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      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title>Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvon Juli 1936</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</author>
            <respStmt>
               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3229-6246">Ole Soldatow</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
                  <postCode>1010</postCode>
                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc type="typescript">
               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 721/3(7)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, handschriftlich</p>
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <encodingDesc>
         <projectDesc>
            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
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      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
               <date notBefore="1936-07-01" notAfter="1936-07-25">vor dem 25. Juli 1936</date>
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            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1923">Hannah Tillich</persName>
            </correspAction>
         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1923">Korrespondenz mit Hannah Tillich</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1923" target="L10290.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvon Juli 1936</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1923" target="L10296.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvom 9. Juli 1936</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10290.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvon Juli 1936</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10294.xml">Brief von Paul Tillich an Fritz Medicusvom 8. Juli 1936</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1936-07-01"/></creation></profileDesc>
      <revisionDesc status="approved">
         <change who="OS" when="2025-05-20">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
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         <div type="writingSession">
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            <opener>
               <salute>Liebstes <rs ref="#tillich_person_id__1923" type="person">Hannahchen</rs>!</salute>
            </opener>
            <p>Es wird mir immer schwerer, so lange weg zu sein. Ich kann Eure Bilder kaum mehr
               sehen, ohne eine Träne zu unterdrücken. Es ist zu lange und bei all dem Herrlichen,
               was ich sehe, ist der Gedanke immer massgebend, dass ich es Euch einmal zeigen
               möchte. Bewahre nur das Tagebuch gut auf. Ohne das würde viel ver-<pb n="2"/>loren
               gehen, da eins das andere verdrängt! Wo ich an meinem Geburtstag sein werde, ist noch
               nicht klar. Ich schwanke zwischen <unclear reason="illegible">¿¿¿</unclear> und
                  <unclear reason="illegible">¿¿¿</unclear>. Das hängt vor allem von den
               Verabredungen mit <rs ref="#tillich_person_id__1696" type="person">Schafft</rs> und
                  <rs ref="#tillich_person_id__1829" type="person">Spiegelberg</rs> ab. Das einzige
               worunter ich manchmal leide, ist die Bsetztheit jeder Minute, wodurch auch vieles
               Notwendige vergeudet wird.</p>
            <closer>
               <salute>Ich liebe Dich</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Dein Paul</rs></signed>
            </closer>
         </div>
      </body>
   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1923">
                  <persName>Tillich, Hannah</persName>
                  <birth>
                     <date>1896-05-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Rotenburg a. d. Fulda</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1988-10-27</date>
                     <settlement>
                        <placeName>East Hampton, NY</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/119096102</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hannah Tillich (17. Mai 1896 – 27. Oktober 1988) war eine deutsche und später US-amerikanische Zeichenlehrerin, Malerin, Schriftstellerin und Modell. Aufgewachsen im Pfarrhaus ihrer Eltern in Rotenburg an der Fulda, absolvierte sie von 1912 bis 1916 eine Ausbildung an der Königlichen Kunstschule zu Berlin und arbeitete ab 1919 als Zeichenlehrerin in Berlin-Neukölln. 1920 heiratete sie den Maler Albert Gottschow, von dem sie sich nach kurzer Ehe und einem persönlichen Schicksalsschlag wieder trennte. 1924 ging sie die Ehe mit Paul Tillich ein, mit dem sie in Marburg, Dresden und Frankfurt lebte und 1933 in die USA emigrierte. Nach der Geburt zweier Kinder nahm sie Mitte der 1930er Jahre ihre künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit wieder auf. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie mit ihrer autobiographischen Schrift From Time to Time (1973), in der sie offen über ihr Leben und ihre Ehe berichtete; eine deutsche Ausgabe erschien erst 1993.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1829">
                  <persName>Spiegelberg, Friedrich</persName>
                  <birth>
                     <date>1897-05-24</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__198">Hamburg</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1994</date>
                  </death>
                  <occupation>Religionswissenschaftler</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/115751351</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Friedrich Spiegelberg (24. Mai 1897 – 10. November 1994) war ein deutscher Gelehrter mit Spezialisierung auf asiatische Religionssysteme. Nach akademischer Ausbildung und Promotion in Tübingen erhielt er mit Unterstützung des Theologen Paul Tillich einen Lehrauftrag an der Dresdner Technischen Hochschule, wo Tillich Professor war. Spiegelberg lehrte dort Religionsgeschichte bis zu seiner Entlassung 1937. Mit Tillichs Hilfe emigrierte er in die USA, wo er ab 1941 an der Stanford University wirkte und sich als Experte für indische und asiatische Kulturen profilierte. Er war Mitbegründer mehrerer Institute zur Förderung östlichen Denkens und vertrat eine mystisch-universalistische Sicht auf Religion als Ausdruck einer gemeinsamen spirituellen Realität jenseits einzelner Dogmen.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1696">
                  <persName>Schafft, Hermann</persName>
                  <birth>
                     <date>1883-12-02</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Langenstein b. Halberstadt</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1959-06-02</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__236">Kassel</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Pädagoge, Direktor und Theologe</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/140540970</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Hermann Schafft (2. Dezember 1883 – 2. Juni 1959) war ein deutscher evangelischer Theologe, Professor und Regierungsdirektor in Kassel. Nach dem Studium in Halle, Berlin und Tübingen wirkte er als Pfarrer, Militärseelsorger und später in leitenden kirchlichen und pädagogischen Funktionen. Als religiöser Sozialist engagierte er sich in der Neuwerk-Bewegung und war Herausgeber der Zeitschrift Neuwerk. 1933 wurde er aus politischen Gründen beurlaubt und frühzeitig in den Ruhestand versetzt. Nach 1945 übernahm er auf Vorschlag seines engen Freundes Paul Tillich das Amt eines Regierungsdirektors in Kassel und war für das Schulwesen in Nordhessen zuständig.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson></back></text>
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