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                <title>Rundbrief von Paul Tillich von Dezember 1946</title>
                <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
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                    <resp>Editor</resp>
                    <name key="https://orcid.org/0009-0000-1606-0460">Cem Ölmez</name>
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                <edition>
                    <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                        1933–1951</title>
                </edition>
            </editionStmt>
            <publicationStmt>
                <publisher>
                    <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                        <street>Schenkenstraße 8–10</street>
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                    </address>
                </publisher>
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                    <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative
                        Commons Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
                </availability>
            </publicationStmt>
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                <msDesc type="manuscript">
                    <msIdentifier> </msIdentifier>
                    <physDesc>
                        <p>Brief, als Abschrift überliefert</p>
                    </physDesc>
                    <additional>
                        <listBibl>
                            <biblStruct type="monograph" n="firstPrint">
                                <monogr>
                                    <author>Paul Tillich</author>
                                    <editor>Renate Albrecht/Margot Hahl (Hg.)</editor>
                                    <title> Ein Lebensbild in Dokumenten. Briefe, Tagebuch-Auszüge,
                                        Berichte </title>
                                    <edition>Erste Auflage</edition>
                                    <imprint>
                                        <publisher>De Gruyter (Evangelisches
                                            Verlagswerk)</publisher>
                                        <pubPlace ref="#tillich_place_id__143">Frankfurt a. M.
                                            <!-- (Stuttgart (id__420)) --></pubPlace>
                                        <date when="1980">1980</date>
                                        <biblScope>303–305</biblScope>
                                    </imprint>
                                </monogr>
                                <series>
                                    <title> Ergänzungs- und Nachlassbände zu den gesammelten Werken
                                        von Paul Tillich </title>
                                    <biblScope>V</biblScope>
                                </series>
                            </biblStruct>
                        </listBibl>
                    </additional>
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            <projectDesc>
                <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
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            <editorialDecl>
                <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
                    https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
            </editorialDecl>
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                <correspAction type="sent">
                    <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
                    <date notBefore="1946-12-25" notAfter="1946-12-31">25.12.1946</date>
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            <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__">Korrespondenz mit  </ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__" target="L10888.xml">Brief von Paul Tillich an Margaret Stern vom 29. Dezember 1945</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__" target="L11537.xml">Rundbrief von Paul Tillich mit Zusatz an von Juni 1947</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L11031.xml">Brief von Eugen Kullmann an Paul Tillich vom 20. Dezember 1946</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L11535.xml">Rundbrief von Paul Tillich mit Zusatz an Harald Poelchauvom 1. Januar 1947</ref></correspContext></correspDesc>
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                <language ident="de">Deutsch</language>
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        <creation><date type="sort" when="1946-12-25"/></creation></profileDesc>
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            <change when="2025-06-13" who="CO">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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    <text type="letter">
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                <pb n="1"/>
