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         <titleStmt>
            <title>Brief von Alexander Hirsch an Paul Tillich 21. Juni 1943</title>
            <author ref="#tillich_person_id__3520"> Alexander Hirsch</author>
            <respStmt>
               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
                  <postCode>1010</postCode>
                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc type="typescript">
               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 649/152(51)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, eigenhändig</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
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         <projectDesc>
            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__3520">Alexander Hirsch</persName>
               <date when="1943-06-21">21.06.1943</date>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
            </correspAction>
         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__3520">Korrespondenz mit Alexander Hirsch</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__3520" target="L10609.xml">Brief von Alexander Hirsch an Paul Tillich von Pfingsten 1943</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__3520" target="L10614.xml">Brief von Paul Tillich an Anders (Alexander Hirsch) vom 21. Oktober 1943</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10609.xml">Brief von Alexander Hirsch an Paul Tillich von Pfingsten 1943</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10611.xml">Brief von Robert Ulich an Paul Tillich vom 29. Juli 1943</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1943-06-21"/></creation></profileDesc>
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         <change who="MI" when="2025-07-26">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
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         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener><dateline><rs ref="#" type="person">Dr. Alexander Hirsch</rs><rs ref="#tillich_place_id__855" type="place"><unclear>Morlea</unclear>,<lb/> North
                        Street,<lb/><hi rend="underline">Theale</hi></rs>, <rs ref="#tillich_place_id__856" type="place">Barks.</rs>
                  <lb/>
                  <rs ref="#tillich_place_id__503" type="place">England</rs>.<lb/>
                  <date when="1943-06-01"> 21. Juni 1943.</date></dateline> Professor <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul Tillich</rs>,<lb/> c/o Dr. <rs ref="#tillich_person_id__2094" type="person">Arnold Wolfers</rs>,<lb/> The
               Master's House,<lb/>Pierson College,<lb/> Yale University, <lb/><rs ref="#tillich_place_id__770" type="place"><hi rend="underline                   ">New Haven</hi>, Conn., U.S.A.</rs>
               <salute>Sehr geehrter <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Herr
                     Professor</rs>!</salute>
            </opener>
            <p>Sie sind ein alter Freund meiner Frau. Würden Sie mir einen gr0ßen Gefallen tun?</p>
            <p>Die beigefügte Ansprache wurde für mich als Einleitung der Pfingsttagung der "Volkssozialistischen Bewegung" verlesen. Der Vorsitzende
            der Bewegung teilte mir mit, daß der Eindruck, den die Ansprache machte, groß war. Die gleiche Empfindung hatte ich, als ich die englische
            Version einigen englischen Freunden vorlas.</p>
            <p>Ich würde die Ansprache gern in deutschsprachigen Blättern, die von Emigranten
               gelesen werden, veröffentlicht sehen. Ich weiß, daß Sie Verbindung mit dem "Aufbau"
               haben. Vielleicht finden Sie auch einen Weg zur "New Yorker Staatszeitung", zur
                  <unclear>Karl Schurtz</unclear> Gesellschaft
               <!-- unleserlich -  es gab eine Carl-Schurz Vereinigung, die sich aber im Januar 1942 aufgelöst hatte.-->
               und zu deutschsprachigen Blättern in <rs ref="#tillich_place_id__864" type="place">Latein-Amerika</rs>. "Die Zeitung" in <rs ref="#tillich_place_id__271" type="place">London</rs> ist hoffnungslos; sie beschäftigt sich nicht mit der
               Arbeit deutscher Bewegungen im Ausland. </p><p>Ich sende die englische Version der Ansprache an <rs ref="#tillich_person_id__3516" type="person">Professor Joseph H. <hi rend="underline">Willits</hi>, Ph.D.</rs>,  Dean Wharton
               School of Commerce and Finance, University of Pennsylvania, <rs ref="#" type="place">Philadelphia, Pa</rs>. Ich bin gut mit ihm bekannt. Er war vor dem Kriege
               Mitglied einiger die U.S. Administration beratender Komités. <rs ref="#tillich_person_id__3516" type="person">Dr. Willits</rs> hat gute Beziehungen
               zur Howard-Scripps Presse. Ich bitte ihn zu versuchen, Veröffentlichung in dieser
               Zeitungskette zu erreichen. Ein zweites Exemplar der englischen Version sende ich an
                  <rs ref="#tillich_person_id__3517" type="person">Mr. Clarence E. <hi rend="underline">Pickett</hi></rs>, 20 South Twelfth Street <rs ref="#tillich_place_id__747" type="place"> Philadelphia</rs>, dem Generalsekretär
               der Society of Friends. </p><p>Auch in <rs ref="#tillich_place_id__503" type="place">England</rs> bemühe ich mich um Veröffentlichung; doch die englischen Zeitungen sind
            z. Zt. im Umfang beschränkt, meine Erwartungen sind daher gering.</p>
            <p>Die möglicht weitgehende Veröffentlichung soll dazu dienen, die Grundsätze, die in
               der Ansprache zum Ausdruck<pb n="2"/> kommen, zu einer Art von Plattform zu machen,
               auf der sich die zersplitterten Gruppen der politischen Emigration sammeln können.
