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      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title>Brief von Paul Tillich an Elisabeth Tillich vom 24. Dezember 1937</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1928"> Paul Tillich</author>
            <respStmt>
               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
                  <postCode>1010</postCode>
                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc type="typescript">
               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 649/184(10)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, eigenhändig</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <encodingDesc>
         <projectDesc>
            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <date when="1937-12-24">24.12.1937</date>
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            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1762">Elisabeth Tillich</persName>
            </correspAction>
         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1762">Korrespondenz mit Elisabeth Tillich</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1762" target="L10364.xml">Brief von Paul Tillich an Elisabeth Tillich vom 3. Ausgust 1937</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1762" target="L10421.xml">Postkarte von Paul Tillich an Elisabeth Seebergervom 16. Juli 1938</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10375.xml">Brief von Lily Pincus an Paul Tillich vom 31. August 1937</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10416.xml">Brief von Paul Tillich an Walter Friedländervom 3. Juli 1938</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1937-12-24"/></creation></profileDesc>
      <revisionDesc status="approved">
         <change who="MI" when="2025-07-04">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
      </revisionDesc>
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   <text type="letter">
      <body>
         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener>
               <salute>Liebster <rs ref="#tillich_person_id__1763" type="person">Erhard</rs>, liebste 
                  <rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Elisabeth</rs>!</salute>
            </opener>
            <p>Es ist sehr traurig, dass ich in diesem Jahr nicht einmal fähig war, an Weihnachten
               zu schreiben. Aber es ist so und es wird weiter so sein. <rs ref="#tillich_place_id__684" type="place">Amerika</rs> saugt uns immer mehr ein.
               Der tägliche Lebenskampf ist sehr schwer und wird mit jedem Jahre schwerer. In den
               letzten Wochen war ich oft so müde, dass eine völlige Gleichgültigkeit gegen alles in
               Welt über mich kam; Ich dachte an <rs ref="#tillich_person_id__1924" type="person">Vaterchen</rs>s Melancholie-Anfälle und fühlte Angst, dass ich mich langsam in
               der gleiche Richtung entwickeln werde. Mit äusseren Dingen hat das nichts zu tun. Es
               geht uns ausser der wachsenden finanziellen Schwierigkeit (durch Preissteigerung,
               Erziehungs- und Versicherungsgelder) sehr gut. Ich habe den Lehrstuhl für "Geschichte
               der Theologie" bekommen, was die volle Einordnung in den Lehrbetrieb bedeutet. Ich
               habe die grössten Kollegs im Seminary und <pb n="2"/> und die besten Studenten <rs ref="#tillich_place_id__684" type="place">Amerika</rs>s. – <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> ist durch die Reise zu
               neuen Geschichten inspiriert worden, was immer bedeutet, dass es ihr sehr gut geht.
                  <rs ref="#tillich_person_id__570" type="person"> Erdmuthe</rs> entwickelt ihre
               musikalische Begabung, singt schon im High-School-Chor mit. Sie wächst schnell und
               wird immer schöner. Der <rs ref="#tillich_person_id__1927" type="person">Junge</rs>
               ist unglaublich wüst, klug und stark, aber auf keine Weise zu regieren. Die Zahl der
               wertvollen Menschen, die wir hier haben, ist Legion, und es kommen immer neue,
               zuletzt unsere alten Marburg-Dresdner Freunde <rs ref="#tillich_person_id__1829" type="person"><rs ref="#tillich_person_id__1830" type="person">Spiegelberg</rs></rs>s (Indologe), für die wir viel zu sorgen haben, da sie drei
               Monate nach ihrer Ankunft ein Kind <!-- unklar wie das Kind heißt --> bekommen haben.
