte zu den Mitbegründern der Zeitschrift Die Justiz. Schon 1933 wurde er als Jude von der Anwaltsliste gestrichen und verlor sein Notariat. Es folgten mehrere Phasen der sogenannten Schutzhaft, die ihn von 1935 bis 1937 über das KZ Lichtenburg ins KZ Dachau führten. Unter der Auflage, Deutschland zu verlassen, kam er 1937 frei und übersiedelte nach Palästina, wobei seine umfangreiche juristische Bibliothek verschleudert wurde. Nach zehn Jahren wanderte er 1947 in die USA aus, wo er 1954 starb. Sein Sohn Reinhard Bendix wurde dort als Soziologe bekannt.</p>
                  </note>
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                  <placeName>Newark (NJ)</placeName>
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