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         <titleStmt>
            <title>Brief von Paul Tillich an Arnold Wolfers vom 29. November 1941</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1928"> Paul Tillch</author>
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               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc type="typescript">
               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 649/205(45)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, maschinenschriftlich</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
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            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <date when="1941-11-29">29.11.1941</date>
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            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__2094">Arnold Wolfers</persName>
            </correspAction>
         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__2094">Korrespondenz mit Arnold Wolfers</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__2094" target="L00811.xml">Brief von Arnold Wolfers an Paul Tillich vom 10. Januar 1924</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__2094" target="L10933.xml">Brief von Paul Tillich an Arnold Wolfers vom 17. April 1946</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10537.xml">Brief von Paul Tillich an Frederik J. Forell vom 12. November 1941</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10539.xml">Brief von Werner Richter an Paul Tillich vom 30. November 1941</ref></correspContext></correspDesc>
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            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1941-11-29"/></creation></profileDesc>
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         <change who="MI" when="2025-07-05">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
      <body>
         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener><dateline><date when="1941-11-29">November 29. 1941</date>
               <rs ref="#tillich_person_id__2094" type="person">Prof. Arnold Wolfers</rs>
            231 Park Street
               <rs ref="#tillich_place_id__770" type="place">New Haven, Conn.</rs></dateline>
               <salute>Lieber <rs ref="#tillich_person_id__2094" type="person">Arnold:</rs>,</salute>
            </opener>
            <p>Lass mich Dir noch einmal danken fuer Deinen ausfuehrlichen Brief<note type="ea">liegt nicht vor.</note>. Das <sic>Peoblem</sic>, das Du in ihm debattierst, ist
               im Wesentlichen das Verhältnis von theologischen Prinzipien und praktischem
               politischem Handeln. Es ist das alte Problem, das wir in genau der gleichen Schwere
               empfanden, als wir den reli<del>e</del>gioesen Sozialismus gründeten. Meine damalige
               Lösung war, dass es keinen <hi rend="letterspace">direkten</hi> Weg von dem Prinzip
               der Liebe zu einer <hi rend="letterspace">bestimmten</hi> Form gesellschaftlicher
               Gestaltung geben kann, dass aber, entsprechend der prophetischen neutestamentlichen
               Idee der" Zeichen der Zeit " es Forderungen geben kann, die fuer eine bestimmte
               Zeitsituation aus dem religioesen Prinzip folgen. Wenn die Gesellschaftsordnung faul
               geworden ist, so hat der prophetische Geist das Recht das im Namen der religioesen
               Kritik zu sagen. Er hat weiter das Recht bestimmte Richtlinien aufzustellen, die sich
               aus diesem Prinzip ergeben ( z.B. gerechte Richter, Abschaffung sakraler Daemonien,
               Wertung der Familie, Vermenschlichung des Herr- Knecht- Verhaeltnisses etc) Genau wie
               die stoische Philosophie, die in ihren letzten Voraussetzungen die religioese
               Weltanschauung war, auf die roemischen Kaiser und durch sie auf das roemische Recht
               einwirkte zum Zwecke der Humanisierung und Emanzipierung, oder wie das Christentum im
               Mittelalter zahllose Auswuechse der altgermanischen Feudalordnung beschnitten hat,
               oder wie aus dem protestantischen und sektiererischen Protest gegen die spaet
               mittelalterliche Zwangseinheit der staatsrechtliche Toleranzgedanke hervorgegangen
               ist, so hat zur Zeit die Religion das Recht, die Ueberwindung der sich selbst absolut
               setzenden Souveraenitaeten im sozialen und zwischenstaatlichen Leben zu fordern. Die
               Zerspaltung in absolut gesetzte Raeume, die letztlich unabhaengig voneinander sind,
               ist, nachdem sie sich in ihrem Wesen offenbart hat( naemlich als daemonisch