               – Aber das alles ist nur nebenbei. Die Hauptarbeit liegt auf den Kollegs, von denen
               ich hoffe, dass ich zumindest eins von ihnen, die "Dogmatik" langsam in ein Buch
               verwandeln kann. Diese Arbeit bedeutet aber, dass ich seit unserer Rückkehr
               eigentlich nie vor 2 Uhr Nachts ins Bett gekommen bin; was manchmal zu viel wird
                  –––<pb n="3"/></p><p>
               <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> lebt noch viel in der
               Reise. Ich habe sie schon fast vergessen über den andrängenden neuen Aufgaben, die
               jede Stunde, jede Minute besetzten und infolge ihrer Unerfüllbarkeit ständig
               Depressionen bewirken.</p>
            <p>Im nächsten Jahr werden wir uns nicht sehen. Ich habe Kurse in <rs ref="#tillich_place_id__848" type="place">Kalifornien</rs> und <rs ref="#tillich_place_id__849" type="place">Westkanada</rs>, und will versuchen die
               ganze Familie mitzunehmen. Das ist aber nicht so leicht, da die Fahrt durch den
               Kontinent nicht wesentlich billiger ist als die Fahrt nach <rs ref="#tillich_place_id__736" type="place">Europa</rs> und wir noch schwer unter
               der Europa-Reise stöhnen. Andererseits möchte ich dass <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> etwas von <rs ref="#tillich_place_id__684" type="place"> Amerika</rs> sieht, nachdem sie <rs ref="#tillich_place_id__736" type="place">Europa</rs> kennen gelernt hat. – Wenn
               unser Plan mit dem Grundstück bei <rs ref="#tillich_place_id__850" type="place">Cannes</rs> gelingt, wollen wir 1939 dorthin fahren. Ob dann ein Wiedersehen
               möglich sein wird? Ob ihr die wachsenden Hindernisse überwinden könnt? Ob die <pb n="4"/> Weltgeschichte, über die ich mehr an <rs ref="#tillich_person_id__641" type="person">Frede</rs> schreiben will, es zulassen wird? Auf jeden Fall habe ich
               augenblicklich starke Gefühle des Getrenntseins von allen die ich geliebt habe und
               noch liebe. Das hängt sicher sowohl mit <rs ref="#tillich_person_id__1924" type="person">Vaterchen</rs>s Tod , wie mit der Unmöglichkeit zu schreiben und dem
               langsamen Hineinwachsen in zwei verschiedene Welten zusammen: Eine Welt, die mit
               jedem Tag verschiedener wird von dem was ich als Erinnerung mitgebracht habe, und
               meine Welt, in die ich immer mehr hineinwachse und von der ihr keinerlei Vorstellung
               habt...</p>
            <p>Es ist Heiligabend Vormittag. Der schönste Baum, den wir je hatten, steht da. Um 5
               werden die Kinder beschert (3 mit der Freundin <rs ref="#tillich_person_id__3480" type="person">Judith</rs>). Um 1/2 9 kommen 2 Ehepaare. – Wenn dieser Brief Dich
               erreicht, ist alles schon vorbei. Wir denken an Euch. Jetzt, in diesem Moment ist es
               bei Euch 6<hi rend="sup">Uhr</hi>, und Ihr alle seid zusammen!</p>
            <closer>
               <salute>In viel Liebe!</salute>
               <signed>Euer<rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul</rs></signed>
            </closer>
         </div>
      </body>
   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1924">
                  <persName>Tillich, Johannes Oskar</persName>
                  <birth>
                     <date>1857-06-03</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Berlin, Deutschland</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1937-07-30</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer, Superintendent und Konsistorialrat</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631602</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Johannes Oskar Tillich (1857 – 1937) war ein evangelisch-lutherischer Pfarrer und Theologe. 1885 hatte er Wilhelmina Mathilde Dürselen geheiratet, die 1903 verstarb. Seine erste Pfarrstelle hatte er in der lutherischen Gemeinde Starzeddel bei Guben, wo 1886 sein Sohn Paul geboren wurde. Johannes Oskar Tillich und Wilhelmina Mathilde Dürselen waren also die Eltern des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. 1891 wurde Johannes Oskar Tillich Superintendent des Kirchenkreises Schönfließ in der Neumark, 1900 folgte seine Berufung nach Berlin, wo er zum Geheimen Konsistorialrat ernannt wurde.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1830">
                  <persName>Spiegelberg, Rosalie</persName>
                  <note type="bio">
                     <p>Rosalie Spiegelberg (gest. 1968) war die erste Ehefrau des Religionswissenschaftlers Frederic Spiegelberg. Sie war eine geborene Michels. Nach dessen Entlassung 1937 aus politischen Gründen floh sie mit ihrem Mann mithilfe des bereits in die USA emigrierten Theologen Paul Tillich aus dem nationalsozialistischen Deutschland. Das Paar fand zunächst in England Zuflucht, bevor sie in die Vereinigten Staaten weiterzogen.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__641">
                  <persName>Fritz, Alfred</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-09-26</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__420">Stuttgart</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1963</date>
                  </death>
