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   <!-- ID DES BRIEFES GIBT ES DERZEUT NOCH NICHT-->
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         <titleStmt>
            <title>Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 10.05.1936</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1924">Johannes Tillich</author>
            <respStmt>
               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
                  <postCode>1010</postCode>
                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc type="typescript">
               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 649/193(17)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, eigenhändig</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
      <encodingDesc>
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            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1924">Johannes Tillich</persName>
               <date when="1936-05-10">10.05.1936</date>
            </correspAction>
            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
            </correspAction>
         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1924">Korrespondenz mit Johannes Tillich</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1924" target="L10313.xml">Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 30. September 1936</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1924" target="L100062.xml">Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 12. Juli 1936</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10273.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvon Mai 1936</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10274.xml">Brief von Paul Tillich an Hannah Tillichvon Mai 1936</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1936-05-10"/></creation></profileDesc>
      <revisionDesc status="approved">
         <change who="MI" when="2025-05-16">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   <text type="letter">
      <body>
         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener><dateline><rs ref="#tillich_place_id__37" type="place">Berlin</rs>, d. <date when="1936-05-10">10. V 36</date></dateline>
               <salute>Mein lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul</rs>,</salute>
            </opener>
            <p>Über Deine Karte aus <unclear>??</unclear> habe ich mich sehr gefreut. Ich sende diesen meinen Dank ab, sobald 
               ich Deine Anschrift von <rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Elisabeth</rs> erfahren habe. Dein
            Grußwort "auf Wiedersehen" kann ich leider nicht mit gleicher Erwiderung beantworten. Meine Altersschwäche
            nimmt merklich zu, namentlich die Schwäche der Nerven. Nach einer neulichen Ausfahrt nur bis zum Charlottenburger
            ? war ich ganz erledigt. So geht's auch schon nach einer längernen Unterhaltung. 
               <rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Elisabeth</rs> wird Dir davon erzählen. Hoffentlich könnt Ihr Euch an einem
            schönen Ort treffen. Bis dahin wünsche ich Dir für Deine Vorträge besten Erfolg. Wie schade, dass ich sie nicht hören oder lesen
            kann. Genügende Geisteskraft ? besitze <pb n="2"/> ich noch. Ich verfolge die geistigen Be?gungen der Gegenwar mit vollem Interesse
            und bin ? über die Schnelligkeit der Entwicklung. Die beiden großen ? im Geisteskampf bilden sich immer deutlicher heraus. Was werden
            wird, läßt sich nicht sagen. Aber leicht wird die Zukunft für Euch Jüngeren nicht sein! Es wird Dir schwer sein so lange von Hause? 
            fort zu sein, und ebenso <rs type="person">Hannah </rs>. Ich schrieb zu ihrem Geburtstag. - Ich lese wieder in älteren Briefen?; man
            hat so vieles vergessen was doch auch für die Gegenwart Wort und Bedeutung hat (z.B ??).
           </p>
            <p>Nun, mein lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul</rs>, lebe wohl und fühle Dich recht wohl in der 
            Nähe des Vaterlandes. Grüße auch ?</p>
            <closer>
               <salute>Ich bleibe immer Dein</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1924" type="person">treuer Vater</rs></signed>
            </closer>
         <postscript><p>wenn möglich, bitte, antworte mir mit einigen Zeilen.</p></postscript>
         </div>
      </body>
   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1762">
                  <persName>Seeberger, Elisabeth</persName>
                  <birth>
                     <date>1893-06-17</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1986</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">Keine GND-Nummer</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Elisabeth Seeberger (17. Juni 1893 – 1986) war die Schwester des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Im Jahr 1917 heiratete sie Erhard Seeberger, der über viele Jahre als Pfarrer in Berlin-Tempelhof tätig war.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1924">
                  <persName>Tillich, Johannes Oskar</persName>
                  <birth>
                     <date>1857-06-03</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Berlin, Deutschland</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1937-07-30</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer, Superintendent und Konsistorialrat</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631602</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Johannes Oskar Tillich (1857 – 1937) war ein evangelisch-lutherischer Pfarrer und Theologe. 1885 hatte er Wilhelmina Mathilde Dürselen geheiratet, die 1903 verstarb. Seine erste Pfarrstelle hatte er in der lutherischen Gemeinde Starzeddel bei Guben, wo 1886 sein Sohn Paul geboren wurde. Johannes Oskar Tillich und Wilhelmina Mathilde Dürselen waren also die Eltern des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. 1891 wurde Johannes Oskar Tillich Superintendent des Kirchenkreises Schönfließ in der Neumark, 1900 folgte seine Berufung nach Berlin, wo er zum Geheimen Konsistorialrat ernannt wurde.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__37">
                  <placeName>Berlin</placeName>
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