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                <title>Rundbrief von Paul Tillich mit Zusatz an Dolf Sternbergervom 20. Februar 1947</title>
                <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
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                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
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                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933–1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
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                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
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                        <institution>Deutsches Literaturarchiv Marbach</institution>
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                        <collection>Nachlass, Handschriftensammlung. A: Sternberger,
                            Dolf.</collection>
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                        <p>Brief, als Abschrift überliefert.</p>
                    </physDesc>
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                        <listBibl>
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                                <monogr>
                                    <author>Alf Christophersen</author>
                                    <author>Friedrich Wilhelm Graf</author>
                                    <title><q>Scherben ihrer Bilder, verlorne Klänge ihrer Stimmen
                                            ...</q>. Die Korrespondenz zwischen Paul Tillich und
                                        Dolf Sternberger</title>
                                    <imprint>
                                        <pubPlace ref="#tillich_place_id__37">Berlin/</pubPlace>
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                                        <publisher>De Gruyter</publisher>
                                        <date when="2009">2009</date>
                                        <biblScope>75–111; hier 94–96</biblScope>
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                                </monogr>
                                <series><editor>Mark D. Chapman, Theodore M. Vial, Jr. und Friedrich
                                        Wilhelm Graf (Hg.)</editor>
                                    <title> Journal for the History of Modern Theology / Zeitschrift
                                        für Neuere Theologiegeschichte </title>
                                    <biblScope>Bd. 16 (1)</biblScope>
                                </series>
                            </biblStruct>
                        </listBibl>
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                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
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            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
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                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
                    <placeName ref="#tillich_place_id__319">New York</placeName>
                    <date when="1947-02-20">20.02.1947</date>
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                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1857">Dolf Sternberger</persName>
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            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1857">Korrespondenz mit Dolf Sternberger</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1857" target="L10900.xml">Brief von Dolf Sternberger an Paul Tillich vom 08. Januar 1946</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1857" target="L11142.xml">Brief von Paul Tillich an Dolf Sternbergervom 29. Mai 1948</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11046.xml">Brief von Arnold Metzger an Paul Tillich vom 15. Februar 1947</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11048.xml">Brief von Paul Tillich an Kurt von Fritzvom 22. Februar 1947</ref></correspContext></correspDesc>
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                <language ident="de">Deutsch</language>
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            <change when="2026-04-17" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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                <opener>
                    <dateline><hi rend="hand">99 Claremont-Avenue<lb/><date when="1947-02-20">20.2.47</date>
                            <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York</rs> 27, <rs ref="#tillich_place_id__865" type="place">N. Y.</rs></hi></dateline>
                    <salute><hi rend="hand">Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1857" type="person">Dolf Sternberger</rs>!</hi></salute>
                </opener>
                <p>Nachdem ich weiß, daß manche von Euch meinen <rs ref="#L11015" type="letter">Rundbrief über unser Ergehen in den letzten Jahren</rs> erhalten haben,
                    möchte ich, unter dem Eindruck des Jahresendes, versuchen, einiges über meine
                    Gedanken niederzuschreiben und Euch zu senden.</p>
                <p>Der tiefste Eindruck, den wir alle in den letzten Monaten hier erhalten haben,
                    ist die Wiedereröffnung <rs ref="#tillich_place_id__736" type="place">Europas</rs> und die Wirklichkeit, die dadurch für uns sichtbar geworden
                    ist. Es ist eine Wirklichkeit, die im Persönlichen oft gespensterhaft aussieht,
                    weil sie uns in Perioden des Lebens zurückwirft, die alle Realität für uns
                    verloren hatten. Entweder hatten wir sie, bis auf gelegentliche wehmütige
                    Erinnerungen, verdrängt, als wir auswanderten (sonst hätten wir die Auswanderung
                    nicht überstanden). Oder wir hatten die Verbindung mit fast allen verloren, die
                    jene Zeiten für uns repräsentierten. Nun sind sie wieder da, und es ist
