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         <titleStmt>
            <title>Brief von Paul Tillich an Elisabeth Tillich vom 15. April 1937</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1928"> Paul Tillich</author>
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               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
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         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
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                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 649/184(10)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, maschinenschriftlich</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
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         </sourceDesc>
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            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <date when="1937-04-15">15.04.1937</date>
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            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1762">Elisabeth Tillich</persName>
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         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1762">Korrespondenz mit Elisabeth Tillich</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1762" target="L10337.xml">Brief von Paul Tillich an Elisabeth Tillich vom 15. Februar 1937</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1762" target="L10345.xml">Brief von Paul Tillich an Elisabeth Tillich vom 6. Juni 1937</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10337.xml">Brief von Paul Tillich an Elisabeth Tillich vom 15. Februar 1937</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10342.xml">Brief von Paul Tillich an Kurt Leese vom 29. April 1936</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1937-04-15"/></creation></profileDesc>
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         <change who="MI" when="2025-07-02">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
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         <div type="writingSession">
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            <opener>
               <salute>Liebe <rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Elisabeth</rs>,</salute>
            </opener>
            <p>Vielen herzlichen Dank für Deinen und <rs ref="#tillich_person_id__3311" type="person">Heidis</rs> <!-- 
            Zurordnug unklar--> Brief <note type="ea">liegt nicht vor</note>. Ich möchte nun gleich auf das Zentrum der Dinge kommen. Dass wir uns sehen müssen, ist klar, und zwar 
               liegt mir vor allem daran, dass Du <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> und die <rs ref="#tillich_person_id__570" type="person">
                  <rs ref="#tillich_person_id__1927" type="person">Kinder</rs></rs> siehst, und <rs ref="#tillich_person_id__1924">Vaterchen</rs> einen mündlichen Bericht über seinen <rs ref="#tillich_person_id__1927" type="person">Enkel</rs> gibst. Er ist wirklich eine sehenswerte Erscheinung.</p>
            <p>Und nun den Ort: Die Dinge sind in diesem Jahr anders als im vorigen. Ich bin nicht
               frei, herumzureisen, denn wir sind mit der ganzen Familie da. Auch verdiene ich in
                  <rs ref="#tillich_place_id__736" type="place">Europa</rs> kein Geld, und muss
               infolgedessen mit sehr wenig auskommen. Die Reise nach <rs ref="#tillich_place_id__836" type="place">Turin</rs> ist nicht willkürlich von uns
               gewählt, sondern beruht darauf, dass die French Line, <add place="supralinear">mit</add> der wir fahren, uns auf Grund bestimmter Abmachungen der
               Schiffahrtsgesellschaften <del>für</del> ein Billet nach <rs ref="#tillich_place_id__836" type="place">Turin</rs> von <rs ref="#tillich_place_id__254" type="place">Le Havre</rs>, hin und zurück, umsonst
               zur Verfügung gestellt hat. Das bedeutet, dass wir an diese Linie vollkommen gebunden
               sind. Der zweite Grund, warum Abweichungen nicht in Frage kommen, ist die Tatsache,
               dass diese Reise (soweit es sich nicht um die <rs ref="#tillich_place_id__788" type="place">Oxford</rs>-Konferenz handelt) ganz um <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs>s Willen gemacht ist, und
                  <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannah</rs> auf keinen Fall in
               eine kühlere Gegend will, auch die ganzen <rs ref="#tillich_place_id__838" type="place">Westalpen</rs> noch nicht kennt, und bei dieser <del>fü</del>
               vielleicht für lange letzten Möglichkeit, nach <rs ref="#tillich_place_id__736" type="place">Europa</rs> zu kommen, kennen lernen möchte. Ein dritter Grund ist,
               dass ich, aus metaphysischen Gesichtspunkten keinesfalls in die von Dir genannte
