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            <titleStmt>
                <title>Rundbrief von Paul Tillich mit Zusatz an Peter Wolfgang Kleinvom 2. Februar 1947</title>
                <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
                <respStmt>
                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933–1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>
                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                        <street>Schenkenstraße 8–10</street>
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                        <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                            <settlement>Wien</settlement>
                            <country>Österreich</country>
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                    </address>
                </publisher>
                <availability>
                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative
                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
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                <msDesc type="manuscript">
                    <msIdentifier><!-- Nachlass Carl Heinz Ratschow --> </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Brief, maschinenschriftlich; Zusatz und Unterschrift eigenhändig</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
            </sourceDesc>
        </fileDesc>
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            <projectDesc>
                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
            </projectDesc>
            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
        </encodingDesc>
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            <correspDesc>
                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
                    <placeName ref="#tillich_place_id__319">New York</placeName>
                    <date when="1947-02-02">02.02.1947</date>
                </correspAction>
                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__2760">Peter Wolfgang Klein</persName>
                    <placeName ref="#tillich_place_id__37">Berlin-Staaken</placeName>
                </correspAction>
            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__2760">Korrespondenz mit Peter Wolfgang Klein</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11038.xml">Brief von Paul und Hannah Tillich an Julia Mannheim vom 22. Januar 1947</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11042.xml">Brief von Hugo Simons an Paul Tillich vom 3. Februar 1947</ref></correspContext></correspDesc>
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                <language ident="de">Deutsch</language>
            </langUsage>
        <creation><date type="sort" when="1947-02-02"/></creation></profileDesc>
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            <change when="2026-04-12" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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    </teiHeader>
    <text type="letter">
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            <div type="writingSession">
                <pb n="1"/>
                <opener><dateline><hi rend="hand">99 Claremont-<sic>Avenne</sic><lb/><rs ref="#tillich_place_id__319" type="place">New York</rs> 27, <rs ref="#tillich_place_id__865" type="place">N.
                            Y.</rs></hi></dateline><salute><hi rend="hand">Lieber <rs ref="#tillich_person_id__2760" type="person">Peter</rs>!</hi></salute></opener>
                <p>Nachdem ich weiß, daß manche von Euch meinen <rs ref="#L11015" type="letter">Rundbrief über unser Ergehen in den letzten Jahren</rs> erhalten haben,
                    möchte ich, unter dem Eindruck des Jahresendes, versuchen, einiges über meine
                    Gedanken niederzuschreiben und Euch zu senden.</p>
                <p>Der tiefste Eindruck, den wir alle in den letzten Monaten hier erhalten haben,
                    ist die Wiedereröffnung <rs ref="#tillich_place_id__736" type="place">Europas</rs> und die Wirklichkeit, die dadurch für uns sichtbar geworden
                    ist. Es ist eine Wirklichkeit, die im Persönlichen oft gespensterhaft aussieht,
                    weil sie uns in Perioden des Lebens zurückwirft, die alle Realität für uns
                    verloren hatten. Entweder hatten wir sie, bis auf gelegentliche wehmütige
                    Erinnerungen, verdrängt, als wir auswanderten (sonst hätten wir die Auswanderung
                    nicht überstanden). Oder wir hatten die Verbindung mit fast allen verloren, die
                    jene Zeiten für uns repräsentierten. Nun sind sie wieder da, und es ist
                    psychologisch oft wie eine schwere, unterminierende Analyse, die wir
                    durchmachen. Daher die zögernden Antworten von hier, die Angst, ins Leere zu
                    reden, das Fehlen der Worte zu dem, was von drüben kommt. (Und diejenigen, denen
                    die Worte leicht wurden, haben erfahren müssen, daß kein Widerhall kam oder daß
                    sie abgelehnt wurden.) Ich bin langsam in allen Reaktionen, und es dauerte 1 ½
                    Jahre, ehe ich fühlte, daß sich irgend etwas Sagbares in mir entwickelt hat; und
                    auch jetzt rede ich nur mit Furcht und Zittern. Dies Gefühl wurde verstärkt
                    durch zwei Briefe.<note type="ea">Liegen nicht vor.</note> Der eine von ihnen
                    berichtet von dem Eindruck, den mein Beitrag zu dem Buch <rs ref="#tillich__ZATSNTWD" type="work"><q>The Christian Answer</q></rs>,<note type="ea">Gemeint ist der Artikel: <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Tillich, Paul</rs>: <q>The World Situation</q>. Auch
                        enthalten in: <rs ref="#tillich__DZNKRWUT" type="work">Main Works/Hauptwerke
                            II</rs>, 165–194.</note> der in Deutsch in der <q>Auslese</q> erschienen
                        ist,<note type="ea">
                        <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Tillich, Paul</rs>: <q><rs ref="#tillich__ZR5SRAXS" type="work">Christentum, Wirtschaft und
                                Demokratie</rs></q>, in: Neue Auslese aus dem Schrifttum der
                        Gegenwart, 1 (7), 2–6.</note> auf eine Leserin gemacht hat: Ein Abgrund
                    trenne uns, obgleich alles, was ich dort gesagt habe, richtig sei. Ich glaube,
                    so ist es. Der andere Brief reagiert heftig gegen die Art, wie manche Emigranten
                    ihr Hierbleibenwollen begründen. Anstatt klar zu sagen, daß sie Amerikaner
                    geworden sind und es bleiben wollen, sie und ihre Familie, machen sie teils eine
                    Metaphysik daraus, teils suchen sie in sentimentaler Weise nach Kompromissen.
