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         <titleStmt>
            <title>Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichden 12. Juli 1937</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
            <respStmt>
               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3229-6246">Ole Soldatow</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc type="typescript">
               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 721/3(7)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, handschriftlich</p>
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
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         <projectDesc>
            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
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      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <date when="1937-07-12">12.07.1937</date>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1923">Hannah Tillich</persName>
            </correspAction>
         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1923">Korrespondenz mit Hannah Tillich</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1923" target="L10351.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichnach dem 12. Juli 1937</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1923" target="L10353.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvermutlich 20. Juli 1937</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10351.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichnach dem 12. Juli 1937</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10353.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvermutlich 20. Juli 1937</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1937-07-12"/></creation></profileDesc>
      <revisionDesc status="approved">
         <change who="OS" when="2025-05-23">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
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         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener>
               <salute>Liebstes <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannahchen</rs>!</salute>
            </opener>
            <p>Es ist 11 Uhr Abends, ich liege im Bett und notiere Dir die Ereignisse dieses höchst
               interessanten Tages:</p>
            <p>Späte Ankunft in <rs ref="#tillich_place_id__788" type="place">Oxford</rs>, auf der
               letzten Strecke <rs ref="#tillich_person_id__3411" type="person">Dean Russel</rs> von
                  <rs ref="#tillich_person_id__3412" type="person">Anke</rs>, wo ich im April
               gesprochen habe. Im <unclear reason="illegible">¿¿¿</unclear> zum University College,
               im Alten <unclear reason="illegible">¿¿¿</unclear> Zimmer, grosses Wohnzimmer und
               kleines Schlafzimmer. Alte Alte Mauern, breite Fensternischen, Blick in den Garten.
               Mir gegenüber den <rs ref="#tillich_person_id__3413" type="person">Lord-Bischof von
                  Southmark</rs>. Briefe von <rs ref="#tillich_person_id__133" type="person"><!-- ID von Adolf?-->Adolf und Nina Baring</rs>. Essen in kleinem Lokal. Gang zur
               Registration. Aufenthalt und Essen sind bezahlt. Treffe verschiedene Leute. Zurück
               ins Zimmer. Auspacken, Einwärmen. Gang zum Theater, wo um 5 die erste Sitzung ist.
               Ich treffe <rs ref="#tillich_person_id__1997" type="person">Visser A. Hoft</rs>, der
               schnell erzählt, dass <rs ref="#tillich_person_id__1392" type="person">Niemöllers</rs> Verhaftung lebensgefährlich wäre und dass gestern die
               Bekenntniskirche sich wieder vereinigt hätte. Ich begrüsse <rs ref="#tillich_person_id__386" type="person">Coffin</rs>, der mich wegen <rs ref="#tillich_person_id__458" type="person"><!-- Otto (ID 459) oder Martin (ID 458)?-->Dibelius</rs> Berufung, die er jetzt
               sehr begünstigt, sprechen will. Ich begrüsse <rs ref="#tillich_person_id__3414" type="person">Adam Brown</rs>, <rs ref="#tillich_person_id__3415" type="person">Oldhorn</rs>, der sagt, <pb n="2"/>in zwei Tagen wäre er frei. <unclear reason="illegible">¿¿¿</unclear> kommt auf mich zu und ist richtig böse, dass ich
               ihn nicht in Paris aufgesucht habe. Ich schiebe alle Schuld auf Dich. <rs ref="#tillich_person_id__3416" type="person">John Matt</rs> eröffnet die Sitzung.