               Landschaft gehen möchte. Das bedeutet also, dass wir unsere Route nicht wesentliche
               ändern können.</p>
            <p>Um es Dir nun aber zu erleichtern, uns zu sehen, haben wir folgendes gedacht: erstens
               gehen wir selbst an keinen teuren Ort, sondern an einen billigen, wo wir selber
               wirtschaften, und zwar Anfang August. Ich hoffe dass wir etwa am 1. oder 2. dort
               eintreffen werden. Zweitens haben wir gedacht, dass, wenn Du zum Beispiel über <rs ref="#tillich_place_id__839" type="place">Verona</rs>-<rs ref="#tillich_place_id__836" type="place">Turin</rs> dorthin fährst, es in Folge
               des italienischen Zonentarifs sehr billig ist. Aber auch die Fahrt durch die <rs ref="#tillich_place_id__397" type="place">Schweiz</rs> ist nicht teuer, da die
               Schweizer Bahnen sich für durchfahrende Reisende den internationalen Preisen
               angepasst haben. Endlich wollen wir Dich falls Du kommst, bei uns einladen, so dass
               Du überhaupt nichts zu <pb n="2"/> bezahlen hast, als die Reise. Das traurige dabei
               wäre allerdings, dass Du dann auf 8 bis 14 Tage Dich von <rs ref="#tillich_person_id__1763" type="person">Erhard</rs> und <rs ref="#tillich_person_id__3310" type="place">Waltraut</rs> loslöse<sic/> müsstest,
               und dass wir die Beiden nicht sehen werden. Aber ich fürc<sic/>te, es wird uns nicht
               möglich sein, die Beiden auch noch einzuladen, selbst wenn ihr die Fahrt für beide
               bezahlen könntet. Im Übrigen ist es in <rs ref="#tillich_place_id__219" type="place">Italien</rs> ausserordentlich billig, wir haben genaue Nachrichten darüber, man
               kann Hilfskräfte zum Kochen etc. für ein Minimum haben. Jedenfalls bin ich der
               Meinung, dass es besser ist, dass Du kommst und uns siehst, selbst wenn ihr Euch
               trennen müsst, als dass wir Euch überhaupt nicht sehen. Wer weiß für wie lange es das
               letzte Mal ist. Also besorge Dir sofort etwas italienische Valuta und vor allem ein
               Billet nach <rs ref="#tillich_place_id__841" type="place">Aosta</rs> auf dem
               billigsten Wege. Da Du vorher nach <rs ref="#tillich_place_id__438" type="place">Tirol</rs> fährst, nehme ich an, dass die Fahrt <rs ref="#tillich_place_id__840" type="place">Brenner</rs>-<rs ref="#tillich_place_id__839" type="place">Verona</rs>-<rs ref="#tillich_place_id__836" type="place">Turin</rs> weitaus das
               beste sein wird. Im übrigen gilt das ganze, was ich Dir geschrieben habe, samt
               Einladung auch für <rs ref="#tillich_person_id__2041" type="person">M.L.chen</rs>.</p>
            <p>Unsere europäische Zentraladresse, die ich Dich bitte, <hi rend="underline">sofort</hi> auch <rs ref="#tillich_person_id__641" type="person">Frede</rs>
               und <rs ref="#tillich_person_id__2041" type="person">M.L.chen</rs> mitzuteilen und auch <rs ref="#tillich_person_id__1924" type="person">Papa
               </rs> für eventuelle Briefe zu sagen, ist: American Express Co., 11 <rs ref="#tillich_place_id__842" type="place">Rue Scribe, Paris</rs>.</p>
            <closer>
               <salute>Viele herzliche Grüße, aufs Wiedersehen freut sich,</salute>
               <signed>Dein <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul</rs></signed>
            </closer>
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                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
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                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1924">
                  <persName>Tillich, Johannes Oskar</persName>
                  <birth>
                     <date>1857-06-03</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Berlin, Deutschland</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1937-07-30</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer, Superintendent und Konsistorialrat</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631602</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Johannes Oskar Tillich (1857 – 1937) war ein evangelisch-lutherischer Pfarrer und Theologe. 1885 hatte er Wilhelmina Mathilde Dürselen geheiratet, die 1903 verstarb. Seine erste Pfarrstelle hatte er in der lutherischen Gemeinde Starzeddel bei Guben, wo 1886 sein Sohn Paul geboren wurde. Johannes Oskar Tillich und Wilhelmina Mathilde Dürselen waren also die Eltern des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. 1891 wurde Johannes Oskar Tillich Superintendent des Kirchenkreises Schönfließ in der Neumark, 1900 folgte seine Berufung nach Berlin, wo er zum Geheimen Konsistorialrat ernannt wurde.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1927">
                  <persName>Tillich, René Johannes Stefan</persName>
                  <birth>
