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         <titleStmt>
            <title>Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvermutlich 20. Juli 1937</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
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               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3229-6246">Ole Soldatow</name>
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         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
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               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 721/3(7)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, handschriftlich</p>
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
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            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
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         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
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            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <date when="1937-07-20">vermutlich 20.07.1937</date>
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               <persName ref="#tillich_person_id__1923">Hannah Tillich</persName>
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         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1923">Korrespondenz mit Hannah Tillich</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1923" target="L10357.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichden 12. Juli 1937</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1923" target="L10332.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvermutlich vom 3. August 1937</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10357.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichden 12. Juli 1937</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10332.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvermutlich vom 3. August 1937</ref></correspContext></correspDesc>
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            <language ident="deu">Deutsch</language>
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      <creation><date type="sort" when="1937-07-20"/></creation></profileDesc>
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         <change who="OS" when="2025-05-23">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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               <salute>Liebste <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs>!</salute>
            </opener>
            <p>Schon kein Tagebuch mehr, sondern einige Erinnerungen aus den letzten Tagen: Freitag
               Vormittag war die letzte Sectionssitzung. Nach Tisch versammelten sich auf meinem
               Zimmer Ein Russe, <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->father Burgakoff</rs>, ein Chinese, <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Mr. Wu</rs>, ein
               Mexikaner der völlig indianisch aussieht, ein Czecho-Slovake, <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Löwe</rs> und ich und
                  <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Mc. Murray</rs>, ein
               höchst feiner englischer Professor. Ich lege einen Text über Kommunismus vor, der mit
               wenig Veränderungen angenommen wird. <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Mr. Murray</rs> wird beauftragt über Faschismus entsprechendes zu
               schreiben. Wir osllen die Autonomie des Kapitalismus bearbeiten. Fangen an, müssen
               zum Essen zu <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Oldham</rs>, wo noch <rs ref="#tillich_person_id__300" type="person">Brunner</rs>, <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Mr. Murray</rs> und der Dichter <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Elliot</rs> ist. Nach dem Essen fordert <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Oldham</rs> alle auf, zu
               sagen, was sie für die nächste Zeit für das Wichtigste halten. Es kommt ein sehr
               schönes, tiefes Gespräch zu Stande. Um 9 gehen wir, ich parke meine Nachtsachen und
               fahre zu <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Burckhards</rs>
               <pb n="3"/>mit <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Adolf</rs>. Dort von <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Frau Meier</rs> empfangen und von <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Meiers Schwester</rs>.
               Ich gehe sofort ins Bett und messe 101% Fieber. Mit Hülfe von Wein und schwerem
               Kaffee arbeiten <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Adolph</rs> und ich durch bis 3 Uhr. Ich schwitze mich im Schlaf
               gesund. Am Sonnabend Rückkehr zum College. Sitzung des Unterkommitees bis 1. Alles
               durchgebracht. Nachmittag Schlaf. Annahme durch das Hauptkommittee: Neue Aufgabe,
               einen kurzen Text anzufertigen. Ständige Sitzungen bis Sonntag Abend. Zusammensitzen
               mit <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Ischvenfeld</rs>.
               Heisse Citrone. <rs ref="#tillich_person_id__1390" type="person">Niebuhr</rs> bei
               Seite gedrängt, wird unwillig. Debatten mit <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Taft</rs>, Sohn des früheren Präsidenten. Montag
               Sectionssitzung. Annahme trotz Protest an einzelnen Stellen. Montag Umarbeitung bis
               Abends um 11. <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Oldham</rs> droht zu kommen von <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Ischvenfeld</rs> angestiftet. Die Konferenz wird
               erregt, teilt sich in 2 Lager. Am Nachmittag die grossartige Behandlung der <pb n="3"/>deutschen <unclear reason="illegible">¿¿¿</unclear>. Plötzliche Mitteilung, dass
               wir als erste Section am Dienstag Nachmittag herankommen. Fieberhafte Tätigkeit. <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Adolf</rs> ist Sonntag
               Nachmittag abgefahren. Wir haben 2 mal allein Abendbrot gegessen und lieben uns sehr.
               Ohne ihn wäre meine Arbeit gar nicht möglich gewesen. Sein fein ist <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Baille</rs>. <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Tiger</rs> und <rs ref="#tillich_person_id__1" type="person"><!-- ID fehlt-->Siegmund-Schulze</rs>
               tauchen auf. Dienstag früh leicht beunruhigtes Aufwachen. Ich muss die deutsche
               Übertragen durcharbeiten. Ruhe vor dem Sturm.</p>
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   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1390">
                  <persName>Niebuhr, Reinhold</persName>
                  <occupation>US-amerikanischer Theologe</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Niebuhr, Karl Paul Reinhold (21.6.1892 Wright City, Missouri – 1.6.1971 Stockbridge, Massachusetts) war ein US-amerikanischer evangelischer Theologe, Philosoph und Politikwissenschaftler. Er stammte aus einer deutschen Einwandererfamilie, studierte an der Yale Divinity School, wurde 1915 ordiniert und war bis 1928 Pfarrer in Detroit. Von 1928 bis 1960 lehrte er Religionsphilosophie am Union Theological Seminary in New York. Er veröffentlichte zahlreiche Schriften, hielt 1939 die Gifford Lectures und erhielt mehrere Ehrendoktorate. 1931 heiratete er Ursula Mary Keppel-Compton.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__300">
                  <persName>Brunner, Emil</persName>
                  <occupation>Evangelischer Theologe</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Der gebürtige Schweizer war nach dem Theologiestudium in Zürich und Berlin zunächst ab 1916 im Pfarramt tätig. Nach einem Aufbaustudium Religionspsychologie am Union Theological Seminary in New York habilitierte er sich 1921 schließlich in Zürich und wurde zunächst Privatdozent, bevor er ab 1924 Ordinarius für Systematische und Praktische Theologie in Zürich wurde und bis 1953 blieb. Um 1936 war er zusammen mit J. H.  Oldham und anderen maßgeblich an der Vorbereitung der Oxford Konferenz 1937 beteiligt. 1937-1938 war er Gastprofessor in Princeton, 1953-1955 lehrte er in Tokyo, insb. an der International Christian University.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1">
                  <persName>Abaelard, Peter</persName>
                  <birth>
                     <date>1079</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Le Pallet</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1142-04-21</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Saint-Marcel (Chalon-sur-Saône)</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/11850004X</idno>
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