                    Ich stimme mit dem Schreiber auch dieses Briefes überein. Um so schwerer wird es
                    dann freilich, selbst zu schreiben oder gar Entscheidungen zu treffen.</p>
                <p><rs ref="#tillich_place_id__736" type="place">Europa</rs> sieht von hier aus wie
                    der Titel eines Buches, das ich zu Weihnachten bekommen habe:
                        <q>Kaputt</q>.<note type="ea">Vermutlich: <rs ref="#tillich_person_id__3393" type="person">Malaparte, Curzio</rs>: <rs ref="#tillich__7DW7A8JT" type="work">Kaputt</rs>.</note> Es ist so Ungeheures, Grauenvolles,
                    Satanisches geschehen, das Gesicht des geliebten Erdteils und aller seiner Teile
                    hat sich so geändert, daß meine Vorstellungskraft einfach nicht mehr
                    zurückfindet. Ich habe auch nicht bemerkt, daß das bei denen anders ist, die
                    drüben waren und das gleiche Entsetzen von dort mitbrachten, das unsre durch
                    1000 Berichte genährte Einbildungskraft ständig in uns hervorruft. Es ist nicht
                    etwas Bestimmtes, der Hunger, die Armut, die Ruinen, die Ideen, die Blutschuld,
                    das Dunkel der Zukunft. Es ist etwas von alledem. Und dies Entsetzen verläßt uns
                    seit Kriegsende nicht. Es wird gemildert durch die tapferen und oft sogar
                    humoristischen Briefe, die wir erhalten, durch die Berichte über ein
                    erstaunliches reiches geistiges Leben, durch Artikel, Manuskripte und Briefe,
                    die von einer Tiefe des Erlebens zeugen, deren sich niemand hier rühmen kann.
                    Aber auf dem Grunde von all dem fühlen wir eine Verzweiflung, die ansteckend
                    wirkt, weil wir uns ja nicht völlig von der Gemeinsamkeit der Schuld und des
                    Unglücks loslösen können. Ich weiß, daß viele von Euch die Situation religiös
                    bewältigt haben, oft in Formen, die <hi rend="u">uns</hi> nicht nur als ein
                    Gewinn, sondern auch als ein Verlust erscheinen lassen (z. B. Orthodoxie oder
                    rein jenseitige End-Erwartungen.<pb n="2"/></p>
                <p>Und doch ist diese <q>vertikale</q> Linie heute vielleicht die einzige, in der
                    die wenigen, die nicht bitter oder stumpf geworden sind, einen Lebenssinn finden
                    können. Aber bedeutet das nicht den Verzicht auf jede Gestaltung, das einfache
                    Waltenlassen der Zwangsläufigkeiten, die aus dem gegenwärtigen Moment das
                    Gegenteil eines Kairos machen? Wir hören hier, dass Menschen, die all dies sehen
                    heute, wie vor 25 Jahren, sich als Fremdlinge fühlen und dass, wie vor 25 Jahren
                    schon wieder die gleichen Kräfte am Werk sind, die das Unheil heraufbeschworen
                    haben. Wir wissen wie viel dazu jene welthistorischen Zwangsläufigkeiten
                    beitragen, gegen die zu kämpfen sinnlos erscheint. Und doch kann das nicht die
                    letzte Antwort sein, nicht einmal jetzt.</p>
                <p>Was ich in diesem Briefe sagen will, ist nur, dass wir nach einer Antwort suchen,
                    nicht für Euch – das wäre arrogant und ist unmöglich – – aber für eine Begegnung
                    von Euch und uns, in der wir uns verstehen und einander etwas geben können.</p>
                <closer><signed><hi rend="hand">Dein <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul Tillich</rs></hi><lb/><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul
                    Tillich</rs></signed></closer>
                <postscript>
                    <p><hi rend="hand">Dank für Deinen Brief<note type="ea">Liegt nicht vor.</note>
                            und alles was er ergänzend zu dem bringt, was ich schon von <rs ref="#tillich_person_id__1594" type="person">Maria</rs> gehört habe!
