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            <titleStmt>
                <title>Brief von Hugo Simons an Paul Tillich vom 3. Februar 1947</title>
                <author ref="#tillich_person_id__4916">Hugo Simons</author>
                <respStmt>
                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933–1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>
                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                        <street>Schenkenstraße 8–10</street>
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                        <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                            <settlement>Wien</settlement>
                            <country>Österreich</country>
                        </placeName>
                    </address>
                </publisher>
                <availability>
                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative
                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
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                <msDesc type="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <country>USA</country>
                        <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                        <institution>Harvard University</institution>
                        <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                        <collection>Tillich, Paul, 1886–1965. Papers, 1894–1974.</collection>
                        <idno>bMS 649/186 (31)</idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Brief, eigenhändig</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
            </sourceDesc>
        </fileDesc>
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            <projectDesc>
                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933–1951.</p>
            </projectDesc>
            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
        </encodingDesc>
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            <correspDesc>
                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__4916">Hugo Simons</persName>
                    <placeName ref="#tillich_place_id__1439">Laval, Québec</placeName>
                    <date when="1947-02-03">03.02.1947</date>
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                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
                </correspAction>
            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__4916">Korrespondenz mit Hugo Simons</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__4916" target="L11044.xml">Brief von Paul Tillich an Hugo Simonsvom 5. Februar 1947</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11041.xml">Rundbrief von Paul Tillich mit Zusatz an Peter Wolfgang Kleinvom 2. Februar 1947</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11043.xml">Brief von Josef Maier an Paul Tillich vom 5. Februar 1947</ref></correspContext></correspDesc>
            <langUsage>
                <language ident="deu">Deutsch</language>
            </langUsage>
        <creation><date type="sort" when="1947-02-03"/></creation></profileDesc>
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            <change when="2026-04-12" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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    </teiHeader>
    <text type="letter">
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                <opener>
                    <dateline>1085 Boul. St. Rose<lb/>St. Rose West: P. Q. <unclear>Co.</unclear>
                        <rs ref="#tillich_place_id__1439" type="place">Laval</rs><lb/>den <date when="1947-02-03">3.2.47</date>.</dateline><salute>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Herr Professor
                        Tillich</rs>,</salute>
                </opener>
                <p>wenn ich nicht so viel Arbeit hier vorgefunden hätte, hätte ich Ihnen längst
                    geschrieben, welche Freude es mir bereitet hat <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Ihre Frau</rs> und Sie nach so
                    vielen Jahren wieder zu sehen. Es war <del rend="s">r</del> nicht nur schön,
                    sondern wirklich aufregend – und bestimmt die Höhe meines kurzen Besuches.</p>
                <p>Inzwischen habe ich die <unclear>Fäden</unclear> aufgenommen,
                        <unclear>¿¿¿</unclear> ein Vortrag von Ihnen hier stattfinden zu lassen.
                    Sobald ich etwas greifbareres habe, werde ich es Sie wissen lassen.</p>
                <p>Natürlich habe ich auch ein Anliegen. Ich sprach mit Ihnen über <rs ref="#tillich_person_id__4917" type="person">Jan</rs> der Musik studiert.
                    Seine Fortschritte <unclear>¿¿¿</unclear> mir so, daß er bald nach <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York</rs> gehen muß, um
                    Stunden von einem wirklich guten Lehrer zu bekommen, den es hier nicht
                        <unclear>giebt</unclear>. Ich möchte nun sehr gerne von Ihnen wissen, ob Sie
                    irgend eine Möglichkeit sehen, ihm eine Unterkunft zu verschaffen. Er
                        <unclear>ist</unclear> ein Junge, der in jede anständige Umgebung
                    hineinpasst u. den jeder gerne hat. Ist da irgendeine Möglichkeit
                        <!-- n. t. w. -->im<pb n="2"/>
                    <q>International House</q>? Aber die Preise? Sind die erschwingbar? Oder könnte
                    er dort vielleicht irgend eine Arbeit übernehmen, um es sich zu verbilligen? Er
                    wird mit seiner Singerei nicht viel beschäftigt sein u. will wenn sich so etwas
                    finden läßt einen <q>half-on part time job</q> auf jeden Fall nehmen. Sehen Sie
                    irgend eine Chance für so etwas, vielleicht in Verbindung mit Ihrem Seminary? Er
                    arbeitet hier augenblicklich in einer modernen Bilder Gallerie mit dem Erfolg,
                    daß nach 14 Tagen der Inhaber ihm eine gute <unclear>¿¿¿</unclear>anstellung
                    anbot. Besonders gut wird er mit Menschen fertig. Aber das werden Sie ja am
                    Besten selbst sehen, wenn Sie mit ihm gesprochen haben. Ich weiß noch nicht <hi rend="u">wann</hi> er nach <rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New
                        York</rs> kommen wird. Ich nehme an, im nächsten Monat. Ich werde den Jungen
                    schrecklich vermissen! Aber er ist nun 21 u. muß einmal von Hause fort. Er hat
                    eine prächtige Stimme u. <hi rend="u">beste</hi> musikalische Qualitäten.</p>
                <p>Und was haben Sie wegen <rs ref="#tillich_place_id__122" type="place">Deutschland</rs> beschlossen? Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören –
                    Deutsch oder Englisch.</p>
                <closer>
                    <salute>Meine Frau läßt bestens grüßen.<lb/>Mit herzlichen Grüßen u.
                        Dank.</salute>
                    <signed>Ihr <hi rend="u"><rs ref="#tillich_person_id__4916" type="person">Hugo
                                Simons</rs></hi>.</signed>
                </closer>

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                  <placeName>Laval, Québec</placeName>
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                  <placeName>Deutschland</placeName>
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                  <placeName>New York City</placeName>
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                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__4916">
                  <persName>Simons, Hugo</persName>
                  <occupation>Rechtsanwalt</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1261904826</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__4917">
                  <persName>Simons, Jan Hugo</persName>
                  <occupation>Sänger und Gesangspädagoge</occupation>
               </person>
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