                <p>Nachdem ich weiß, daß manche von Euch meinen <rs ref="#L11015" type="letter">Rundbrief über unser Ergehen in den letzten Jahren</rs> erhalten haben,
                    möchte ich, unter dem Eindruck des Jahresendes, versuchen, einiges über meine
                    Gedanken niederzuschreiben und Euch zu senden.</p>
                <p>Der tiefste Eindruck, den wir alle in den letzten Monaten hier erhalten haben,
                    ist die Wiedereröffnung <rs ref="#tillich_place_id__736" type="place">Europas</rs> und die Wirklichkeit, die dadurch für uns sichtbar geworden
                    ist. Es ist eine Wirklichkeit, die im Persönlichen oft gespensterhaft aussieht,
                    weil sie uns in Perioden des Lebens zurückwirft, die alle Realität für uns
                    verloren hatten. Entweder hatten wir sie, bis auf gelegentliche wehmütige
                    Erinnerungen, verdrängt, als wir auswanderten (sonst hätten wir die Auswanderung
                    nicht überstanden). Oder wir hatten die Verbindung mit fast allen verloren, die
                    jene Zeiten für uns repräsentierten. Nun sind sie wieder da, und es ist
                    psychologisch oft wie eine schwere, unterminierende Analyse, die wir
                    durchmachen. Daher die zögernden Antworten von hier, die Angst, ins Leere zu
                    reden, das Fehlen der Worte zu dem, was von drüben kommt. (Und diejenigen, denen
                    die Worte leicht wurden, haben erfahren müssen, daß kein Widerhall kam oder daß
                    sie abgelehnt wurden.) Ich bin langsam in allen Reaktionen, und es dauerte 1 ½
                    Jahre, ehe ich fühlte, daß sich irgend etwas Sagbares in mir entwickelt hat; und
                    auch jetzt rede ich nur mit Furcht und Zittern. Dies Gefühl wurde verstärkt
                    durch zwei Briefe.<note type="ea">Liegen nicht vor.</note> Der eine von ihnen
                    berichtet von dem Eindruck, den mein Beitrag zu dem Buch <rs ref="#tillich__ZATSNTWD" type="work"><q>The Christian Answer</q></rs>,<note type="ea">Gemeint ist der Artikel: <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Tillich, Paul</rs>: <q>The World Situation</q>. Auch
                        enthalten in: <rs ref="#tillich__DZNKRWUT" type="work">Main Works/Hauptwerke
                            II</rs>, 165–194.</note> der in Deutsch in der <q>Auslese</q> erschienen
                        ist,<note type="ea">
                        <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Tillich, Paul</rs>: <rs ref="#tillich__ZR5SRAXS" type="work"><q>Christentum, Wirtschaft und
                                Demokratie</q></rs>, in: Neue Auslese aus dem Schrifttum der
                        Gegenwart, 1 (7), 2–6.</note> auf eine Leserin gemacht hat: Ein Abgrund
                    trenne uns, obgleich alles, was ich dort gesagt habe, richtig sei. Ich glaube,
                    so ist es. Der andere Brief reagiert heftig gegen die Art, wie manche Emigranten
                    ihr Hierbleibenwollen begründen. Anstatt klar zu sagen, daß sie Amerikaner
                    geworden sind und es bleiben wollen, sie und ihre Familie, machen sie teils eine
                    Metaphysik daraus, teils suchen sie in sentimentaler Weise nach Kompromissen.
                    Ich stimme mit dem Schreiber auch dieses Briefes überein. Um so schwerer wird es
                    dann freilich, selbst zu schreiben oder gar Entscheidungen zu treffen.</p>
                <p><rs ref="#tillich_place_id__736" type="place">Europa</rs> sieht von hier aus wie
                    der Titel eines Buches, das ich zu Weihnachten bekommen habe:
                        <q>Kaputt</q>.<note type="ea">Vermutlich: <rs ref="#tillich_person_id__3393" type="person">Malaparte, Curzio</rs>: <rs ref="#tillich__7DW7A8JT" type="work">Kaputt</rs>.</note> Es ist so Ungeheures, Grauenvolles,
                    Satanisches geschehen, das Gesicht des geliebten Erdteils und aller seiner Teile
                    hat sich so geändert, daß meine Vorstellungskraft<pb n="2"/> einfach nicht mehr
                    zurückfindet. Ich habe auch nicht bemerkt, daß das bei denen anders ist, die
                    drüben waren und das gleiche Entsetzen von dort mitbrachten, das unsre durch
                    1000 Berichte genährte Einbildungskraft ständig in uns hervorruft. Es ist nicht
                    etwas Bestimmtes, der Hunger, die Armut, die Ruinen, die Ideen, die Blutschuld,
                    das Dunkel der Zukunft. Es ist etwas von alledem. Und dies Entsetzen verläßt uns
                    seit Kriegsende nicht. Es wird gemildert durch die tapferen und oft sogar
                    humoristischen Briefe, die wir erhalten, durch die Berichte über ein
                    erstaunliches reiches geistiges Leben, durch Artikel, Manuskripte und Briefe,
                    die von einer Tiefe des Erlebens zeugen, deren sich niemand hier rühmen kann.
