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         <titleStmt>
            <title>Brief von Max Horkheimer an Paul Tillich vom 13. März 1943</title>
            <author ref="#tillich_person_id__931"> Max Horkheimer</author>
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               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
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            <msDesc type="typescript">
               <msIdentifier>
                  <country>Deutschland</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__143">Frankfurt a.M.</settlement>
                  <institution>Goethe-Universität Frankfurt</institution>
                  <repository>Universitätsbibliothek Frankfurt</repository>
                  <collection>UBA Ffm</collection>
                  <idno>Na 1<!-- Johann Wolfgang Goethe-Universität, Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg, Archivzentrum: UBA Ffm Na 1 25 / (Na 1, 53 [139] 126r) --></idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, maschinenschriftlich</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
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            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
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         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__931">Max Horkheimer</persName>
               <date when="1943-03-13">13.03.1943</date>
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               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
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         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__931">Korrespondenz mit Max Horkheimer</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__931" target="L10589.xml">Brief von Max Horkheimer an Paul Tillich vom 12. August 1942</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__931" target="L10941.xml">Brief von Max Horkheimer an Paul Tillich vom 08. Mai 1946</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10602.xml">Brief von Paul Tillich an H. Buchwald vom 5. Februar 1943</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10606.xml">Brief von Friedrich Krause an Paul Tillich vom 26. März 1943</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1943-03-13"/></creation></profileDesc>
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         <change who="MI" when="2025-09-24">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
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         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener><dateline><date when="1943-03-13">13. März 1943.</date></dateline>
               <salute>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paulus</rs>:</salute>
            </opener>
            <p><rs ref="#tillich_person_id__1521" type="person">Pollock</rs> wird Ihnen schon gesagt
               haben, dass die Einladung der Fakultät eingetroffen ist. Der Gedanke an die Aufnahme
               einer philosophischen Lehrtätigkeit, zu der die geplanten Vorlesungen vielleicht
               einmal führen können, bereitet mir eine grössere Freude als ich in wenigen Worten
               sagen kann. Glücklicher aber als die Einladung macht mich noch die Art, wie sie
               zustande gekommen ist: durch Ihre Solidarität, der ich nun schon so viel im Leben zu
               verdanken habe. Ich hoffe, dass meine Wirksamkeit in der Fakultät, so begrenzt oder
               ausgedehnt sie sein mag, auch Ihnen Freude bereiten wird.</p>
            <p>Infolge einer grösseren Anstrengung, die ich in diesen Tagen mache, um ein Kapitel meiner Arbeit
            noch zu Ende zu führen, bevor ich mich den Aufgaben des Projekts zuwende, kann ich der Fakultät
            erst in den nächsten Tagen danken. Ich bitte auch Sie darum, mir zu verzeihen, dass mein Brief
            so kurz ist. Aber meine Arbeit gilt Ihnen ohnehin noch mehr als je ein Brief.</p>
            <p>Alles Liebe für <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs>, auch von
               <rs ref="#tillich_person_id__932" type="person">Maidon</rs>, die in diesen Tagen ein wenig 
            kränkelt und zu Bett liegt.</p>
            <closer>
               <salute>Herzlichst</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__931" type="person"/></signed>
            </closer>
         </div>
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   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1521">
                  <persName>Pollock, Friedrich</persName>
                  <occupation>Deutscher Soziologe und Ökonom</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Bereits als Jugendlicher lernte er Max  Horkheimer kennen, mit dem gemeinsam er zeitlebens in Arbeitsteilung und engster Freundschaft zusammenlebte. Ab 1919 Studium der Nationalökonomie und nebenher Philosophie in München, Freiburg und Frankfurt/Main, 1923 Promotion. P. war von Beginn an am Frankfurter Institut für Sozialforschung beschäftigt, hauptsächlich im administrativen Bereich. 1933 Emigration, zunächst nach Genf, 1934 weiter in die USA, wo das übersiedelte Institut in New York in den Räumen der Columbia Universität unterkam. P. war in den Folgejahren weiterhin für die Finanzen und Administration des Instituts zuständig. 1935 heiratete er die geschiedene gebürtige Französin Andrée Marx (1898-1939), geb. Woog, die er bereits seit Jugendtagen kannte. 1950 ging P. zurück nach Deutschland, 1959 zog er gemeinsam mit Horkheimer ins schweizerische Montagnola.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__931">
                  <persName>Horkheimer, Max</persName>
                  <occupation>Sozialphilosoph</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118553615</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Max Horkheimer (14. Februar 1895 – 7. Juli 1973) war ein deutscher Sozialphilosoph und zentrale Figur der Frankfurter Schule. Nach kaufmännischer Lehre und Kriegsdienst studierte er Philosophie, Psychologie und Nationalökonomie, promovierte 1922 in Frankfurt und habilitierte sich dort 1925. Auf Betreiben Paul Tillichs erhielt er 1930 das Ordinariat für Sozialphilosophie und damit die Leitung des Instituts für Sozialforschung. 1933 emigrierte er über Genf in die USA, wo mit Adorno die Dialektik der Aufklärung entstand. Sein Programm einer interdisziplinären Gesellschaftsforschung nannte er ab 1937 Kritische Theorie. 1949 kehrte er nach Frankfurt zurück und leitete 1951 bis 1953 die Universität.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__932">
                  <persName>Horkheimer, Rose Christine</persName>
               </person>
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