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      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title>Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 26. Februar 1936</title>
            <author ref="#tillich_person_id__1924">Johannes Tillich</author>
            <respStmt>
               <resp>Editor</resp>
               <name key="https://orcid.org/0009-0000-3962-1240">Manuel Inselmann</name>
            </respStmt>
         </titleStmt>
         <editionStmt>
            <edition>
               <title type="editionstitel">Edition der Korrespondenz von Paul Tillich
                  1933-1951</title>
            </edition>
         </editionStmt>
         <publicationStmt>
            <publisher>
               <name>Institut für Systematische Theologie und Religionswissenschaft</name>
               <address>
                  <street>Schenkenstraße 8-10</street>
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                  <placeName ref="#tillich_place_id__470">
                     <settlement>Wien</settlement>
                     <country>Österreich</country>
                  </placeName>
               </address>
            </publisher>
            <availability>
               <licence target="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons
                  Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)</licence>
            </availability>
         </publicationStmt>
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            <msDesc type="typescript">
               <msIdentifier>
                  <country>USA</country>
                  <settlement ref="#tillich_place_id__82">Cambridge, MA</settlement>
                  <institution>Harvard University</institution>
                  <repository>Harvard Divinity School Library</repository>
                  <collection>Tillich, Paul, 1886-1965. Papers, 1894-1974.</collection>
                  <idno>bMS 649/193(17)</idno>
               </msIdentifier>
               <physDesc>
                  <p>Brief, eigenhändig</p>
                  <!-- SIEHE DAZU PHYSDECS-DOKUMENT AUF SERVER -->
               </physDesc>
            </msDesc>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
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         <projectDesc>
            <p>online-Edition: Edition der Korrespondenz von Paul Tillich 1933-1951.</p>
         </projectDesc>
         <editorialDecl>
            <p>Die Ausgabe folgt folgenden Editorischen Richtlinien des DTA-Basisformats. Vgl.
               https://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat/</p>
         </editorialDecl>
      </encodingDesc>
      <profileDesc>
         <correspDesc>
            <correspAction type="sent">
               <persName ref="#tillich_person_id__1924">Johannes Tillch</persName>
               <date when="1936-02-26">26.02.1936</date>
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            <correspAction type="received">
               <persName ref="#tillich_person_id__1928">Paul Tillich</persName>
            </correspAction>
         <correspContext><ref type="belongsToCorrespondence" target="#corresp__tillich_person_id__1924">Korrespondenz mit Johannes Tillch</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1924" target="L10259.xml">Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 12. Januar 1936</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCorrespondence" source="#corresp__tillich_person_id__1924" target="L10313.xml">Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 30. September 1936</ref><ref subtype="previous_letter" type="withinCollection" target="L10259.xml">Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 12. Januar 1936</ref><ref subtype="next_letter" type="withinCollection" target="L10313.xml">Brief von Johannes Tillich an Paul Tillich vom 30. September 1936</ref></correspContext></correspDesc>
         <langUsage>
            <language ident="deu">Deutsch</language>
         </langUsage>
      <creation><date type="sort" when="1936-02-26"/></creation></profileDesc>
      <revisionDesc status="approved">
         <change who="MI" when="2025-06-30">Initiale Auszeichnung des Transkripts</change>
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   </teiHeader>
   <text type="letter">
      <!-- AB HIER GEHT DER EIGENTLICH BRIEF LOS -->
      <body>
         <div type="writingSession">
            <pb n="1"/>
            <opener><dateline><rs ref="#tillich_place_id__37" type="place">Berlin</rs>, <date when="1936-02-26">d. 26.2.36</date></dateline>
               <salute>Mein lieber <rs ref="#tillich_person_id__1928" type="person">Paul</rs>!</salute>
            </opener>
            <p><rs ref="#tillich_person_id__1762" type="person">Elisabeth</rs> hat mir Deine beiden
               Briefe an sie <note type="ea">liegt nicht vor</note> <unclear>betr</unclear> Deiner Europareise mitgeteilt.