                    Aber auf dem Grunde von all dem fühlen wir eine Verzweiflung, die ansteckend
                    wirkt, weil wir uns ja nicht völlig von der Gemeinsamkeit der Schuld und des
                    Unglücks loslösen können. Ich weiß, daß viele von Euch die Situation religiös
                    bewältigt haben, oft in Formen, die <hi rend="u">uns</hi> nicht nur als ein
                    Gewinn, sondern auch als ein Verlust erscheinen lassen (z. B. Orthodoxie oder
                    rein jenseitige End-Erwartungen ... <!-- keine Klammer zu --></p>
                <p>Ich bin sehr froh über diese Feststellung, obgleich ich nicht ganz sicher bin,
                    daß es so ist, und glaube, was einige geschrieben haben, daß man miteinander
                    sprechen muß, um zu wissen, inwieweit man zusammen gehört! Inzwischen bleibt
                    nichts übrig, als durch Schreiben diesen oder jenen zentralen Punkt zu klären.
                    Am wichtigsten war mir die Reaktion auf meine Frage nach der Möglichkeit eines
                    horizontalen (gestaltenden) Denkens in der gegenwärtigen europäischen Situation.
                    Fast durchweg wurde die <hi rend="u">reine</hi> Vertikale (Transzendenz)
                    abgelehnt. Auch darüber bin ich sehr froh, und besonders, wenn von vielen Seiten
                    auf unsere Arbeit in den Jahren vor <rs ref="#tillich_person_id__910" type="person">Hitler</rs> als wertvoll für die gegenwärtige Lage hingewiesen
                    wurde. Mir war und ist das überraschend, und ich bin auch hier nicht so sicher
                    wie diejenigen, die über Wiederdrucke unserer damaligen Schriften verhandeln.
                    Aber das kann nur von Euch entschieden werden.</p>
                <p>Die Frage ist, wie soll die <q>Horizontale</q>, das Gestaltungsziel, aussehen?
                    Wie unsere alten Programme, die ja an <hi rend="u">einem</hi> Platz in der Welt,
                    in <rs ref="#tillich_place_id__503" type="place">England</rs>, wenigstens
                    teilweise in die Praxis übersetzt werden? Aber ist so etwas auf dem Kontinent
                    möglich? Ist es die erwünschte Diagonale zwischen den beiden großen
                    Kraft-Vektoren, die heute über das Schicksal der Welt bestimmen? Oder ist es ein
                    ebenso idealistischer wie schwacher Versuch, der Alternative zu entgehen, die
                    erst zur Entscheidung gebracht werden muß, ehe neue Entwicklungen möglich sind?
                    Ich weiß, daß es für den Handelnden eine solche Betrachtung nicht gibt; er muß
                    ja, wenn er sich nicht einer der beiden<pb n="3"/> Alternativen verschreiben
                    will, ständig <q>diagonal</q> entscheiden. Und das gilt in bescheidenem Maße
                    auch für uns hier. Aber ist nicht ein begleitendes Bewußtsein lebendig, daß die
                    Geschichte, die die schöpferischen Keime nach dem Ersten Weltkrieg zertreten
                    hat, es nach dem Zweiten noch viel mehr tun wird?</p>
                <p>Solche Erwägungen würden, trotz ihres Realismus, nicht viel bedeuten, wenn nicht
                    eine religiöse Wendung zur <q>Vertikalen</q> ihr entgegenkäme. Meine ganze
                    systematische Arbeit versucht auch jetzt, dieser Wendung entgegenzutreten. Aber
                    wenn man etwas innerlich überwinden will, muß man ja innerlich auf es eingehen;
                    und dann ist die Gefahr, daß man überwunden wird, statt zu überwinden, immer
                    aktuell. Die Lektüre von <rs ref="#tillich_person_id__137" type="person">Barths</rs>
                    <rs ref="#tillich__">Dogmatik</rs> bringt mir das natürlich besonders stark zum
                        Bewußtsein.<note type="ea">Gemeint ist hier vermutlich Teilband 3,1, <rs ref="#tillich__M527XQCC" type="work">Die Lehre von der Schöpfung</rs>,
                        der <date when="1945">1945</date> erschienen ist. Möglich wären jedoch auch
                        die Teilbände 2,1 und 2,2, <rs ref="#tillich__J3BND79V" type="work"><rs ref="#tillich__TN5676HB" type="work">Die Lehre von Gott</rs></rs>,
