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            <titleStmt>
                <title>Brief von Gertrude Fritz an Paul Tillich vom 20. Juli 1946</title>
                <author ref="#tillich_person_id__643">Gertrude Fritz</author>
                <respStmt>
                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
                </respStmt>
            </titleStmt>
            <editionStmt>
                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933–1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>
                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                        <street>Schenkenstraße 8–10</street>
                        <postCode>1010</postCode>
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                            <settlement>Wien</settlement>
                            <country>Österreich</country>
                        </placeName>
                    </address>
                </publisher>
                <availability>
                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative
                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
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                <msDesc type="manuscript">
                    <msIdentifier>
                        <country>USA</country>
                        <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                        <institution>Harvard University</institution>
                        <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                        <collection>Tillich, Paul, 1886–1965. Papers, 1894–1974.</collection>
                        <idno>bMS 649/143 (20)</idno>
                    </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Brief, eigenhändig</p>
                    </physDesc>
                </msDesc>
            </sourceDesc>
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            <projectDesc>
                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
            </projectDesc>
            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
        </encodingDesc>
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            <correspDesc>
                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__643">Gertrude Fritz</persName>
                    <placeName ref="#tillich_place_id__434">Teltow</placeName>
                    <date when="1946-07-20">20.07.1946</date>
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                <correspAction type="received">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
                </correspAction>
            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__643">Korrespondenz mit Gertrude Fritz</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__643" target="L10957a.xml">Brief von Alfred Fritz an Paul Tillich vom 20. Juli 1946</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10957a.xml">Brief von Alfred Fritz an Paul Tillich vom 20. Juli 1946</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10958.xml">Brief von Carl August Mennicke an Paul Tillich vom 21. Juli 1946</ref></correspContext></correspDesc>
            <langUsage>
                <language ident="de">Deutsch</language>
            </langUsage>
        <creation><date type="sort" when="1946-07-20"/></creation></profileDesc>
        <revisionDesc status="approved">
            <change when="2025-07-28" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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    <text type="letter">
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            <div type="writingSession">
                <pb n="1"/>
                <opener>
                    <dateline><rs ref="#tillich_place_id__434" type="place">Teltow</rs>
                        <date when="1946-07-20">20.7.</date></dateline><salute>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paulus</rs>.</salute>
                </opener>
                <p>in einem Monat bist Du 60 Jahr; <sic>Kaum</sic> zu glauben! So deutlich sehe ich
                    dich im Hackelberger Pfarrgarten Burgen bauen oder, äusserlich etwas
                    zerschlissen innerlich um so konzentrierter, <sic><rs ref="#tillich_person_id__1159" type="person">Leibnitz</rs></sic>
                    meditieren oder Papst-Zahlen pauken. – Ich sehe dich in den Merzwieser Wäldern
                    umhersteigen, riesige Äste herbeischleppen – für mein Begräbnis. Das war eine
                    prophetische Tat – Was &lt;begraben werden&gt; &lt;begraben sein&gt; heisst habe
                    ich und wir alle erfahren in den letzten Jahren – in hunderten von
                    Bombennächten, im Einbruch des Ostens in unsere Häuser, im Einbruch von Hunger,
                    Kälte u. Krankheit erleben es immer wieder beim Erfahren all der
                    Schrecklichkeiten, die im Namen des deutschen Volkes geschehen sind, all der
                    Lasten u. Dunkelheiten, die auf Gegenwart u<supplied>.</supplied> Zukunft
                    liegen. Aber auch was Auferstehung heisst haben wir erfahren dürfen, sonst wären
                    wir nicht mehr. – Nur von der anderen Sphäre aus, von der neuen Ebene her – ganz
                    fest an Gottes Willen gebunden von Seiner Barmherzigkeit umhüllt – können wir
                    dies Leben tragen, können mitbauen helfen am Neuen, das keimhaft, oft nur den
                    Glaubensaugen sichtbar, wird<pb n="2"/> inmitten aller Zerstörungen auch im
                    seelischen u. geistigen Leben unseres Volkes. –</p>
                <p>Von Dir u<supplied>.</supplied> den Deinen hörten wir zuletzt durch <rs ref="#tillich_person_id__1516" type="person">Pölchau</rs> gute Nachrichten.