                    psychologisch oft wie eine schwere, unterminierende Analyse, die wir
                    durchmachen. Daher die zögernden Antworten von hier, die Angst, ins Leere zu
                    reden, das Fehlen der Worte zu dem, was von drüben kommt. (Und diejenigen, denen
                    die Worte leicht wurden, haben erfahren müssen, daß kein Widerhall kam oder daß
                    sie abgelehnt wurden.) Ich bin langsam in allen Reaktionen, und es dauerte 1 ½
                    Jahre, ehe ich fühlte, daß sich irgend etwas Sagbares in mir entwickelt hat; und
                    auch jetzt rede ich nur mit Furcht und Zittern. Dies Gefühl wurde verstärkt
                    durch zwei Briefe.<note type="ea">Liegen nicht vor.</note> Der eine von ihnen
                    berichtet von dem Eindruck, den mein Beitrag zu dem Buch <rs ref="#tillich__ZATSNTWD" type="work"><q>The Christian Answer</q></rs>,<note type="ea">Gemeint ist der Artikel: <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Tillich, Paul</rs>: <q>The World Situation</q>. Auch
                        enthalten in: <rs ref="#tillich__DZNKRWUT" type="work">Main Works/Hauptwerke
                            II</rs>, 165–194.</note> der in Deutsch in der <q>Auslese</q> erschienen
                        ist,<note type="ea">
                        <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Tillich, Paul</rs>: <q><rs ref="#tillich__ZR5SRAXS" type="work">Christentum, Wirtschaft und
                                Demokratie</rs></q>, in: Neue Auslese aus dem Schrifttum der
                        Gegenwart, 1 (7), 2–6.</note> auf eine Leserin gemacht hat: Ein Abgrund
                    trenne uns, obgleich alles, was ich dort gesagt habe, richtig sei. Ich glaube,
                    so ist es. Der andere Brief reagiert heftig gegen die Art, wie manche Emigranten
                    ihr Hierbleibenwollen begründen. Anstatt klar zu sagen, daß sie Amerikaner
                    geworden sind und es bleiben wollen, sie und ihre Familie, machen sie teils eine
                    Metaphysik daraus, teils suchen sie in sentimentaler Weise nach Kompromissen.
                    Ich stimme mit dem Schreiber auch dieses Briefes überein. Um so schwerer wird es
                    dann freilich, selbst zu schreiben oder gar Entscheidungen zu treffen.</p>
                <p><rs ref="#tillich_place_id__736" type="place">Europa</rs> sieht von hier aus wie
                    der Titel eines Buches, das ich zu Weihnachten bekommen habe:
                        <q>Kaputt</q>.<note type="ea">Vermutlich: <rs ref="#tillich_person_id__3393" type="person">Malaparte, Curzio</rs>: <rs ref="#tillich__7DW7A8JT" type="work">Kaputt</rs>.</note> Es ist so Ungeheures, Grauenvolles,
                    Satanisches geschehen, das Gesicht des geliebten Erdteils und aller seiner Teile
                    hat sich so geändert, daß meine Vorstellungskraft einfach nicht mehr
                    zurückfindet. Ich habe auch nicht bemerkt, daß das bei denen anders ist, die
                    drüben waren und das gleiche Entsetzen von dort mitbrachten, das unsre durch
                    1000 Berichte genährte Einbildungskraft ständig in uns hervorruft. Es ist nicht
                    etwas Bestimmtes, der Hunger, die Armut, die Ruinen, die Ideen, die Blutschuld,
                    das Dunkel der Zukunft. Es ist etwas von alledem. Und dies Entsetzen verläßt uns
                    seit Kriegsende nicht. Es wird gemildert durch die tapferen und oft sogar
                    humoristischen Briefe, die wir erhalten, durch die Berichte über ein
                    erstaunliches reiches geistiges Leben, durch Artikel, Manuskripte und Briefe,
                    die von einer Tiefe des Erlebens zeugen, deren sich niemand hier rühmen kann.
                    Aber auf dem Grunde von all dem fühlen wir eine Verzweiflung, die ansteckend
                    wirkt, weil wir uns ja nicht völlig von der Gemeinsamkeit der Schuld und des
                    Unglücks loslösen können. Ich weiß, daß viele von Euch die Situation religiös
                    bewältigt haben, oft in Formen, die <hi rend="u">uns</hi> nicht nur als ein
                    Gewinn, sondern auch als ein Verlust erscheinen lassen (z. B. Orthodoxie oder
                    rein jenseitige End-Erwartungen.<pb n="2"/></p>
                <p>Und doch ist diese <q>vertikale</q> Linie heute vielleicht die einzige, in der
                    die wenigen, die nicht bitter oder stumpf geworden sind, einen Lebenssinn finden
                    können. Aber bedeutet das nicht den Verzicht auf jede Gestaltung, das einfache
                    Waltenlassen der Zwangsläufigkeiten, die aus dem gegenwärtigen Moment das
                    Gegenteil eines Kairos machen? Wir hören hier, dass Menschen, die all dies sehen
                    heute, wie vor 25 Jahren, sich als Fremdlinge fühlen und dass, wie vor 25 Jahren
                    schon wieder die gleichen Kräfte am Werk sind, die das Unheil heraufbeschworen
                    haben. Wir wissen wie viel dazu jene welthistorischen Zwangsläufigkeiten
                    beitragen, gegen die zu kämpfen sinnlos erscheint. Und doch kann das nicht die
                    letzte Antwort sein, nicht einmal jetzt.</p>
                <p>Was ich in diesem Briefe sagen will, ist nur, dass wir nach einer Antwort suchen,
                    nicht für Euch – das wäre arrogant und ist unmöglich – – aber für eine Begegnung
                    von Euch und uns, in der wir uns verstehen und einander etwas geben können.</p>
                <closer><signed>Ihr<lb/><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul
                            Tillich</rs></signed></closer>
                <postscript>
                    <p><hi rend="hand">Es war dies, und nicht böser Wille, dass ich auf Ihre Briefe
                            und die Zusendung der <q>Wandlung</q> erst jetzt antworte.<note type="ea">Vgl. dazu den <rs ref="#L10900" type="letter">Brief von
                                    Dolf Sternberger an Paul Tillich vom 8. Januar 1946</rs>.