                        die <date when="1940">1940</date> resp. <date when="1942">1942</date>
                        erschienen sind.</note> Aber es sind Wendungen der Stimmung auch hier im
                    Lande zu beobachten. Die Möglichkeit eines physischen Endes der Welt-Geschichte
                    hat doch aufweckend gewirkt und das <q>Ende</q> im transzendenten Sinne vielen
                    näher gebracht. Die alten fortschrittlichen Phraseologien ziehen nicht mehr,
                    trotz aller Fortschritte und alles Wohlstandes und aller Macht. Gelegentlich
                    taucht der Gedanke auf, daß in der horizontalen Linie nur <hi rend="u">eine</hi>
                    Größe sichtbar ist – in absehbarer Zukunft – nämlich die Kirche (in ihrem
                    religiösen <hi rend="u">und</hi> historischen Sinn). Ist dieser Gedanke eine
                    Versuchung zur Resignation, in der Tatsache begründet, daß keine andere
                    historische Gruppe (weder Nation, noch eine Klasse, noch eine Bewegung) als
                    Träger einer schöpferischen Zukunft sichtbar ist? Oder ist der Gedanke einfache
                    Wahrheit, wie er es unter dem Druck der weltgeschichtlichen Situation für die
                    alte Kirche war? Aber wenn die Kirche, welche Kirche? Und kann die Kirche es auf
                    irgendeine andere Weise tun, als daß sie sich mit den Gruppen in der alten Welt
                    verbindet, die <rs ref="#tillich_person_id__1948" type="person">Toynbee</rs> in
                    seinem großen weltgeschichtlichen Werk das <q>innere Proletariat</q> nennt?<note type="ea"><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Tillich</rs>
                        bezieht sich hier auf das zwölfbändige Werk <q>A Study of History</q> von <rs ref="#tillich_person_id__1948" type="person">Arnold J. Toynbee</rs>, das
                        zwischen 1934–1961 bei der Oxford University Press erschienen ist. Der
                        Begriff des <q>inneren Proletariats</q> wird im fünften Band, <rs ref="#tillich__E7FMQS5N" type="work">The Disintegrations of
                            Civilizations. Part One</rs>, behandelt.</note> So tat sie es in der
                    alten in dem Untergang einer Zivilisation. Ist sie fähig, es in der Gegenwart zu
                    tun, oder ist sie zu sehr identifiziert mit der zum Untergang bestimmten
                    Zivilisation und den sie tragenden Gruppen? Auf diese Fragen suche ich nach
                    einer Antwort. Sie beunruhigen mich aufs Tiefste, für hier wie für drüben.</p>
                <closer><salute>In Freundschaft</salute><signed>Euer <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul
                    Tillich</rs></signed></closer>
            </div>
        </body>
    <back><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__736">
                  <placeName>Europa</placeName>
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               <place xml:id="tillich_place_id__503">
                  <placeName>England</placeName>
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                     <geo>52.16045 -0.70312</geo>
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               </place>
               </listPlace><listBibl><biblStruct type="book" xml:id="tillich__ZATSNTWD" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/ZATSNTWD" n="Van Dusen (Hg.), The Christian Answer, 1946">
          <monogr>
            <title level="m">The Christian Answer</title>
            <editor>
              <forename>Henry P.</forename>
              <surname>Van Dusen</surname>
            </editor>
            <imprint>
              <pubPlace>New York</pubPlace>
              <publisher>Scribner</publisher>
              <date>1946</date>
            </imprint>
          </monogr>
        </biblStruct>
        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__J3BND79V" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/J3BND79V" n="Barth, Die Kirchliche Dogmatik. 2. Band, Die Lehre von Gott, 1. Halbband, 1940">
          <monogr>
            <title level="m">Die Kirchliche Dogmatik. 2. Band, Die Lehre von Gott, 1. Halbband</title>