                    Über <rs ref="#tillich_person_id__1763" type="person"><rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Seebergers</rs></rs> kam
                    köstlicher Kaffee, etwas Fleisch und Käse als Freude für Herz u. Magen. Wenn
                    später Sendungen leichter herüberkommen, wären wir <add place="superlinear">auch</add> sehr froh über Zucker, Kakao od. Schokolade. <rs ref="#tillich_person_id__641" type="person">Freddy</rs> u. ich – wie viele
                    andere in dieser Zeit – haben ein sehr starkes Süssigkeitsbedürfniss. Der
                    Realist führt dies auf unsern Fettmangel zurück; aber ich glaube vielmehr, dass
                    die unsagbaren Bitternisse der Gegenwart nach ihrem Gegenpol schreien; um ein
                    frohes Lachen nicht aussterben zu lassen, strebt das Unterbewusstsein da nach
                    Ausgleich!! <add place="superlinear">+<!-- über den Ausrufezeichen --></add> Wir
                    sind ja in vieler Beziehung wie Kinder geworden, die getrost von einem Tag zum
                    andern leben u. mehr kleine Freuden haben als in guten, alten Zeiten. Unsere
                    Kinder sahen wir im Mai 3 Wochen lang im Oberroter Pfarrhaus in <rs ref="#tillich_place_id__476" type="place">Württemberg</rs> bei <rs ref="#tillich_person_id__2355" type="person">Gisela</rs>: <rs ref="#tillich_person_id__2707" type="person">Ekke</rs> in Semesterferien als
                        stud<supplied>.</supplied> theol. <rs ref="#tillich_person_id__3527" type="person">Wilfried</rs> als angehender Diakon im Krankenhaus <rs ref="#tillich_place_id__871" type="place">Schwäb. Hall</rs>. 4 entzückende
                    Enkel, <rs ref="#tillich_person_id__3530" type="person">Emil</rs> u. <rs ref="#tillich_person_id__3529" type="person">Annemarie</rs> als liebevolle
                    Schwiegerkinder – fast zu viel Freude für ein armes Menschenherz! – Nur <rs ref="#tillich_person_id__3528" type="person">Helmut</rs> unser Geiger u.
                    stud. med. sitzt noch im Munsterlager al. P.
                        W.<!-- P. W. steht vermutlich für <q>Prisoner (of) War</q> --><note type="ea">Das Munsterlager war in den 1890er – 1960er Jahren ein
                        Militärlager bei der Stadt <rs ref="#tillich_place_id__872" type="place">Munster</rs> in der Lüneburger Heide. Nach dem Ende des Zweiten
                        Weltkriegs richtete die britische Besatzungsmacht dort ein Entlassungslager
                        für Kriegsgefangene ein.</note></p>
                <!-- Absatz unsicher -->
                <p>Ob uns 1947 ein Wiedersehen mit dir geschenkt wird? Ob Du <sic><rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hanna</rs></sic> mitbringen
                    kannst. Welche Freude wäre ein Beisammensein – ein
                    Aussprechen.<!-- am oberen Blattrand: --> + Sie phantasiert immer noch wie vor
                    40 Jahren nicht wahr?</p>
                <p><!-- am linken Blattrand: -->Unsere warmen Wünsche begleiten dich ins neue
                    Lebensjahr lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paulus</rs>.</p>
                <closer><salute>In Treue</salute>
                    <signed><rs ref="#tillich_person_id__643" type="person">Trude</rs>.</signed></closer>

            </div>
        </body>
    <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__3530">
                  <persName>???, Emil</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__641">
                  <persName>Fritz, Alfred</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-09-26</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__420">Stuttgart</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1963</date>
                  </death>
                  <occupation>Evangelischer Pfarrer und Heimleiter</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1162904755</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Alfred Fritz (1886 – 1963) war ein deutscher reformierter Pfarrer und kirchlicher Funktionsträger. Von 1904 bis 1908 studierte er Theologie in Tübingen und Halle, wo er sich mit seinem Mitstudenten Paul Tillich anfreundete und wie dieser im Wingolf engagiert war. Seit 1912 wirkte er als Pfarrer in Butterfelde; im selben Jahr heiratete er Johanna Tillich, die Schwester Paul Tillichs, die jedoch 1920 bei der Geburt des dritten Kindes verstarb. Von 1916 bis 1922 war Alfred Fritz als Missionsinspektor in Bremen tätig, anschließend von 1922 bis 1927 Pfarrer der französisch-reformierten Gemeinde in Frankfurt am Main sowie Leiter des dortigen Magdalenenstifts. Ab 1927 arbeitete er im Diakonissenhaus Teltow, wo er die Leitung des Magdalenenstifts und der Fürsorgeabteilung übernahm. In zweiter Ehe war er mit der Pastorentochter Gertrud „Trude“ Fritz, geborene Horn, verheiratet.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3527">
                  <persName>Fritz, Wilfried</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3529">
                  <persName>???, Annemarie</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1762">
                  <persName>Seeberger, Elisabeth</persName>
                  <birth>
                     <date>1893-06-17</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1986</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">Keine GND-Nummer</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Elisabeth Seeberger (17. Juni 1893 – 1986) war die Schwester des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Im Jahr 1917 heiratete sie Erhard Seeberger, der über viele Jahre als Pfarrer in Berlin-Tempelhof tätig war.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3528">
