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         <titleStmt>
            <title>Brief von Ernst Bloch an Paul Tillich vom 18. März 1942<!-- Zuordnung wahrscheinlich. Brief mit Ernst unterschrieben, erwähnt wird ein philosophisches
            Buch über Hoffnung, an dem der Briefautor arbeitet--> an Paul Tillich
               </title>
            <author ref="#tillich_person_id__228">Ernst Bloch</author>
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               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
                  <postCode>1010</postCode>
                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc type="typescript">
               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 138(75)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, eigenhändig</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <encodingDesc>
         <projectDesc>
            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="tillich_person_id__228">Ernst Bloch</persName>
               <date when="1942-03-18">18.03.1942</date>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
            </correspAction>
         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__228">Korrespondenz mit Ernst Bloch</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__228" target="L11054.xml">Brief von Ernst Bloch an Paul Tillichvom 11. März 1947</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10561.xml">Brief von Hermann Budzislawski an Paul Tillich vom 16. März 1942</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10563.xml">Brief von Paul Tillich an Horace Kallen vom 18. März 1942</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1942-03-18"/></creation></profileDesc>
      <revisionDesc status="approved">
         <change who="MI" when="2026-01-19">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
      </revisionDesc>
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   <text type="letter">
      <body>
         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener><dateline><date when="1942-03-18">18. III. 42</date></dateline>
               <salute>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paulus</rs>,</salute>
            </opener>
            <p>Du selbst ludest mich zu einer Korrektur ein. Das ist sehr freundlich; so bitte ich Dich 
            um zwei Veränderungen.</p>
            <p>Zum ersten Satz: <hi rend="underline">completion</hi> statt <hi rend="underline">publication</hi>. Ich soll den Grant für die
               <hi rend="underline">Fertigstellung</hi> des Mskripts erhalten; dafür ist die Foundation da. Und da das Mskript
               nie fertig ist, ist ja keine Unwahrheit bei der Sache.</p>
            <p>Dann schlage ich vor die Stelle:<q>Althoug not being a school philosopher</q>
               wegzulassen. Abgesehen davon, dass die Frage, ob ich ein school philosopher bin oder
               nicht, für das, was ich mache, kaum relevant oder auch nur interessant sein dürfte,
                  <hi rend="superlinear">*)</hi><add place="left"> *) (privat fühle ich mich allemal
                  als Honorarprofessor, der keine Vorlesungen hält) </add>hört sich für
               amerikanische Ohren, im Land der positions, die unbequeme bürgerliche
                  <unclear>Eingruppierbarkeit</unclear> meiner wahrscheinlich leicht negativ an. Und
               das sei für unser Vorhaben doch ferne. Des-<pb n="2"/>halb dachte ich, der Satz
               beginnt besser mit: <q>He is one</q> und so weiter.</p>
            <p>Und da die Liste niemals aufhört, gestatte ich mir eine dritte Bitte. <rs ref="#tillich_person_id__1209" type="person">Löwe</rs> schickte mir einen Brief
                  (<q>recommendation</q>), worin er vor allem als <hi rend="underline">Soziologe</hi> mir eine A gab. Vielleicht aber hast Du die Güte, im dritten
               Absatz Deines Briefes noch einen Satz zuzufügen, worin Du als <hi rend="underline">Philosoph</hi> eine warme Lanze für mein Hoffnungs-Buch-<q>Project</q> einlegst.
               Wir Amerikaner (ich bin übrigens mit gestern Dein fellow-citizen geworden) glauben ja
               nur an Spezialisten, wie Dir bekannt. </p>
            <p>Habe herzlichen Dank, lieber Freund, auch für die <unclear>Großzügigkeit</unclear>, zu der ich Dich leider gezwungen
            habe und wieder veranlassen muss. Du tust mir viel Gutes.</p>
            <p>Herzliche Dir und <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs></p><closer>
               <salute>Euer</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__228" type="person">Ernst</rs>.</signed>
            </closer>
         </div>
      </body>
   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__228">
                  <persName>Bloch, Ernst</persName>
                  <occupation>Deutscher Philosoph</occupation>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1209">
                  <persName>Löwe, Adolf</persName>
                  <occupation>deutscher Soziologe und Nationalökonom</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119383292</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Adolph Lowe (4. März 1893 – 3. Juni 1995) war ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler, Sozialtheoretiker und Philosophiefachmann. Nach akademischer Ausbildung unter führenden Ökonomen begann er 1922 eine Karriere in der staatlichen Wirtschaftsverwaltung. 1926 erwarb er seine Lehrbefähigung durch Forschungen zu Konjunkturbewegungen und trug zur Gründung eines bedeutenden Wirtschaftsforschungsinstituts bei. Zwischen 1926 und 1931 leitete er eine Forschungsabteilung am Kieler Institut und war Vertreter einer angesehenen ökonomischen Schule. Ab 1931 hatte er eine Professur in Frankfurt inne und arbeitete in einem Forschungsinstitut mit soziologischem Schwerpunkt. 1933 emigrierte er nach England und lehrte später ab 1940 an einer New Yorker Universität, wo er bis 1963 die Verbindung von Verhaltenswissenschaften und Wirtschaftslehre erforschte. 1983 kehrte er nach Deutschland zurück.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson></back></text>
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