            <author>
              <forename>Karl</forename>
              <surname>Barth</surname>
            </author>
            <imprint>
              <pubPlace>Zollikon-Zürich</pubPlace>
              <publisher>Evangelischer Verlag Zollikon</publisher>
              <date>1940</date>
            </imprint>
          </monogr>
          <series>
            <title level="s">Die Kirchliche Dogmatik</title>
          </series>
        </biblStruct>
        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__DZNKRWUT" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/DZNKRWUT" n="Tillich, Vol 2/ Bd 2. Writings in the Philosophy of Culture/ Kulturphilosophische Sc..., 1990">
          <monogr>
            <title level="m">Vol 2/ Bd 2. Writings in the Philosophy of Culture/ Kulturphilosophische Schriften</title>
            <extent>6</extent>
            <author>
              <forename>Paul</forename>
              <surname>Tillich</surname>
            </author>
            <imprint>
              <pubPlace>Berlin/ New York</pubPlace>
              <biblScope unit="volume">2</biblScope>
              <publisher>De Gruyter</publisher>
              <date>1990</date>
            </imprint>
          </monogr>
          <series>
            <title level="s">Main Works/ Hauptwerke</title>
          </series>
        </biblStruct>
        <biblStruct type="journalArticle" xml:id="tillich__ZR5SRAXS" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/ZR5SRAXS" n="Tillich, Christentum Wirtschaft und Demokratie, 1946">
          <analytic>
            <title level="a">Christentum Wirtschaft und Demokratie</title>
            <author>
              <forename>Paul</forename>
              <surname>Tillich</surname>
            </author>
          </analytic>
          <monogr>
            <title level="j">Neue Auslese aus dem Schrifttum der Gegenwart.</title>
            <imprint>
              <biblScope unit="volume">1</biblScope>
              <biblScope unit="issue">7</biblScope>
              <biblScope unit="page">2–6</biblScope>
              <date>1946</date>
            </imprint>
          </monogr>
        </biblStruct>
        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__TN5676HB" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/TN5676HB" n="Barth, Die Kirchliche Dogmatik. 2. Band, Die Lehre von Gott, 2. Halbband, 1942">
          <monogr>
            <title level="m">Die Kirchliche Dogmatik. 2. Band, Die Lehre von Gott, 2. Halbband</title>
            <author>
              <forename>Karl</forename>
              <surname>Barth</surname>
            </author>
            <imprint>
              <pubPlace>Zürich</pubPlace>
              <publisher>Evangelischer Verlag Zollikon</publisher>
              <date>1942</date>
            </imprint>
          </monogr>
          <series>
            <title level="s">Die Kirchliche Dogmatik</title>
          </series>
        </biblStruct>
        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__M527XQCC" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/M527XQCC" n="Barth, Die Kirchliche Dogmatik. 3. Band, Die Lehre von der Schöpfung, 1. Teil, 1945">
          <monogr>
            <title level="m">Die Kirchliche Dogmatik. 3. Band, Die Lehre von der Schöpfung, 1. Teil</title>
            <author>
              <forename>Karl</forename>
              <surname>Barth</surname>
            </author>
            <imprint>
              <pubPlace>Zürich</pubPlace>
              <publisher>Evangelischer Verlag Zollikon</publisher>
              <date>1945</date>
            </imprint>
          </monogr>
          <series>
            <title level="s">Die Kirchliche Dogmatik</title>
          </series>
        </biblStruct>
        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__7DW7A8JT" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/7DW7A8JT" n="Malaparte, Kaputt, 1946">
          <monogr>
            <title level="m">Kaputt</title>
            <author>
              <forename>Curzio</forename>
              <surname>Malaparte</surname>
            </author>
            <imprint>
              <pubPlace>New York</pubPlace>
              <publisher>E. P. Dutton</publisher>
              <date>1946</date>