               zerstoererischer polytheistischer Nationalismus ) nicht mehr ertraeglich von dem
               Standpunkt der Einheit der Menschheit, die in unseren Zeitalter nicht nur Idee,
               sondern technisch begruendete Wirklichkeit ist.</p>
            <p>Die beiden Prinzipien, die im zweiten Aufsatz entwickelt werden, sind Forderungen die
               nichts anderes ausdrücken sollen als die Aufhebung dieser zerstoererischen
                  <sic>Souverainitaeten</sic> im oekonomischen wie im politischen Leben. Wie Du
               weisst, bin ich nicht einmal der Meinung( hier im Unterschied von <rs ref="#tillich_person_id__1390" type="person">Niebuhr)</rs> dass die Kirche, wenn
               sie offiziell spricht, ueber die Kritik der Daemonien und die Verkuendigung der
               Prinzipien hinausgehen darf. <pb n="2"/> Ich wuerde nie so weit gehen wie es <rs ref="#tillich_person_id__137" type="person">Barth</rs> in Reaktion gegen seine
               fruehere Haltung in seinem Brief an die englischen Christen tut. Aber ich kann mir
               keine lebendige Religion denken, die es sich gefallen liesse, von einem Urteil ueber
               ein Prinzip der zukuenftigen Weltgestaltung ausgeschlossen zu werden. Die Frage ist,
               wie weit eine Religion, vertreten durch einzelne wagende Mitglieder in der Anwendung
               ihrer Prinzipien auf die konkrete Gestaltung gehen kann. Ich persoenlich wuerde
               niemals aus religioesen Gruenden eine europaeische Federation der Welt-Federation
               vorziehen, im Gegenteil. Ich wuerde auch kein religioeses Urteil ueber den Union-
               Now- Plan faellen. Ich wuerde nicht einmal die Zerschlagung aller Gross- Staaten, ja
               sogar die angelsaechsische Hegemonie ( oder wenn es so was gaebe die
               deutsch-russische Hegemonie ) unter allen Umstaenden fuer unchristlich erklaeren. Was
               aber zur Zeit von der Religion verneint werden muss, ist die Aufrechterhaltung der
               absoluten und schon durch ihre Absolutheit gottlose Souverainitaet <sic>das</sic>
               Einzelstaates . Und was sie fordern muss, ist die Herstellung der Einheit des Raumes,
               fuer die eine Menschheit gegenueber dem <sic>polotheistischen</sic> absoluten
               Nebeneinander. Wenn in meinen Aufsaetzen nicht klar geworden ist, dass eine
               religioese Forderung sich nur auf diesen Nein und Ja beziehen kann und nicht auf die
               technischen Wege seiner Verwirklichung, dann habe ich mich unklar ausgedrueckt und
               Deine Kritik ist berechtigt.</p>
            <p>Das Gleiche gilt für die sozialistische Seite des Problems. Sozialismus im Namen der Religion fordern kann nur das Doppelte
            heissen : Die Existenz die durch den Profit- Impuls bestimmte unverantwortliche oekonomische Herrenschicht als Quelle der
            Entmenschlichung des Lebens bekaempfen und positiv die Ordnung fordern in der schoepferische Freiheit aller Einzelnen in die
            übergreifende Einheit gesichert ist. Dass Leute wie <rs ref="#tillich_person_id__3482" type="person">Laski</rs> zu aehnlichen Forderungen gekommen sind
            beunruhigt mich ebensowenig wie es mich je beunruhigt hat, dass <rs ref="#tillich_person_id__1275" type="person">Marx</rs> 
            zu solchen Forderungen
            gekommen ist. Der prophetische Geist weht wo er will und ist nicht an die offizielle Religion gebunden. Aber das bedeutet nicht, dass 
            Oekonomen( wie Psychologen, Paedagogen, Mediziner u.s.w. ) Dinge tun oder nicht tun, die von religioesen Belang sind weil sie in
            direkter Beziehung zu den letzten Prinzipien stehen. Lass mich das am Voelkerbund erlaeutern, dem ich wahrscheinlich viel kritischer
            gegenueber stehe als Du. Das Prinzip aus dem heraus er concipiert war, naemlich die Einschraenkung der Souveraenitaet zu Gunsten,
            wenn auch noch so schwachen Einheit, war richtig und es war ein Schritt vorwaerts obgleich die technische Durchfuehrung unzulaenglich
            und die souveraene Nation als Basis dem Prinzip widersprechend war. Die Europaeische oder Weltfederation ist ein neuerer, vielleicht 
            konsequenterer und vielleicht erfolgreicherer Schritt. Sofern sie aus den gleichen Prinzipien folgt ist sie religioes gefoerdert,
            sofern sie unzaehlige technische und politische Implikationen hat, ist sie problematisch. <pb n="3"/></p>
            <p>Ich hoffe, dass Dir dieser Brief wenigstens zeigt, was ich meine, wenn es auch in den 3 Artikeln nicht deutlich zum Ausdruck gekommen ist.
