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         <titleStmt>
            <title>Brief von Paul Tillich an Fritz Medicusvom 8. Juli 1936</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
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               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3229-6246">Ole Soldatow</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
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            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__480">Zürich</settlement>
                  <institution>ETH Zürich</institution>
                  <repository>ETH-Bibliothek Zürich</repository>
                  <collection><!-- bitte ergänzen sobald möglich--></collection>
                  <idno>Hs 1377:707</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, maschinenschriftlich</p>
               </physDesc>
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            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
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         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
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            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <date when="1936-07-08">08.07.1936</date>
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               <persName ref="#tillich_person_id__1291">Fritz Medicus</persName>
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         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1291">Korrespondenz mit Fritz Medicus</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1291" target="L10321.xml">Brief von Paul Tillich an Fritz Medicusvon Dezember 1935</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1291" target="L10340.xml">Brief von Paul Tillich an Fritz Medicusvom 8. April 1937</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10291.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvon Juli 1936</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10296.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvom 9. Juli 1936</ref></correspContext></correspDesc>
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            <language ident="deu">Deutsch</language>
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      <creation><date type="sort" when="1936-07-08"/></creation></profileDesc>
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         <change who="OS" when="2025-06-11">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
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         <div type="writingSession">
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            <opener><dateline>St. Valentino alla Venta, Prov. <rs ref="#tillich_place_id__813" type="place">Bolzano</rs>, <rs ref="#tillich_place_id__219" type="place">Italia</rs><date when="1936-07-08">8.7.1936</date></dateline>
               <salute>Lieber Freund <rs ref="#tillich_person_id__1291" type="person">Medicus</rs>!</salute>
            </opener>
            <p>Inzwischen habe ich meine Schwester getroffen und es hat sich gezeigt, daß für einen
               Besuch bei Ihnen aber leider kein Raum mehr bleibt. Außerdem muß ich noch um sehr
               nahe Freunde zu sehen (die ich sonst überhaupt nicht sehen würde) bis <rs ref="#tillich_place_id__813" type="place">Bolzano</rs> oder <rs ref="#tillich_place_id__814" type="place">Cortina</rs> fahren. Es tut mir sehr
               leid, denn ich hätte gern noch einige ruhige Tage zwischen Natur und Philosophie, mit
               Ihnen gehabt. Herzlichen Dank für die Zusendungen der Zeitungen, der recht
               anständigen Kritik (die allerdings im Schluß im Bezug auf Sozialismus verstümmelt
               war, offenbar redaktionelle Streichung) und für Ihren schönen Artikel über
               Verantwortlichkeit. Dabei fällt mir übrigens ein, daß ich Ihnen, dlaube ich noch
               nicht, für die Zusendung des Parazelsus-Aufsatzes gedankt habe. Er war mir eine große
               Freude, führt er doch in die Nähe meines alten Freundes Schelling.</p>
            <p>Nun vor allem meinen sehr, sehr herzlichen Dank Ihnen und Ihrer Frau für die Tage in
               Ihrem Haus, die Ihnen hoffentlich nicht allzu viel Unruhe gebracht haben. Sie sind
               für mich so vollkommen, das Symbol einer besseren Zeit und einer anständigeren,
               menschlichen Haltung als sie jetzt zu finden ist, daß mir das Zusammensein mit Ihnen
               immer Freude und Stärkung zugleich ist.</p>
            <p>In dem Gefühl tiefer Verbundenheit und mit sehr herzlichem Dank, zugleich in der
               Hoffnung auf ein nicht allzu fernes Wiedersehen bin ich</p>
            <closer>Ihr <salute><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul
                  Tillich</rs></salute>
            </closer>
            <postscript>
               <p>P.S. Für etwaige Mitteilungen bleibt die Adresse immer: c.o. <rs ref="#tillich_person_id__231" type="person">Blum</rs>, <rs ref="#tillich_place_id__55" type="place">Bern</rs>, Carl Spittelerstraße
                  28.</p>
            </postscript>
         </div>
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   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1291">
                  <persName>Medicus, Fritz</persName>
                  <occupation>Philosoph</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118782819</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Fritz Georg Adolf Medicus (23. April 1876 – 12. Januar 1956) war ein deutsch-schweizerischer Philosoph. Er studierte Theologie und Philosophie in Jena, Kiel, Straßburg und Halle, wurde 1898 promoviert und habilitierte sich 1901. Von 1911 bis 1946 lehrte er als Professor an der ETH Zürich. Seine Arbeit galt vor allem der idealistischen Philosophie; zudem gab er die Werke Johann Gottlieb Fichtes heraus und betreute bedeutende Publikationen wie den „Grundriss der philosophischen Wissenschaften“.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__231">
                  <persName>Blum, Emil</persName>
                  <occupation>Schweizer reformierter Theologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118664050</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Studium der Theologie in Zürich und Basel, Kontakt zu den religiösen Sozialisten um Hermann Kutter und Leonhard Ragaz. Nach dem Studium zunächst Pfarrtätigkeit, ab 1919 Pfarrtätigkeit und zentrale Position innerhalb der religiös-sozialistischen Neuwerk-Bewegung. 1922 zog er in die Kommune Habertshof in Hessen und hatte 1924-1931 die Leitung der Siedlung und Heimvolkshochschule inne. Danach studierte er Pädagogik in Frankfurt/Main u.a. bei Paul Tillich, sowie in Bern. 1934 wurde er promoviert und war fortan bis 1960 im Pfarramt tätig. Er war mit Suzanne Kullmann (verm. die Schwester Gustave  Kullmanns) verheiratet.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__814">
                  <placeName>Cortina</placeName>
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