               Vielleicht kann die Veröffentlichung auch dazu dienen, maßgebende Kreise der United
               Nations zum schleunigen Beginn von Vorbereitungen für eine Propaganda der
               vorgeschlagenen Art zu gewinnen. An maßgebende Leute in <rs ref="#tillich_place_id__503" type="place">England</rs> direkt heranzutreten ist so
               gut wie zwecklos; sie sind zu stark beschäftigt. Immerhin sende ich einen Abdruck der
               englischen Version an den Erzbischof von Canterbury, <rs ref="#tillich_person_id__1894" type="person"><unclear>Dr</unclear> William
                  Temple</rs>, mit dem ich schon einmal im Briefwechsel stand, und der (ein weißer
               Rabe) Briefe persönlich liest und persönlich beantwortet, einen zweiten an der
               Informationsminister, <rs ref="#tillich_person_id__3518" type="place"> Mr. Brendan
                  Bracken</rs> (durch Vermittlung eines gemeinsamen Bekannten) und einen Abdruck der
               deutschen Version an den Leiter des deutschen Nachrichtendienstes des B.B.C., <rs ref="#tillich_person_id__411" type="person">Mr. Crossman</rs>.</p>
            <p>Ich benutze den Decknamen "<unclear>Anders</unclear>", habe unter ihm Einiges
               veröffentlicht, seit ich 1933 aus <rs ref="#tillich_place_id__122" type="place">Deutschland</rs> floh. Die Nazis haben mir einen Landesverratsprozess angehängt.
               Sollte die Ansprache nach <rs ref="#tillich_place_id__122" type="place">Deutschland</rs> dringen, so könnten sie sagen: " der Kerl arbeitet für die
               Bolschewisten; er hat Waffenfabriken für die Soviets gebaut." So lautete die Anklage.
               Tatsächlich hatte ich als Bevollmächtigter des Vereins Deutscher
               Werzeugmaschinenfabriken und volkswirtschaftlicher Berater des staatlichen
               Ingenieurbüros "Orgametall" (<unclear>Opra-Mamal</unclear>) in <rs ref="#tillich_place_id__766" type="place">Moskau</rs> in Zusammenarbeit mit der
                  <unclear>Osthandels</unclear>abteilung des Ausw. Amts und unserer Botschaft in <rs ref="#tillich_place_id__766" type="place">Moskau</rs> einen "technischen
               Hilfevertrag" abgeschlossen, eine Anzahl von Reisen durch die russische
               Schwerindustrie gemacht und in <rs ref="#tillich_place_id__37" type="place">Berlin</rs> 5 Jahre lang ein deutsch-russisches Büro für die Planung von Fabriken
               der Metallindustrie und ihre Ausrüstung mit deutschen Maschinen, Werkzeugen und
               Techn. Spezialisten geleitet; all das zur Zeit <rs ref="#tillich_person_id__3519" type="person">Stresemann</rs>s. Die Staatsanwaltschaft 1 <rs ref="#tillich_place_id__37" type="place">Berlin</rs> erkannte das an, als sie 1934
               das Verfahren wegen "erwiesener Unschuld" einstellte. Ich schreibe Ihnen das
               ausführlich, damit Sie wissen, Sie helfen keinem Landesverräter. – Ich wählte den
               Decknamen "Anders" auch deshalb, weil der "Dr.A.H.", seit er <rs ref="#tillich_place_id__122" type="place">Deutschland</rs> verließ, durch viel
               Leid "anders" geworden ist. Er hatte es nötig. –</p>
            <p>Sollten die Zeitungen für die Veröffentlichung etwas zahlen, so wäre ich froh. Ich
               bin, seit ich <rs ref="#tillich_place_id__122" type="place">Deutschland</rs> verließ,
               d.h. 10 Jahre lang, sehr krank gewesen (Rückschlag schwerer Verwundungen vom letzten
                  <unclear>Mal</unclear>) und <unclear>humple</unclear> mich auch jetzt nur gerade
               so durch, konnte deshalb <pb n="3"/> bis jetzt so gut wie nichts verdienen und meine
               liebe unendlich tapfere Frau, die mir noch immer sehr helfen (den Rollstuhl schieben,
               wenn ich "ausgehe", usw.), den Haushalt führen, unser in der Emigration geborenes
               Mädel (Wien 1933) und mich versorgen und alle paar Monate eine neue Bleibe suchen
               muss, arbeitet außerdem Nachtschichten in einer Munitionsfabrik 11 Meilen
               Autobusfahrt von hier. Trotzdem ist das, wie alles Persönliche, Nebensache: wir
               werden <del rend="s">uns</del> auch so weiter wursteln; die Hauptsache ist, daß ich
               versuche, so gut wie ich kann, ein wenig mitzuhelfen am Wiederaufbau, nein am
               Neuaufbau <rs ref="#tillich_place_id__122" type="place">Deutschland</rs>s. –</p>
            <p>Ich bin <hi rend="underline">nicht</hi> Mitglied der volkssozialistischen Bewegung; sie kommen nur um Rat zu mir. Ich kann mich an keine
               der ständig fluktuierenden Bewegungen binden, die heute nicht wissen, was sie morgen denken – geschweige denn Tun.</p>
            <p>Entschuldigen Sie bitte den langen Brief.</p>
            <p>(Please, Censor, excuse it too!)</p>
            
            <closer>
               <salute>Mit herzlichem Dank und Gruß unbekannterweise</salute>
               <signed>Ihr <rs ref="#tillich_person_id__3520" type="person">Alexander Hirsch</rs></signed>.