               Reden von <rs ref="#tillich_person_id__856" type="person"><!-- Hermann (ID 856)oder Otto (ID 2138)?-->Heller</rs>, bei dem ich im vorigen
               Jahre in <rs ref="#tillich_place_id__707" type="place">Genf</rs> geredet habe, von
               dem Bischof von <unclear reason="illegible">¿¿¿</unclear>, der mich nachher begrüsst,
               von dem französischen Präsidenten, der weitaus am glänzendsten spricht, mit dem ich
               bei Lord <unclear reason="illegible">¿¿¿</unclear> zusammen war, von <rs ref="#tillich_person_id__1997" type="person">Visser A. Hoft</rs>, der sehr leidig
               aussieht. Nachher begrüsse ich <rs ref="#tillich_person_id__3417" type="person">Erzbischof Tumble von York</rs>, <rs ref="#tillich_person_id__1390" type="person">Reini Niebuhr</rs>, <rs ref="#tillich_person_id__3418" type="person">Dorothe
                  Fossdick</rs>, ein paar Studenten, <rs ref="#tillich_person_id__3419" type="person">von Ansen</rs>, <rs ref="#tillich_person_id__300" type="person">Brunner</rs>. Ich bringe <rs ref="#tillich_person_id__300" type="person">Brunner</rs> in sein College. Wir haben ein sehr vertrauliches Gespräch über die
               deutsche Lage. Er begrüsst sowohl dass die deutschen Vertreter nicht da sind, als
               auch dass <rs ref="#tillich_person_id__137" type="person">Barth</rs>, den man
               gedrängt hat, fehlt. Ich gehe in mein College und begrüsse <rs ref="#tillich_person_id__3420" type="person">Baille</rs>, der sehr herzlich ist.
               Wir sitzen zusammen beim Abendbrot und haben gleich schwere dogmatische Gespräche. Er
               hat gestern direkte Nachricht von Heim <rs ref="#tillich_place_id__448" type="place">Tübingen</rs> bekommen, dass dieser ganz zerbrochen ist, weil ihm der Pass für
                  <rs ref="#tillich_person_id__788" type="person">Oxford</rs> verweigert ist. Ich
               erzähle ihm, dass <pb n="3"/>
               <rs ref="#tillich_person_id__1392" type="person">Niemöller</rs> vor dem
               Volksgerichtshof wegen Hochverrat steht. In seinem Telephon war ein Mikrophon
               eingebaut, das alles abhörte. <rs ref="#tillich_person_id__3420" type="person">Baille</rs> selbst hat vor einem Jahr folgende Unterhaltung mit ihm gehabt: Er
               frage ihn, ob es sich in seinem Kampf nur um die kirchlichne Eingriffe oder um den
               Nationalsozialismus selbst handele. Nach Zögern antworteten <rs ref="#tillich_person_id__1392" type="person">Niemöller</rs> und die andern
               Fremden: Um den Nationalsozialismus selbst zwischen ihm und dem Christentum gibt es
               keine Einheit. Ich frage <rs ref="#tillich_person_id__3420" type="person">Baille</rs>, ob die Konferenz etwas für ihn tun könne. Er erzählt, dass vor 8 Tagen
               in einer <rs ref="#tillich_place_id__604" type="place">Edinburger</rs> Kirche vor
               1000 Menschen für ihn gebetet worden wäre. Wir gehen zur Abendsitzung. Ich begrüsse
                  <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><unclear reason="illegible">¿¿¿</unclear></rs>, <rs ref="#tillich_person_id__3422" type="person">Mrs. Coffin</rs>, <rs ref="#tillich_person_id__3423" type="person">Lady Moberly</rs>, in deren Haus ich vor einem Jahr war. <rs ref="#tillich_person_id__1391" type="person">Ursula Niebuhr</rs>,
               sitzt mit ihm oben im Rand. Der <rs ref="#tillich_person_id__3421" type="person">Erzbischof von Canterbury</rs> kommt im Ornat mit Begleitung u.a.