                     <date>1935</date>
                  </birth>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631653</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__570">
                  <persName>Farris, Erdmuthe</persName>
                  <birth>
                     <date>1926-02-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__126">Dresden</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>2016-03-26</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168750431</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Erdmuthe Farris (17. Februar 1926 – 26. März 2016), geborene Tillich, war die Tochter des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Ihr familiärer Rufname lautete Mutie.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__641">
                  <persName>Fritz, Alfred</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-09-26</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__420">Stuttgart</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1963</date>
                  </death>
                  <occupation>Evangelischer Pfarrer und Heimleiter</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1162904755</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Alfred Fritz (1886 – 1963) war ein deutscher reformierter Pfarrer und kirchlicher Funktionsträger. Von 1904 bis 1908 studierte er Theologie in Tübingen und Halle, wo er sich mit seinem Mitstudenten Paul Tillich anfreundete und wie dieser im Wingolf engagiert war. Seit 1912 wirkte er als Pfarrer in Butterfelde; im selben Jahr heiratete er Johanna Tillich, die Schwester Paul Tillichs, die jedoch 1920 bei der Geburt des dritten Kindes verstarb. Von 1916 bis 1922 war Alfred Fritz als Missionsinspektor in Bremen tätig, anschließend von 1922 bis 1927 Pfarrer der französisch-reformierten Gemeinde in Frankfurt am Main sowie Leiter des dortigen Magdalenenstifts. Ab 1927 arbeitete er im Diakonissenhaus Teltow, wo er die Leitung des Magdalenenstifts und der Fürsorgeabteilung übernahm. In zweiter Ehe war er mit der Pastorentochter Gertrud „Trude“ Fritz, geborene Horn, verheiratet.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3310">
                  <persName>Seeberger, Waltraud</persName>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1762">
                  <persName>Seeberger, Elisabeth</persName>
                  <birth>
                     <date>1893-06-17</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1986</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">Keine GND-Nummer</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Elisabeth Seeberger (17. Juni 1893 – 1986) war die Schwester des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Im Jahr 1917 heiratete sie Erhard Seeberger, der über viele Jahre als Pfarrer in Berlin-Tempelhof tätig war.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__2041">
                  <persName>Werner, Marie Luise</persName>
                  <occupation>Psychoanalytikerin</occupation>
                  <note type="bio">
                     <p>Marie Louise Werner (1894–1978) war eine deutsche Psychoanalytikerin und Lehrerin. Nach ihrer Ausbildung unterrichtete sie ab 1918 an Berliner Schulen. In den 1920er Jahren besuchte sie gestaltpsychologische Vorlesungen und begann eine Ausbildung am Berliner Psychoanalytischen Institut mit Lehranalysen bei Karen Horney (1928–1931) und Carl Müller-Braunschweig (1940–1942). 1936 wurde sie Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft. Nach dem Krieg arbeitete sie als Psychotherapeutin und zählte zu den ersten Lehr- und Kontrollanalytiker:innen der 1950 gegründeten Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung. Sie war die Schwester von Paul Tillichs Ehefrau Hannah. Ihre Schwerpunkte waren Kinderpsychologie und die Beziehung zwischen Psychoanalyse und bildender Kunst.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__3311">
                  <persName>Seeberger, Adelheid</persName>
                  <birth>
                     <date>1922</date>
                  </birth>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1763">
                  <persName>Seeberger, Erhard</persName>
                  <birth>
                     <date>1891-11-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Aschbach b. Bamberg</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1969</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/12680446X</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Georg Seeberger (1891–1969) war ein deutscher protestantischer Geistlicher, Dekan und Kirchenrat in Bamberg. Er war mit Elisabeth, der Schwester des Theologen Paul Tillich, verheiratet. Er verfasste mehrere Publikationen, darunter ein Handbuch zur Amtsführung für protestantische Geistliche im Königreich Bayern.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson></back></text>
</TEI>