                                <!--Weitere Briefe aus diesem Zeitraum liegen nicht vor.--></note>
                            Sie sehen aus diesem Brief, wo ich stehe, oder besser, dass ich nicht
                            weiss, wo zu stehen. Wir sind alle hier in einer psychologisch fast
                            unlösbaren Situation, einer Leere, von der ich manchmal sage, dass es
                            eine <q>heilige Leere</q> sein sollte. Antworten Sie bitte!</hi></p>
                </postscript>
            </div>
        </body>
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                  <placeName>Europa</placeName>
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               </listPlace><listBibl><biblStruct type="book" xml:id="tillich__ZATSNTWD" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/ZATSNTWD" n="Van Dusen (Hg.), The Christian Answer, 1946">
          <monogr>
            <title level="m">The Christian Answer</title>
            <editor>
              <forename>Henry P.</forename>
              <surname>Van Dusen</surname>
            </editor>
            <imprint>
              <pubPlace>New York</pubPlace>
              <publisher>Scribner</publisher>
              <date>1946</date>
            </imprint>
          </monogr>
        </biblStruct>
        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__DZNKRWUT" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/DZNKRWUT" n="Tillich, Vol 2/ Bd 2. Writings in the Philosophy of Culture/ Kulturphilosophische Sc..., 1990">
          <monogr>
            <title level="m">Vol 2/ Bd 2. Writings in the Philosophy of Culture/ Kulturphilosophische Schriften</title>
            <extent>6</extent>
            <author>
              <forename>Paul</forename>
              <surname>Tillich</surname>
            </author>
            <imprint>
              <pubPlace>Berlin/ New York</pubPlace>
              <biblScope unit="volume">2</biblScope>
              <publisher>De Gruyter</publisher>
              <date>1990</date>
            </imprint>
          </monogr>
          <series>
            <title level="s">Main Works/ Hauptwerke</title>
          </series>
        </biblStruct>
        <biblStruct type="journalArticle" xml:id="tillich__ZR5SRAXS" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/ZR5SRAXS" n="Tillich, Christentum Wirtschaft und Demokratie, 1946">
          <analytic>
            <title level="a">Christentum Wirtschaft und Demokratie</title>
            <author>
              <forename>Paul</forename>
              <surname>Tillich</surname>
            </author>
          </analytic>
          <monogr>
            <title level="j">Neue Auslese aus dem Schrifttum der Gegenwart.</title>
            <imprint>
              <biblScope unit="volume">1</biblScope>
              <biblScope unit="issue">7</biblScope>
              <biblScope unit="page">2–6</biblScope>
              <date>1946</date>
            </imprint>
          </monogr>
        </biblStruct>
        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__7DW7A8JT" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/7DW7A8JT" n="Malaparte, Kaputt, 1946">
          <monogr>
            <title level="m">Kaputt</title>
            <author>
              <forename>Curzio</forename>
              <surname>Malaparte</surname>
            </author>
            <imprint>
              <pubPlace>New York</pubPlace>
              <publisher>E. P. Dutton</publisher>
              <date>1946</date>
            </imprint>
          </monogr>
        </biblStruct>
        </listBibl><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__3393">
                  <persName>Malaparte, Curzio</persName>
                  <occupation>Italienischer Schriftsteller und Journalist</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118781383</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1857">
                  <persName>Sternberger, Dolf</persName>
                  <birth>
                     <date>1907-07-28</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__471">Wiesbaden</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1989-07-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__143">Frankfurt am Main</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Deutscher Politikwissenschaftler und Journalist</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118617931</idno>
               </person>
               </listPerson><list xml:id="mentioned_letters"><head>erwähnte Briefe</head><item xml:id="L11015">Rundbrief von Paul Tillich vom 12. Oktober 1946</item><item xml:id="L10900">Brief von Dolf Sternberger an Paul Tillich vom 08. Januar 1946</item></list></back></text>
</TEI>