               von <rs ref="#tillich_person_id__3420" type="person">Baille</rs>, der
               den Gottesdienst leiten soll. Der Gottesdienst beginnt mit: 'Eine feste Burg', wie am
               Morgen mit 'Nun danket alle Gott'. Die Konferenzsprache ist Englisch, Deutsch,
               Französisch. Ein grossartiger Schweizer Übersetzer überträgt alles. <pb n="4"/>Die
               ganze Rede des Erzbischofs. Sehr fein, sehr diplomatisch. Minuten länger,
               demonstrativer Beifall nur an einer Stelle: Als er über das Wegbleiben der Deutschen
               sprach und die umso stärkere geistige Verbundenheit mit ihnen betonte. Nachher stand
                  <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><unclear reason="illegible">¿¿¿</unclear></rs> auf und verlas unter atemloser Spannung ein Telegramm von
                  <rs ref="#tillich_person_id__3424" type="person">Maharenz</rs> mit
               Segenswünschen für die Konferenz. Darauf beantragte er Verweisung der ganzen <unclear reason="illegible">¿¿¿</unclear> an eine Kommission. Darauf sagte der <rs ref="#tillich_person_id__3421" type="person">Erzbischof</rs>: Darüber
               hinaus sollte die Versöhnung sich erheben und still für die Deutschen beten. Das war
               sehr ergreifend. Nachher sprach er auch noch ein Gebet. Nach der Versammlung fragte
               ich den <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID? -->Bischof von
                     <unclear reason="illegible">¿¿¿</unclear></rs> ob man nicht etwas für <rs ref="#tillich_person_id__1392" type="person">Niemöller</rs> tun
               könne. Trotzdem war er bereit, das Gebet für ihn zu sprechen. Man hielt es dann aber
               für wirksamer, es später zu tun. Ich begleite <rs ref="#tillich_person_id__1390" type="person">Reini</rs> und <rs ref="#tillich_person_id__1391" type="person">Ursula</rs> lange durch die Strassen und gehe ins Bett!</p>
            <closer>
               <salute>Dein</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paulus</rs>.</signed>
            </closer>
         </div>
      </body>
   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__3423">
                  <persName>Lady Moberly</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3422">
                  <persName>Mrs. Coffin</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3421">
                  <persName>Erzbischof von Canterbury</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1390">
                  <persName>Niebuhr, Reinhold</persName>
                  <occupation>US-amerikanischer Theologe</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Niebuhr, Karl Paul Reinhold (21.6.1892 Wright City, Missouri – 1.6.1971 Stockbridge, Massachusetts) war ein US-amerikanischer evangelischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler. Er stammte aus einer deutschen Einwandererfamilie, studierte an der Yale Divinity School, wurde 1915 ordiniert und war bis 1928 Pfarrer in Detroit. Von 1928 bis 1960 lehrte er Religionsphilosophie am Union Theological Seminary in New York. Er veröffentlichte zahlreiche Schriften, hielt 1939 die Gifford Lectures und erhielt mehrere Ehrendoktorate. 1931 heiratete er Ursula Mary Keppel-Compton.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3412">
                  <persName>???, Anke</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__137">
                  <persName>Barth, Karl</persName>
                  <occupation>Theologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118506803</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Karl Barth (10. Mai 1886 – 10. Dezember 1968) war ein Schweizer reformierter Theologe und einer der bedeutendsten evangelischen Dogmatiker des 20. Jahrhunderts. Nach dem Studium arbeitete er als Pfarrer, später lehrte er als Professor in Deutschland und Basel. 1935 wies ihn das NS-Regime wegen seiner Gegnerschaft aus. Mit der Auslegung des Römerbriefs begründete er die Dialektische Theologie und wandte sich gegen den liberalen Protestantismus. Hauptwerk blieb die Kirchliche Dogmatik. Mit Paul Tillich verband ihn ein anhaltender theologischer Austausch, in dem beide gegensätzliche Positionen vertraten, etwa zur analogia entis.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3416">
                  <persName>Matt, John</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3417">
                  <persName>Erzbischof Tumble von New York</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3418">
                  <persName>Fossdick, Dorothe</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3411">
                  <persName>Russel, Dean</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__300">
                  <persName>Brunner, Emil</persName>