                  <occupation>Evangelischer Pfarrer und Heimleiter</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1162904755</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Alfred Fritz (1886 – 1963) war ein deutscher reformierter Pfarrer und kirchlicher Funktionsträger. Von 1904 bis 1908 studierte er Theologie in Tübingen und Halle, wo er sich mit seinem Mitstudenten Paul Tillich anfreundete und wie dieser im Wingolf engagiert war. Seit 1912 wirkte er als Pfarrer in Butterfelde; im selben Jahr heiratete er Johanna Tillich, die Schwester Paul Tillichs, die jedoch 1920 bei der Geburt des dritten Kindes verstarb. Von 1916 bis 1922 war Alfred Fritz als Missionsinspektor in Bremen tätig, anschließend von 1922 bis 1927 Pfarrer der französisch-reformierten Gemeinde in Frankfurt am Main sowie Leiter des dortigen Magdalenenstifts. Ab 1927 arbeitete er im Diakonissenhaus Teltow, wo er die Leitung des Magdalenenstifts und der Fürsorgeabteilung übernahm. In zweiter Ehe war er mit der Pastorentochter Gertrud „Trude“ Fritz, geborene Horn, verheiratet.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1829">
                  <persName>Spiegelberg, Friedrich</persName>
                  <birth>
                     <date>1897-05-24</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__198">Hamburg</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1994</date>
                  </death>
                  <occupation>Religionswissenschaftler</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/115751351</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Friedrich Spiegelberg (24. Mai 1897 – 10. November 1994) war ein deutscher Gelehrter mit Spezialisierung auf asiatische Religionssysteme. Nach akademischer Ausbildung und Promotion in Tübingen erhielt er mit Unterstützung des Theologen Paul Tillich einen Lehrauftrag an der Dresdner Technischen Hochschule, wo Tillich Professor war. Spiegelberg lehrte dort Religionsgeschichte bis zu seiner Entlassung 1937. Mit Tillichs Hilfe emigrierte er in die USA, wo er ab 1941 an der Stanford University wirkte und sich als Experte für indische und asiatische Kulturen profilierte. Er war Mitbegründer mehrerer Institute zur Förderung östlichen Denkens und vertrat eine mystisch-universalistische Sicht auf Religion als Ausdruck einer gemeinsamen spirituellen Realität jenseits einzelner Dogmen.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1762">
                  <persName>Seeberger, Elisabeth</persName>
                  <birth>
                     <date>1893-06-17</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1986</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">Keine GND-Nummer</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Elisabeth Seeberger (17. Juni 1893 – 1986) war die Schwester des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Im Jahr 1917 heiratete sie Erhard Seeberger, der über viele Jahre als Pfarrer in Berlin-Tempelhof tätig war.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3480">
                  <persName>Judith</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1927">
                  <persName>Tillich, René Johannes Stefan</persName>
                  <birth>
                     <date>1935</date>
                  </birth>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631653</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
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               </person>
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                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
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                     <date>1896-05-17</date>
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                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
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                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
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                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
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                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1763">
                  <persName>Seeberger, Erhard</persName>
                  <birth>
                     <date>1891-11-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Aschbach b. Bamberg</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1969</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/12680446X</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Georg Seeberger (1891–1969) war ein deutscher protestantischer Geistlicher, Dekan und Kirchenrat in Bamberg. Er war mit Elisabeth, der Schwester des Theologen Paul Tillich, verheiratet. Er verfasste mehrere Publikationen, darunter ein Handbuch zur Amtsführung für protestantische Geistliche im Königreich Bayern.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__570">
                  <persName>Farris, Erdmuthe</persName>
                  <birth>
                     <date>1926-02-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__126">Dresden</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>2016-03-26</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168750431</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Erdmuthe Farris (17. Februar 1926 – 26. März 2016), geborene Tillich, war die Tochter des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Ihr familiärer Rufname lautete Mutie.</p>
                  </note>
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