            </imprint>
          </monogr>
        </biblStruct>
        <biblStruct type="book" xml:id="tillich__E7FMQS5N" corresp="http://zotero.org/groups/5701116/items/E7FMQS5N" n="Toynbee, The Disintegrations of Civilizations. Part One, 1939">
          <monogr>
            <title level="m">The Disintegrations of Civilizations. Part One</title>
            <extent>12</extent>
            <author>
              <forename>Arnold J.</forename>
              <surname>Toynbee</surname>
            </author>
            <imprint>
              <pubPlace>Oxford</pubPlace>
              <biblScope unit="volume">5</biblScope>
              <publisher>Oxford University Press</publisher>
              <date>1939</date>
            </imprint>
          </monogr>
          <series>
            <title level="s">A Study of History</title>
          </series>
        </biblStruct>
        </listBibl><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__910">
                  <persName>Hitler, Adolf</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>Adolf Hitler (20. April 1889, Braunau am Inn – 30. April 1945, Berlin) war Vorsitzender der NSDAP, seit 1933 Reichskanzler und ab 1934 als „Führer“ diktatorischer Staats- und Regierungschef des Deutschen Reiches. Er entfesselte 1939 mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg, der über 70 Millionen Menschen das Leben kostete, und trug die Hauptverantwortung für den Holocaust an den europäischen Juden. Als oberster Befehlshaber der Wehrmacht führte er eine totalitäre Herrschaft, die Terror, Propaganda und aggressive Expansion vereinte und große Teile Europas verwüstete. Beim Zusammenbruch des „Dritten Reiches“ beging Hitler am 30. April 1945 in Berlin Suizid; eine Grabstätte gibt es nicht.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1948">
                  <persName>Toynbee, Arnold J.</persName>
                  <birth>
                     <date>1889</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1975</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118623532</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Toynbee, Arnold Joseph (14.4.1889 London – 22.10.1975 York) war ein britischer Historiker. Er studierte in Heidelberg und Oxford, arbeitete im Foreign Office während beider Weltkriege und nahm 1919 an der Pariser Friedenskonferenz teil. Als Professor in London und Direktor des Royal Institute of International Affairs verfasste er zahlreiche Analysen internationaler Politik. Sein Hauptwerk „A Study of History“ (1934–1959) untersuchte Entstehung, Aufstieg und Verfall von Kulturen im Modell von „challenge and response“. Damit trat er in Konkurrenz zu Oswald Spengler und prägte die universalhistorische Diskussion des 20. Jahrhunderts. Kritisiert wurde seine selektive Darstellung, zugleich gilt er als einer der bedeutendsten Universalhistoriker seiner Zeit.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3393">
                  <persName>Malaparte, Curzio</persName>
                  <occupation>Italienischer Schriftsteller und Journalist</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118781383</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__137">
                  <persName>Barth, Karl</persName>
                  <occupation>Theologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118506803</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Karl Barth (10. Mai 1886 – 10. Dezember 1968) war ein Schweizer reformierter Theologe und einer der bedeutendsten evangelischen Dogmatiker des 20. Jahrhunderts. Nach dem Studium arbeitete er als Pfarrer, später lehrte er als Professor in Deutschland und Basel. 1935 wies ihn das NS-Regime wegen seiner Gegnerschaft aus. Mit der Auslegung des Römerbriefs begründete er die Dialektische Theologie und wandte sich gegen den liberalen Protestantismus. Hauptwerk blieb die Kirchliche Dogmatik. Mit Paul Tillich verband ihn ein anhaltender theologischer Austausch, in dem beide gegensätzliche Positionen vertraten, etwa zur analogia entis.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><list xml:id="mentioned_letters"><head>erwähnte Briefe</head><item xml:id="L11015">Rundbrief von Paul Tillich vom 12. Oktober 1946</item></list></back></text>
</TEI>