                  <occupation>Evangelischer Theologe</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Der gebürtige Schweizer war nach dem Theologiestudium in Zürich und Berlin zunächst ab 1916 im Pfarramt tätig. Nach einem Aufbaustudium Religionspsychologie am Union Theological Seminary in New York habilitierte er sich 1921 schließlich in Zürich und wurde zunächst Privatdozent, bevor er ab 1924 Ordinarius für Systematische und Praktische Theologie in Zürich wurde und bis 1953 blieb. Um 1936 war er zusammen mit J. H.  Oldham und anderen maßgeblich an der Vorbereitung der Oxford Konferenz 1937 beteiligt. 1937-1938 war er Gastprofessor in Princeton, 1953-1955 lehrte er in Tokyo, insb. an der International Christian University.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__856">
                  <persName>Heller, Hermann</persName>
                  <occupation>Jurist und Staatsrechtslehrer</occupation>
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                  <note type="bio">
                     <p>Hermann Ignatz Heller (17. Juli 1891 – 5. November 1933) war ein Jurist und Staatsrechtler jüdischer Herkunft aus Deutschland. Nach Studium und Promotion 1915 in Graz habilitierte er sich 1919 in Kiel und engagierte sich in der Erwachsenenbildung. Als überzeugter Anhänger der Republik trat er 1920 in die SPD ein und lehrte in Kiel, Leipzig, Berlin und ab 1932 in Frankfurt. 1930 prägte er den Begriff des sozialen Rechtsstaats. 1933 emigrierte er nach Madrid, wo er noch im selben Jahr starb. Als sein Hauptwerk gilt die postum erschienene Staatslehre.</p>
                  </note>
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                  <persName>Baille, ???</persName>
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                  <persName>von Ansen, ???</persName>
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                  <persName>Lord-Bischof von Southmark</persName>
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                  <persName>Maharenz</persName>
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                  <persName>Coffin, Henry S.</persName>
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                  <persName>Niebuhr, Ursula M.</persName>
                  <occupation>Amerikanische Theologin</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Studium in Oxford und am Union Theological Seminary in New York, wo sie ihren künftigen Ehemann Reinhold  Niebuhr kennenlernte. Die beiden heirateten 1931, die Engländerin N. zog zu ihrem Mann nach New York. In den 1940er Jahren gründete sie das Department of Religion am Bernard College, New York, dessen Leiterin sie in der Folge zwanzig Jahre lang blieb. Ihre Schwester war Barbara Keppel-Compton (1902-1999).</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1">
                  <persName>Abaelard, Peter</persName>
                  <birth>
                     <date>1079</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Le Pallet</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1142-04-21</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Saint-Marcel (Chalon-sur-Saône)</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/11850004X</idno>
               </person>
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                  <persName>Brown, Adam</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__788">
                  <persName>Hanffstengel, Gottfried von</persName>
                  <occupation>Evangelischer Pfarrer, Superintendent</occupation>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__458">
                  <persName>Dibelius, Martin</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__133">
                  <persName>Baring, Nina</persName>
                  <occupation>Dozentin, Lehrerin, Fürsorgerin</occupation>
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                  <note type="bio">
                     <p>Nina Baring (1899–1972) war eine deutsche Übersetzerin, Dozentin und Fürsorgerin. Sie studierte Philosophie und hörte dabei unter anderem Heidegger sowie, in Dresden, Paul Tillich. Beruflich war sie in der Fürsorge tätig und unterrichtete an mehreren Volkshochschulen. 1936 erschien ihre Arbeit über Wilhelm Diltheys Geschichtsphilosophie. In den 1930er Jahren trat sie zum Katholizismus über; zu ihren Kontakten zählte Edith Stein. Nach dem Zweiten Weltkrieg übertrug sie zeitweilig englischsprachige Schriften Tillichs ins Deutsche.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3415">
                  <persName>Oldhorn, ???</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1997">
                  <persName>Visser ‘t Hooft, Adolf Willem</persName>
                  <birth>
                     <date>1900-09-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Haarlem</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1985-07-04</date>
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                        <placeName key="#tillich_place_id__707">Genf</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Reformierter Theologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118627236</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1392">
                  <persName>Niemöller, Martin</persName>
                  <occupation>Deutscher evangelischer Theologe</occupation>
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                  <placeName>Edinburgh</placeName>
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