            </closer>
         </div>
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   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__411">
                  <persName>Crossman, Richard</persName>
                  <occupation>Britischer Politiker der Labour Party</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Nach dem Studienabschluss in Oxford reiste er nach Deutschland, wo er auch seine erste Frau Erika Glück kennenlernte und 1932 heiratete. Nach seiner Rückkehr nach England wurde er fellow am Oxforder New College und lehrte Philosophie. Bereits zu dieser Zeit schrieb er als Sozialist und Antimarxist Beiträge für den linksgerichteten New Statesman, dessen Herausgeber er 1970-1972 werden sollte. Mitte der 1930er saß er für die Labour Party im Oxford City Council. Mit Kriegsausbruch ging er zum Political Warfare Executive und wurde dort Leiter der deutschen Sektion und Spezialist für psychologische Kriegsführung. Ab 1945 saß er bis zu seinem Tod im Unterhaus des britischen Parlaments. Im Zuge der Palästinafrage wurde er Zionist. 1952-1967 war er Mitglied des National Executive Committees der Labour Party, 1960-1961 ihr Vorsitzender. 1966 wurde er Leader of the House of Commons.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2094">
                  <persName>Wolfers, Arnold</persName>
                  <birth>
                     <date>1892-06-14</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Sankt Gallen</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1968-07-16</date>
                  </death>
                  <occupation>Politikwissenschaftler</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119262819</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Arnold Wolfers (14. Juni 1892 – 16. Juli 1968) war ein schweizerisch-amerikanischer Politikwissenschaftler, geboren in St. Gallen. Nach juristischer Promotion 1917 wandte er sich Volkswirtschaft und Politikwissenschaft zu und habilitierte sich 1929 in Berlin. Ab 1922 arbeitete er an der Deutschen Hochschule für Politik, zunächst als Mitarbeiter Paul Tillichs in einer Arbeitsgemeinschaft zum religiösen Sozialismus, ab 1930 als Direktor. 1933 emigrierte er in die USA und lehrte von 1935 bis 1957 in Yale. Als Realist prägte er das Billardkugelmodell der Internationalen Beziehungen. Später beriet er das amerikanische Außenministerium.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3516">
                  <persName>Willits, Joseph Henry</persName>
                  <birth>
                     <date>1889</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1979</date>
                  </death>
                  <occupation>Professor an der University of Pennsylvania</occupation>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1894">
                  <persName>Temple, William</persName>
                  <birth>
                     <date>1881-10-15</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Exeter</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1944-10-26</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Kent</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118756435</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Temple, William (15.10.1881 Exeter – 26.10.1944 Westgate-on-Sea) war ein bedeutender anglikanischer Theologe und Kirchenführer. Nach seinem Studium in Oxford wurde er 1921 zum Bischof von Manchester ernannt, 1929 zum Erzbischof von York und 1942 zum Erzbischof von Canterbury. Temple engagierte sich intensiv in sozialen, internationalen und ökumenischen Fragen und unterstützte besonders die Bewegungen „Faith and Order“ sowie „Life and Work“. Obwohl seine Amtszeit in Canterbury nur kurz war, prägte er das geistige und kirchliche Leben Englands in den Jahren des Krieges nachhaltig. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen „Nature, Man and God“ (1934), „Readings in St. John’s Gospel“ (1939) und „Christianity and Social Order“ (1942).</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3518">
                  <persName>Bracken, Brendan</persName>
                  <birth>
                     <date>1901-02-15</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1958-08-08</date>
                  </death>
                  <occupation>Britischer Staatsmann</occupation>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3519">
                  <persName>Stresemann, Gustav</persName>
                  <birth>
                     <date>1878-05-10</date>
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                  <death>
                     <date>1929-10-03</date>
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                  <occupation>Politiker und Staatsmann</occupation>
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                  <persName>Hirsch, Alexander</persName>
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               <person xml:id="tillich_person_id__3517">
                  <persName>Pickett, Clarance E.</persName>
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                     <date>1884-10-19</date>
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                        <placeName>Cissna Park</placeName>
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                        <placeName>Boise</placeName>
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                  <occupation>Theologe</occupation>
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                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
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                     <date>1965-10-22</date>
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                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
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                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
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                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
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