               Ich verstehe Deine Sehnsucht und Deinen heißen Wunsch, die Deinen wiederzusehen, den
               ich teile. So freue ich mich sehr, daß Dir die Reise möglich gemacht wird. Aber, wie
               ich Dir schon mitteilte, ist es leider sehr fraglich, ob ich die Fahrt nach der <rs ref="#tillich_place_id__397" type="place">Schweitz</rs> leisten kann. Der Arzt hat
               zwar gestern etwas bessere Herztätigkeit festgestellt, aber doch ausgesprochene
               Neurasthenie, und die macht mir sehr viel zu schaffen. Die Eisenbahnfahrt – etwa bis
               <rs ref="#tillich_place_id__31" type="place">Basel</rs> – fürchte ich weniger als das 
               Übernachten an fremden Ort bei der Behandlung meines Organismus mit all
               den Mitteln, die ich nötig habe, und auch die Gemütsbewegung bei dem Wiedersehen und
               dann dem Abschiednehmen; Du wirst das verstehen. Überdies <pb n="2"/> sind es noch 4
               Monate bis zum 20. Juni, u. auf so lange Zeit kann ein Mann, der dann 79 Jahre sein
               würde, nicht Pläne machen. Ich schreibe das alles, damit Du es bei Deinem
               Reiseprogramm in Rechnung stellst. – Meine Geburtstagskarte an <rs ref="#tillich_person_id__570" type="person">Erdmuthe</rs> und die nachfolgende
               <unclear>Postüberweisung</unclear> ist hoffentlich angekommen. – Ich kann sonst nicht viel erzählen. Ich komme nur
               wenig hinaus. Aber die Weltgeschichte der Gegenwart verfolge ich mit großem
               Interesse. Ein vielleicht entscheidender Schritt erfolgt wohl jetzt in <rs ref="#tillich_place_id__343" type="place">Paris</rs>,
               <rs ref="#tillich_place_id__503" type="place">England</rs>
               scheint aufzuwachen und zu merken, wie die eine große Front sich wohl entwickelt.</p>
            <p>Wie ging es Euch bei der großen Kälte? Ich hoffe, Ihr habt sie alle gut überstanden.</p>
            <p>Dir und <rs ref="#1923" type="person">Hannah</rs> und Eure <rs ref="#tillich_person_id__570" type="person"><rs ref="#tillich_person_id__1927" type="person">Kinder</rs></rs> die innigsten Wünsche und herzlichsten Grüße</p>
            <closer>
               <salute>In Treue</salute>
               <signed><rs ref="#tillich_person_id__1924" type="person">Dein alter Vater</rs></signed>
            </closer>
         </div>
      </body>
   <back><listPerson><person xml:id="tillich_person_id__1924">
                  <persName>Tillich, Johannes Oskar</persName>
                  <birth>
                     <date>1857-06-03</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Berlin, Deutschland</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1937-07-30</date>
                  </death>
                  <occupation>Pfarrer, Superintendent und Konsistorialrat</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631602</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Johannes Oskar Tillich (1857 – 1937) war ein evangelisch-lutherischer Pfarrer und Theologe. 1885 hatte er Wilhelmina Mathilde Dürselen geheiratet, die 1903 verstarb. Seine erste Pfarrstelle hatte er in der lutherischen Gemeinde Starzeddel bei Guben, wo 1886 sein Sohn Paul geboren wurde. Johannes Oskar Tillich und Wilhelmina Mathilde Dürselen waren also die Eltern des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. 1891 wurde Johannes Oskar Tillich Superintendent des Kirchenkreises Schönfließ in der Neumark, 1900 folgte seine Berufung nach Berlin, wo er zum Geheimen Konsistorialrat ernannt wurde.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1762">
                  <persName>Seeberger, Elisabeth</persName>
                  <birth>
                     <date>1893-06-17</date>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1986</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">Keine GND-Nummer</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Elisabeth Seeberger (17. Juni 1893 – 1986) war die Schwester des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Im Jahr 1917 heiratete sie Erhard Seeberger, der über viele Jahre als Pfarrer in Berlin-Tempelhof tätig war.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1927">
                  <persName>Tillich, René Johannes Stefan</persName>
                  <birth>
                     <date>1935</date>
                  </birth>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168631653</idno>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__1928">
                  <persName>Tillich, Paul</persName>
                  <birth>
                     <date>1886-08-20</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Starzeddel, Niederschlesien (heute Polen)</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>1965-10-22</date>
                     <settlement>
                        <placeName>Chicago, Illinois, USA</placeName>
                     </settlement>
                  </death>
                  <occupation>Theologe, Religionsphilosoph und Pfarrer</occupation>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/118622692</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Paul Tillich (20. August 1886 – 22. Oktober 1965) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionsphilosoph. Nach seiner Tätigkeit als Feldprediger im Ersten Weltkrieg lehrte er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, bis er 1933 emigrieren musste und in den USA wirkte, unter anderem in New York, Harvard und Chicago. Tillich entwickelte eine Theologie der Kultur und verstand Religion als das „was uns unbedingt angeht“. In seiner „Systematic Theology“ formulierte er die Methode der Korrelation und deutete Gott als „Macht des Seins“. Seine Arbeiten verbinden Theologie, Philosophie und Existenzdenken und hatten großen Einfluss auf das religiöse Denken der Moderne.</p>
                  </note>
               </person>
               <person xml:id="tillich_person_id__570">
                  <persName>Farris, Erdmuthe</persName>
                  <birth>
                     <date>1926-02-17</date>
                     <settlement>
                        <placeName key="#tillich_place_id__126">Dresden</placeName>
                     </settlement>
                  </birth>
                  <death>
                     <date>2016-03-26</date>
                  </death>
                  <idno type="gnd">https://d-nb.info/gnd/1168750431</idno>
                  <note type="bio">
                     <p>Erdmuthe Farris (17. Februar 1926 – 26. März 2016), geborene Tillich, war die Tochter des evangelischen Theologen und Religionsphilosophen Paul Tillich. Ihr familiärer Rufname lautete Mutie.</p>
                  </note>
               </person>
               </listPerson><listPlace><place xml:id="tillich_place_id__503">
                  <placeName>England</placeName>
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                  <placeName>Paris</placeName>
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                  <placeName>Schweiz</placeName>
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