                  <persName>Fritz, Helmut</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2707">
                  <persName>Fritz, Eckehardt</persName>
                  <birth>
                     <date>1914</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1946</date>
                  </death>
                  <note type="bio">
                     <p>Eckehardt Fritz (1914–1946) war der Sohn von Alfred und Johanna Fritz. Er war der Bruder von Gisela Walker, der Patentochter des Theologen Paul Tillich. Sein Spitzname war Ekke. Mehr biographische Informationen sind derzeit nicht bekannt.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1516">
                  <persName>Poelchau, Harald</persName>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118595318</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Harald Poelchau (5. Oktober 1903 – 29. April 1972) wirkte als Gefängnisseelsorger, Anhänger eines christlich geprägten Sozialismus und Gegner des NS-Regimes in Deutschland. Während seines Theologiestudiums prägte ihn der 1924 in Marburg lehrende Paul Tillich nachhaltig in Richtung des religiösen Sozialismus und wurde ein lebenslanger Freund. Bei Tillich promovierte er 1931 in Frankfurt. 1933 trat er als erster vom NS-Regime eingesetzter Geistlicher seinen Dienst als Gefängnisseelsorger an, unter anderem in Tegel und Plötzensee, und begleitete bis 1945 etwa tausend Menschen zur Hinrichtung. Heimlich schmuggelte er Nachrichten und verhalf gemeinsam mit seiner Frau zahlreichen verfolgten Juden zu Unterkünften im Untergrund. Ab 1941 gehörte er dem Kreisauer Kreis um Helmuth James Graf von Moltke an. Nach dem Krieg baute er das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen mit auf und wurde 1951 erster Sozial- und Industriepfarrer der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1763">
                  <persName>Seeberger, Erhard</persName>
                  <birth>
                     <date>1891-11-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Aschbach b. Bamberg</placeName>
                     </settlement>
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                  <death>
                     <date>1969</date>
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                  <occupation>Pfarrer</occupation>
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                  <note type="bio">
                     <p>Georg Seeberger (1891–1969) war ein deutscher protestantischer Geistlicher, Dekan und Kirchenrat in Bamberg. Er war mit Elisabeth, der Schwester des Theologen Paul Tillich, verheiratet. Er verfasste mehrere Publikationen, darunter ein Handbuch zur Amtsführung für protestantische Geistliche im Königreich Bayern.</p>
                  </note>
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               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
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                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
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                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__643">
                  <persName>Fritz, Gertrude</persName>
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                     <date>1883</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1961</date>
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                  <idno type="gnd">Keine GND-Nummer</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Gertrude („Trudchen“) Fritz, geb. Horn, war eine deutsche Sozialarbeiterin. Sie absolvierte eine Ausbildung an einer Sozialen Frauenschule. Sie war die zweite Ehefrau von Alfred Fritz. Weitere biographische Informationen sind derzeit nicht bekannt.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2355">
                  <persName>Walker, Gisela</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>Gisela Walker (Lebensdaten unbekannt) war die Tochter von Alfred und Johanna Fritz und Patentochter des Theologen Paul Tillich. Mehr biographische Informationen sind derzeit nicht bekannt.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1159">
                  <persName>Leibniz, Gottfried Wilhelm</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>Leibniz, Gottfried Wilhelm (1.7.1646 Leipzig – 14.11.1716 Hannover) war Universalgelehrter, Philosoph, Mathematiker, Historiker, Jurist und Organisator der Wissenschaft. Nach Tätigkeiten für den kurmainzischen Minister Johann Christian von Boineburg, u. a. in Paris, wurde er 1676 Leiter der Hofbibliothek in Hannover, später zugleich Hofhistoriograph des Welfenhauses und 1691 auch Leiter der Bibliothek in Wolfenbüttel. 1700 ernannte man ihn zum Präsidenten der Berliner Akademie der Wissenschaften. Als Bibliothekstheoretiker entwickelte er das Konzept einer wissenschaftlichen Gebrauchsbibliothek mit systematischem, Schlagwort- und Verfasserkatalog, öffentlicher Nutzung und regelmäßiger Erwerbung. Er gilt als einer der letzten großen Universalgelehrten und als Schlüsselfigur der europäischen Geistesgeschichte.</p>
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                  <placeName>Teltow</placeName>
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