                            An <rs ref="#tillich_person_id__2020" type="person">Dox</rs> habe ich
                            gleich geschrieben. Ich habe inzwischen ein kleines Haus mit grossem
                            Grundstück nahe dem Meer gekauft und muss meine alten
                                <unclear>Umgrabetugenden</unclear> mehr als je in die Tat umsetzen.
                            Dass Du schon 47 Jahre alt bist! Antworte auf die Frage, die in diesem
                            Brief enthalten ist!</hi></p>
                </postscript>
            </div>
        </body>
    <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__2020">
                  <persName>Wegener, Carl Richard</persName>
                  <birth>
                     <date>1883-08-03</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__370">Rostock</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1967-07-11</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Neuruppin</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Jugendpastor und Oberstudiendirektor</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1169900925</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Carl Richard Wegener (3. August 1883 – 11. Juli 1967) war ein deutscher Pädagoge und Pfarrer. Er wirkte zunächst als Jugendpastor in Berlin-Lichterfelde, trat jedoch 1921 aus der Kirche aus und wechselte in den Schuldienst. Ab 1926 war er Studienrat in Naumburg und leitete von 1933 bis 1948 eine Schule in Kyritz. Seine Tätigkeit verband kirchliche und pädagogische Arbeitsfelder.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2760">
                  <persName>Klein, Peter Wolfgang</persName>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1220318388</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Peter Wolfgang Klein (1899–1976) hat promoviert und in Berlin-Staaken gewirkt. Er war der jüngere Bruder von Maria Klein, verheiratete Rhine. Weitere biographische Informationen sind derzeit nicht bekannt.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3393">
                  <persName>Malaparte, Curzio</persName>
                  <occupation>Italienischer Schriftsteller und Journalist</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118781383</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1594">
                  <persName>Rhine, Maria</persName>
                  <birth>
                     <date>1895-12-01</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1975-09-23</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1243813822</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Maria Rhine (1. Dezember 1895 – 23. September 1975), geboren als Maria Klein, war eine deutsche Theologin und Philosophin (Dr.), Autorin und Übersetzerin im Umfeld Paul Tillichs. Sie studierte Literatur, Philosophie und Theologie und war seine Studentin. Mit Tillich stand sie in Korrespondenz und wirkte in einem Kreis ehemaliger Dresdner Studentinnen an der deutschen Übersetzung der Systematischen Theologie mit. In Tillichs Gesammelten Werken erscheint sie zudem als Zeitzeugin seiner Berliner Jahre.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__736">
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            <title level="m">The Christian Answer</title>
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              <surname>Van Dusen</surname>
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              <pubPlace>New York</pubPlace>
              <publisher>Scribner</publisher>
              <date>1946</date>
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            <title level="m">Vol 2/ Bd 2. Writings in the Philosophy of Culture/ Kulturphilosophische Schriften</title>
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              <pubPlace>Berlin/ New York</pubPlace>
              <biblScope unit="volume">2</biblScope>
              <publisher>De Gruyter</publisher>
              <date>1990</date>
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          </monogr>
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            <title level="s">Main Works/ Hauptwerke</title>
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            <title level="a">Christentum Wirtschaft und Demokratie</title>
            <author>
              <forename>Paul</forename>
              <surname>Tillich</surname>
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          <monogr>
            <title level="j">Neue Auslese aus dem Schrifttum der Gegenwart.</title>
            <imprint>
              <biblScope unit="volume">1</biblScope>
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        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__7DW7A8JT" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/7DW7A8JT" n="Malaparte, Kaputt, 1946">
          <monogr>
            <title level="m">Kaputt</title>
            <author>
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              <surname>Malaparte</surname>
            </author>
            <imprint>
              <pubPlace>New York</pubPlace>
              <publisher>E. P. Dutton</publisher>
              <date>1946</date>
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        </biblStruct>
        </listBibl><list xml:id="mentioned_letters"><head>erwähnte Briefe</head><item xml:id="L11015">Rundbrief von Paul Tillich vom 12. Oktober 1946</item></list></back></text>
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