            Der Gefahr primitiver Identifizierungen bin ich mir genauso bewusst wie Du aber sie werden nicht durch eine Scheidung von religoesem
            und politischen Handeln ueberwunden. Hier will ich vorlaeufig aufhoeren und hoffe auf Deine Antwort.</p>
            <closer>
               <salute>Viele, herzliche Grüsse</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul Tillich</rs></signed>
            </closer>
         </div>
      </body>
   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__2094">
                  <persName>Wolfers, Arnold</persName>
                  <birth>
                     <date>1892-06-14</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Sankt Gallen</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1968-07-16</date>
                  </death>
                  <occupation>Politikwissenschaftler</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119262819</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Arnold Wolfers (14. Juni 1892 – 16. Juli 1968) war ein schweizerisch-amerikanischer Politikwissenschaftler, geboren in St. Gallen. Nach juristischer Promotion 1917 wandte er sich Volkswirtschaft und Politikwissenschaft zu und habilitierte sich 1929 in Berlin. Ab 1922 arbeitete er an der Deutschen Hochschule für Politik, zunächst als Mitarbeiter Paul Tillichs in einer Arbeitsgemeinschaft zum religiösen Sozialismus, ab 1930 als Direktor. 1933 emigrierte er in die USA und lehrte von 1935 bis 1957 in Yale. Als Realist prägte er das Billardkugelmodell der Internationalen Beziehungen. Später beriet er das amerikanische Außenministerium.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1390">
                  <persName>Niebuhr, Reinhold</persName>
                  <occupation>US-amerikanischer Theologe</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Niebuhr, Karl Paul Reinhold (21.6.1892 Wright City, Missouri – 1.6.1971 Stockbridge, Massachusetts) war ein US-amerikanischer evangelischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler. Er stammte aus einer deutschen Einwandererfamilie, studierte an der Yale Divinity School, wurde 1915 ordiniert und war bis 1928 Pfarrer in Detroit. Von 1928 bis 1960 lehrte er Religionsphilosophie am Union Theological Seminary in New York. Er veröffentlichte zahlreiche Schriften, hielt 1939 die Gifford Lectures und erhielt mehrere Ehrendoktorate. 1931 heiratete er Ursula Mary Keppel-Compton.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__137">
                  <persName>Barth, Karl</persName>
                  <occupation>Theologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118506803</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Karl Barth (10. Mai 1886 – 10. Dezember 1968) war ein Schweizer reformierter Theologe und einer der bedeutendsten evangelischen Dogmatiker des 20. Jahrhunderts. Nach dem Studium arbeitete er als Pfarrer, später lehrte er als Professor in Deutschland und Basel. 1935 wies ihn das NS-Regime wegen seiner Gegnerschaft aus. Mit der Auslegung des Römerbriefs begründete er die Dialektische Theologie und wandte sich gegen den liberalen Protestantismus. Hauptwerk blieb die Kirchliche Dogmatik. Mit Paul Tillich verband ihn ein anhaltender theologischer Austausch, in dem beide gegensätzliche Positionen vertraten, etwa zur analogia entis.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3482">
                  <persName>Laski, Harold</persName>
                  <birth>
                     <date>1893-06-30</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__874">Manchester</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1950-03-24</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__271">London</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Politikwissenschaftler, Ökonom, Autor und Dozent</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119192616</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1275">
                  <persName>Marx, Karl</persName>
                  <occupation>Deutscher Ökonom</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118578537</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Marx, Karl (5.5.1818 Trier – 14.3.1883 London) war ein deutscher Philosoph und Gesellschaftstheoretiker. Er stammte aus einer jüdischen, später evangelisch getauften Familie, studierte in Bonn und Berlin und promovierte 1841 in Jena. Nach journalistischer Tätigkeit in Köln lebte er ab 1843 im Exil, zunächst in Paris, wo er Friedrich Engels begegnete, mit dem er 1848 das Kommunistische Manifest veröffentlichte. Seit 1849 lebte er in London, wo er trotz Krankheit und Armut publizistisch arbeitete und von Engels finanziell unterstützt wurde. Marx entwickelte den historischen Materialismus, analysierte ökonomische Gesellschaftsformationen und prägte die Arbeiterbewegung nachhaltig. Seine Schriften machten ihn zum Haupttheoretiker des Sozialismus und zu einer Schlüsselfigur der Moderne.</p>
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